Freitag, 16. März 2012

Photovoltaik: Über Trendanalysen zu Insolvenzen bis hin zur Verfassungsklage

Triefenstein, 14. März 2012, Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) hat eine Trendanalyse auf Grund der aktuellen Debatte zur Solarkürzung erstellt aus der hervorgeht, dass auch nach der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung die Wirtschaftlichkeit von Solarstromanlagen in den nächsten Jahren wieder deutlich steigen wird.

Für die Trendanalyse wurde eine Mischvergütung herangezogen, die sich aus einer Kostenersparnis für Eigenverbrauch und der Vergütung für den in das Netz eingespeisten Strom ergibt. Das Ergebnis: Ein Betreiber einer Photovoltaikanlage kann auch ohne EEG-Vergütung durch Eigenverbrauch einen finanziellen Vorteil erwirtschaften. Der Analyse zum Trotz ist es dennoch wichtig zu wissen, wer überhaupt hinter dem FfE steckt. Das FfE selbst steht seit 1949 für unabhängige Forschung. Wirklich unabhängig?

Ein Auszug der Vorstände und Mitglieder:

Dipl.-Ing. Stephan Schwarz - Stadtwerke München GmbH
Dr. Werner Brinker - EWE Aktiengesellschaft
Prof. Dr. Wolfram Münch - EnBW AG
Dr. Udo Brockmeier - Stadtwerke Düsseldorf AG
Dr. Frank-Detlef Drake - RWE AG
Dr. Dominik Godde - E.ON Wasserkraft GmbH
Dr. Jörg Kruhl - E.ON Energie AG
Diese und viele weitere Vertreter aus der „alten“ Energiewirtschaft sind unter "FfE - Vorstand und Rechnungsprüfer" einzusehen.

Es ist also ganz klar, dass mit der Trendanalyse eigene Interessen verfolgt werden und die Kürzung der Solarvergütung herunter gespielt werden soll.

Dr. Franz als im Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen

Über 50 Prozent von etwa 1.000 Solarunternehmen werden Insolvenz anmelden müssen, sofern die Vergütungskürzung, wie von der Bundesregierung geplant, beschlossen werden sollte. Das gehe aus aktuellen Umfragen hervor, so Dr. Alt gegenüber dem DAF (Deutsches Anleger Fernsehen).

Er sieht hinter den Vergütungskürzungen kein Augenmaß von Seiten der Regierung. Eine Kürzung der Einspeisevergütung von bis zu 30 Prozent im Jahr wäre gerade noch so vertretbar, aber 50 Prozent kann die Solarbranche nicht verkraften. Das Hauptproblem, so Al, sei die alte Energiewirtschaft, die die erneuerbaren Energien komplett verschlafen haben. "Hier darf sich nicht gewundert werden, wenn die alten Energieriesen jetzt Probleme bekommen, wo die Regierung beschließt wir gehen auf 100 Prozent erneuerbare Energien zu," so Alt im Interview. Die Regierung gehe der alten Energiewirtschaft entgegen, so der Vorwurf.

Der Wirtschaftsminister sieht bei den erneuerbaren Energien, laut Alt, einen Fehler, nämlich, dass sie zu gut und zu schnell sind. Es fehlen die Netze, aber wichtig wäre diese auszubauen, anstatt die Einspeisevergütung zu kürzen. Auch die Rolle als Technologieführer in dieser Branche steht auf dem Spiel, denn die Konkurrenz aus Asien schläft nicht. Alt sieht die Kürzung der Einspeisevergütung ein falsches Signal zum völlig falschen Zeitpunkt, aber setzt hier auf die Kanzlerin. In einem Telefonat mit ihr, hat Alt das Verständnis für die Branche herausgehört und hegt so die Hoffnung, dass das Gesetz so nicht umgesetzt wird.

Link zum Video: Dr. Franz als im Interview zur Solarkürzung (Deutsches Anleger Fernsehen)

Solarprojektierer BELECTRIC erwägt Verfassungsklage vor dem Bundesverfassungsgericht

Inzwischen erwägt der Solarprojektierer BELECTRIC aus Kolitzheim (Schweinfurt) eine Verfassungsklage gegen die geplante EEG-Novelle vor dem Bundesverfassungsgericht. Hintergrund ist die Streichung der Förderung von Solarkraftwerken größer 10 MW (Megawatt) und die geplanten drastischen Einschnitte der Solarförderung. Solarparks in dieser Größenordnung benötigen mehrere Monate bis Jahre zur Umsetzung. Da bringt auch die Übergangsfrist zur Mitte des Jahres nichts. Zudem habe die Diskussion bei Investoren zu starken Verunsicherungen geführt. Die Folge daraus, Baustopp bei vielen Solarprojekten.

Dem Handelsblatt gegenüber teilten die Geschäftsführer Martin Zembsch und Bernhard Beck von BELECTRIC mit, dass, sofern die Einschnitte wie angekündigt umgesetzt werden, eine Verfassungsklage gegen die EEG-Novelle sicher ist. Auch weitere Unternehmen wären laut BELECTRIC bereit, sich der Klage anzuschließen. Ein Gutachten für den Gang zum Bundesverfassungsgericht sei bereits ausgearbeitet worden.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Mittwoch, 14. März 2012

Deutsche Umwelthilfe warnt Bundesregierung vor Abwürgen der Solarenergie in Deutschland


Deutsche Umwelthilfe warnt Bundesregierung vor Abwürgen der Solarenergie in Deutschland

Pläne der Minister Rösler und Röttgen zur Reduzierung des PV-Zubaus ohne spürbaren Einfluss auf Strompreise – Solarstrom nicht in dem Moment stoppen, in dem er günstig wird – PV-Einspeisung entlastet Großhandelsstrompreise am Mittag – Freiflächenanlagen machen PV-Strom günstiger und helfen bei Netzstabilisierung – Entgiftung weiterer Militärflächen steht in Frage – Bundestag und Bundesländer müssen ihren Einfluss sichern
Berlin, 5. März 2012: Als „Stück aus Absurdistan“ hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) den Versuch der Bundesregierung bezeichnet, den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland in dem Moment auszubremsen, in dem die Förderung der Solarenergie kaum noch nennenswerte zusätzliche Effekte auf den Strompreis entfaltet. Die drastische Absenkung des jährlichen Zubaus auf künftig nur noch 900 bis 1.900 Megawatt sei „klimapolitisch kontraproduktiv und industriepolitisch verheerend“, weil sie die Existenz der deutschen Solarbranche in der ohnehin kritischsten Phase ihrer jungen Geschichte aufs Spiel setze, erklärte die Umwelt- und Verbraucherorganisation anlässlich der heutigen Proteste der Solarwirtschaft, von Gewerkschaften und Umweltschützern in Berlin.

Weil sich die Förderung und die Kosten der Photovoltaik seit 2008 etwa halbiert haben und im Jahr 2012 nach dem noch geltenden EEG zwei weitere Reduktionsschritte bei der Solarstromvergütung von je 15 Prozent bereits beschlossen waren, gebe es für die faktische Deckelung der Photovoltaik durch die vorgeschlagenen Änderungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) keine Rechtfertigung. Erst kürzlich habe die Prognos AG ermittelt, dass 1.000 Megawatt PV-Zubau die Stromverbraucher im Jahr 2012 nur noch 0,035 Ct/kWh koste und damit 70 Prozent weniger als 2004. „Statt die Energiewende zu beschleunigen, bremst sie die Regierung ab“, sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. „Die deutschen Stromverbraucher haben die Lernkurve der Solarindustrie in den letzten Jahren mit großen Summen und ohne Murren bezahlt. In dem Moment, in dem der Ertrag eingefahren werden könnte, würgt die Bundesregierung die weitere Entwicklung ab. 2012 wird sich entscheiden, ob Deutschland bei der weltweiten Marktdurchdringung dieser Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts dabei ist oder nur die Einstiegskosten übernommen hat.“

Die DUH wendet sich nicht gegen den Abbau von Überförderungen. Jedoch gehen die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Einschnitte nach Auffassung der DUH weit über eine gerechtfertigte Beseitigung von Überförderungen hinaus. Baake vermutet hinter den Plänen auch die Interessen der traditionellen Stromversorger. Weil die wachsende Photovoltaikleistung inzwischen selbst im Winter die traditionell hohen Großhandelsstrompreise in den Mittagsstunden fast auf das niedrige Nachtniveau drücke, gehe den Stromkonzernen eine ihrer profitablen Einnahmequellen verloren. Das lasse sich fast täglich an den Preisverläufen der Strombörse in Leipzig ablesen. Baake: „Die Auseinandersetzung über die Photovoltaik ist auch eine zwischen der Old und der New Economy. Rösler und Röttgen haben sich entschieden. Sie schlagen sich auf die Seite der Vergangenheit.“

Die Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH, RAin Cornelia Ziehm, erklärte, dass die Bundesregierung offenbar entschlossen sei, die Energiewende zugunsten der traditionellen Energiewirtschaft zu verzögern. Anders lasse sich nicht erklären, dass insbesondere PV-Freiflächenanlagen mit den vorgeschlagenen Vergütungseinschnitten getroffen und in ihrer Größe begrenzt werden sollen. Ziehm: „Wir brauchen diese großen Anlagen für die Energiewende, nicht nur weil sie Solarstrom günstiger produzieren als kleine Dachanlagen, sondern auch weil sie erheblich zur Netzstabilisierung beitragen können, wie sich gerade in den kalten Wintertagen gezeigt hat.“ Aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes sei außerdem unverständlich, dass mit dem Abwürgen der Freiflächenanlagen auch die Chance vertan würde, große Militär- und anderweitig belastete Flächen zu entgiften. PV-Freiflächenanlagen wurden in den vergangenen Jahren großenteils auf zuvor belasteten Flächen errichtet, nach dem sie auf Kosten der Projektierer entgiftet worden waren. Nach der aktuell geplanten Regelung der Bundesregierung, werde eine Dekontaminierung belasteter Flächen auf diesem Wege nicht mehr möglich sein. Eine Chance zur Minderung von Risiken für Mensch und Umwelt und insbesondere für das Grund- und Trinkwasser werde mutwillig aufgegeben.

Die Absicht der Bundesregierung, den Bundestag und die Bundesländer über eine Verordnungsermächtigung von der künftigen Ausgestaltung der EEG-Vergütung und der Ausbaugeschwindigkeit der Photovoltaik weitgehend auszuschließen, nannte Ziehm „rechtlich und politisch skandalös“. Die Energiewende sei eine zentrale Zukunftsaufgabe dieser Gesellschaft. Es zeuge „von einem beträchtlichen Maß an Ignoranz, dass die Bundesregierung in dieser Frage ausgerechnet in Zeiten zunehmender Bürgerproteste gegen Alleingänge der Obrigkeit sogar die Volksvertretung ausschließen will.“ Ziehm rief den Bundestag und die Bundesländer auf, in dieser Frage nicht nachzugeben.

Die DUH verlangt von der Bundesregierung, den weiteren PV-Ausbau in den Rahmen zu steuern, der etwa von dem von der Bundesnetzagentur erst vor wenigen Wochen genehmigten Leitszenario für die künftige Kraftwerksstruktur in Deutschland vorgegeben worden sei. Die Reduzierung der PV-Vergütung könne nur parallel zu den weiteren Möglichkeiten der Kostensenkung der gesamten PV-Industrie verlaufen. Die massiven Absenkungen, die die Bundesregierung derzeit vorschlage, hätten zwar keinen spürbaren Einfluss mehr auf die Strompreise. Sie drohten aber, zum Auslöser für den Zusammenbruch des PV-Marktes in Deutschland zu werden.

Für Rückfragen:

Rainer Baake
Bundesgeschäftsführer
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: 0302400867-0; Mobil: 015155016943; E-Mail: baake@duh.de

RAin Dr. Cornelia Ziehm
Leiterin Energiewende und Klimaschutz
Deutsche Umwelthilfe
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: 0302400867-0; Mobil: 016094182496; E-Mail: ziehm@duh.de

Dr. Gerd Rosenkranz
Leiter Politik & Presse
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin

Die Chinesen behindern die Entwicklung erneuerbarer Energien in Europa

Der Gigant China setzt seine eigenen Interessen mit allen Tricks durch. Nicht nur, dass in China seit Jahren alle möglichen europäischen Produkte ohne Hemmungen kopiert wurden oder dass auch Kinderarbeit akzeptiert wurde bzw. immer noch wird. Jetzt wird auch ein "Strafzoll" auf die sogenannten seltenen Erden erhoben.
Deren Namen klingen exotisch. Sie heißen Lanthan, Neodym, Dysprosium oder Yttrium. Ohne diese seltene Erden gäbe es keine Solarmodule, Smartphones, oder Flachbildschirme. In Windkraftanlagen werden sie genauso gebraucht wie in Batterien für Elektroautos oder in Glasfaserkabeln, Katalysatoren und Energiesparlampen. Alles dreht sich um diese wichtigen Edelrohstoffe der Hightech-Industrie, die als Synonym für Zukunftsfähigkeit gelten.

Jetzt jedoch eskaliert der Streit mit dem Hauptlieferanten China um diese wichtigen Rohstoffe. Nach den USA und Japan reichte gestern auch die Europäische Union Beschwerde vor der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf gegen China ein, um Exportbeschränkungen für seltene Erden zu Fall zu bringen. China belege die Stoffe mit Quoten und hohen Ausfuhrzöllen und verletze damit die WTO-Regeln, sagte der EU-Handelskommissar Karel van De Gucht die Klage. "Diese Maßnahmen schaden den Unternehmen und Verbrauchern in der EU, insbesondere in der europäischen Hightech-Branche."


Der Exportweltmeister China ging unterdessen in die verbale Offensive und warnte die Klagenden, dass ihr Vorgehen die bestehenden Handelsbeziehungen "wahrscheinlich beeinträchtigen und eine spürbare Gegenreaktion aus China auslösen".

Bis zu 97 Prozent der gesamten Förderung weltweit stammen aus China, das aber nur ein Drittel der vorhandenen Weltvorkommen besitzt. Die seltenen Erden sind eigentlich Metalle, zu denen insgesamt 17 Elemente zählen. Da die seltenen Erden lange billig aus China zu bekommen waren, hatten die anderen Förderländer seit den 1990er-Jahren die nicht so einfache und häufig auch umweltschädliche Produktion zurückgefahren. Doch nach den Jahren der wilden Ausbeutung trat China 2010 auf die Bremse, will jetzt die Industrie konsolidieren, will die Umweltschäden verringern und eine exzessive Förderung verhindern.

"Es ist an der Zeit, die Ära der billigen seltenen Erden zu beenden", sagte der Ökonom Liao Jinqiu von der Universität für Finanzen und Wirtschaft in Jiangsu. "Wir müssen die Ausbeutung verringern, um unsere Umwelt zu schützen." Der Rückgang der Förderung werde "mit Sicherheit auch Preisfluktuationen mit sich bringen."

Die Kritiker werfen China vor, vor allem die Preise auf dem Weltmarkt in die Höhe treiben und seiner heimischen Industrie einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu wollen. Es wurde auch unterstellt, China wolle die ausländischen Konzerne veranlassen, ihre Fabriken in China anzusiedeln, um ihnen leichter Zugang zu den seltenen Erden zu bekommen.

Der chinesische Industrieminister Miao Wei weist die Vorwürfe zurück. Von Knappheit auf dem Weltmarkt könne auch nicht die Rede sein, sagte der Minister am Rande des Volkskongresses in Peking. Die Exportquoten von 30 184 Tonnen im Jahr 2011 seien nur zur Hälfte ausgeschöpft worden, weil die hohen Preise den Verbrauch gedämpft hätten.

Gerrit van Karen
Redaktion E-Zukunft

Sonntag, 11. März 2012

Test: Mitsubishi i-MiEV


Mitsubishi i-MiEV
Während deutsche Traditionsmarken noch spacige Konzeptstudien auf der IAA kreisen lassen, bringen Japaner und Franzosen voll taugliche E-Cars auf die Straße. Der i-MiEV von Mitsubishi erfreut nicht nur die Hardcore-Elektro-Fans. Auch manch eingefleischter Ottomane liebäugelt mit dem schnittigen E-Car.



Die Redaktion hatte Gelegenheit nach der kurzen Testfahrt mit dem Renault Kangoo ZE auf der Messe in Essen an diesem Wochenende den Mitsubishi i-MiEV zu testen.

Tag 1:

Der Wagen wurde am Freitag um 14 Uhr in Hagen übernommen und nach einer kurzen Einweisung ging es los.

Zum Wagen erhielten wir eine ausführliche bebilderte Informationsmappe, eine Chipkarte zur Nutzung der Stromtanksäulen sowie 2 Ladekabel von ca. 4 Metern Länge.

Das Fahrzeug war voll aufgetankt, die Akkus waren voll, als wir mit der Testfahrt begannen.

Die Fahrt führte uns von der Stadtmitte aus in Richtung Hagen - Haspe, somit noch einige Kilometer durch die City mit häufigen Ampelstopps. Hier zeigte sich bereits, daß der Mitsubishi i-MiEV sehr handlich ist und auch extrem flott zu bewegen ist.

Da Elektromotoren schon beim Start ihr volles Drehmoment liefern und keine Zeit durch Schaltpausen verlieren, geht der Zwerg mit seinen 180 Nm im Heck beim Ampel- Start locker in Führung. Und das, obwohl der Stromer fast 200 Kilogramm mehr auf die Waage bringt als sein in Japan angebotener Benzin-Bruder i, von dem er Karosserie und Grundlayout geerbt hat.

Anschliessend ging es auf die Autobahn Richtung Dortmund, wo wir mit ca 90 kmh im Verkehr mitfuhren, wobei der Economy - Anzeiger immer noch im grünen Bereich blieb.

Einige Überholvorgänge erforderten eine Beschleunigung auf 130 kmh, die der Mitsubishi auch ohne sich anzustrengen brachte, wobei allerdings der Economy Anzeiger bis zum Anschlag ausschlug. Da wurde dann deutlich mehr "Saft" verbraucht.

Also reduzierten wir das Tempo wieder auf ca. 90 kmh und fuhren so wieder im grünen Bereich des Anzeigeinstruments.

In Dortmund verliessen wir die Autobahn und befuhren mit dem Mitsubishi die Wallringe
der Stadt Dortmund, wobei ebenfalls wieder das gute Handling und die Spurtkraft des Mitsubishi positiv auffielen. Im Innenstadtverkehr ist das Fahrzeug optimal, mehr Fahrzeug braucht eigentlich kein Mensch.

Von Dortmund aus ging die Fahrt dann weiter über die Landstrassen in Richtung Münsterland, vorbei an dem zur Zeit stillgelegten Kohlekraftwerksneubau in Datteln zum Zielpunkt Recklinghausen.

Da wir in der angebrochenen Dunkelheit die Beleuchtung einschalten mussten schauten wir besonders intensiv auf das Anzeigeinstrument, stellten dort aber keinen höheren Verbrauch fest.

In Recklinghausen angekommen stellten wir das Fahrzeug nach 110 gefahrenen Kilometern in die Tiefgarage und schlossen es mit dem im Kofferraum liegenden Ladekabel an eine normale Schukosteckdose an. Das Anzeigeinstrument zeigte jetzt noch eine Reserve von ca. 10 Prozent Akkukapazität an.

Der Spezialstecker, der an der Fahrzeugseite eingesteckt werden muss, erwies sich als leicht bedienbar, das ca. 4 Meter lange kabel reichte auch aus, das Fahrzeug mit der Steckdose zu verbinden.

Irritierend war nach der erfolgten Kabelverbindung ein aus dem hinteren Bereich des Fahrzeug kommendes lautes Heulen eines Gebläses, was sich aber schnell wieder abschaltete.

Eine Kontrolle des Anzeigeinstrumentes ergab, dass der laufende Ladevorgang dort deutlich sichtbar angezeigt wurde.

Tag 2

Am nächsten Tag schauten wir zur Kontrolle schom morgens nach dem Fahrzeug und stellten fest, daß der Ladevorgang abgeschlossen war. Das Anzeigeinstrument zeigte 100 Prozent Kapazität an.

Die Fahrt führte uns an diesem zweiten Tag wieder über eine gemischte Strecke Richtung Dortmund, wir simulierten eine Wochenendshopping- Tour.

Auf der A 40 in Richtung Dortmund in Höhe der Abfahrt zur Dortmunder Uni überholte uns bei unserer Reisegeschwindigkeit von ca. 90 kmh ein Golf 2, der mit drei jungen Männern besetzt war, der Fahrer hupte uns an und die Jungs hielten in der Vorbeifahrt die Daumen der rechten Faust in die Höhe.

Wir machten den Spass, denn die Jungs hatten erkannt, dass wir elektrisch fuhren und fanden diese Technologie offensichtlich positiv, wir beschleunigten den Mitsubishi also mit Vollgas, was dazu führte, dass wir die Jungs schnell hinter uns liessen.

In der City drehten wir unsere Runden, wobei aufgrund der Lautlosigkeit des Mitsubishi immer wieder die Passanten an den Strassen und Ampeln hinter uns her schauten.

Diese Lautlosigkeit wird in Zukunft vielleicht aber auch einmal zum Problem, denn gerade die Fussgänger sind es gewohnt, das Fahrgeräusch als Warnsignal zu nutzen. Möglicherweise steigen bei einer E-Auto-Welle, dann deshalb auch die Versicherungsbeiträge mit in die Höhe.

Nach gefahrenen 50 Kilometern traten wir wieder die Rückfahrt an und schlossen das Fahrzeug in Recklinghausen wieder in der Tiefgarage an das Stromnetz an.

Tag 3:

Am dritten Tag ging es zu einer Oldtimermesse nach Essen / Gelsenkirchen, die Tour führte zuerst nach Essen.

Hier versuchten wir an einer der zahlreich vorhandenen Stromladesäulen der in Essen ansässigen RWE unseren Akku aufzuladen.
Wir fanden schnell eine Ladesäule an einem innerstädtischen Parkplatz, leider waren jedoch alle Parkboxen besetzt, so dass wir auf normalem Wege gar nicht an die Ladesäule herankamen.

Wir wollten jedoch die Ladesäule nutzen und fuhren daher dann direkt über den Bürgersteig an die Säule heran. das war zwar nicht ganz zulässig, aber wir wollten uns ja nur schelle eine Powerladung abholen. Auch hier waren die Kabel schnell angebracht, die Stecker passten alle, jedoch fanden wir keine Möglichkeit, die aus Hagen mitgebrachte Chipkarte zur Zahlung einzusetzen. Eine barzahlungsmöglichkeit war auch nicht gegeben.

Die Ladesäule hatte keinen Leser, der die Chipkarte auslesen konnte. Allerdings hatte die Ladesäule eine Service-Hotline aufgedruckt, die wir trotz des Sonntags erreichten. Ein netter junger Mann fragte uns nach einer RWE Vertragsnummer, die wir selbstverständlich nicht hatten, weshalb er uns mitteilte, dass wir dort keine Freischaltung von ihm bekommen könnten.

Nun hatten wir also einen Stromer, standen vor einer Stromtankstelle, konnten aber trotzdem keinen Strom nachladen.

Er wünschte uns dann aber trotzdem eine gute Weiterfahrt.

Anschliessend ging die Fahrt nach Gelsenkirchen, bereits bei der Ankunft waren 70 Prozent der Reichweite verbraucht.

Wir stellten das Fahrzeug am Rande des Messegeländes auf den Parkplatz und schauten uns die Messestände an. Hier hätten wir die Zeit gerne zur Aufladung des Akkus genutzt, aber leider fanden wir keine Ladesäule und auch keine Schukosteckdose.

Nach dem Messebesuch ging es zurück nach Essen und dort begann die Stromsuche.

Zum Glück fanden wir einen freundlichen Kioskbesitzer, der es erlaubte, dass wir unser Fahrzeug an seiner Steckdose anschlossen.

Nach 2,5 Stunden Ladezeit war der Anzeiger schon wieder bei ca. 80 Prozent angelangt, so dass wir die Rückfahrt nach Recklinghausen antreten konnten.

Eine Fahrt in andere Städte sollte also auf jeden Fall immer genau geplant werden, denn wenn es auch bundesweit bereits Tausende Ladesäulen gibt heisst das noch lange nicht, dass man jede nutzen kann.

Tag 4:

Am vierten Testtag fuhren wir nach Herne zur Akademie, denn dort war unseres Wissens der Herner Solartag terminiert.

Um aber auch an diesem Tag auf unsere vollen Kilometer zu kommen fuhren wir über Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck. So war die Planung. Aber eine Grossbaustelle in Gelsenkirchen machte uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Plötzlich mussten wir einer Umleitung folgen, was zu fast 20 Mehrkilometern führte, die wir bei der Tourenplanung nicht eingeplant hatten.

So fehlten uns diese Kilometer am Tourende und es begann das grosse Zittern. Würden wir mit dem zur Verfügung stehenden Reststrom unseren Heimathafen erreichen ?

das Anzeigeinstrument zeigte nur noch 2 Ladebalken an und blinkte, wodurch es zum Aufladen aufforderte. Kurz vor Recklinghausen war es nur noch ein Ladebalken und wir befanden uns immer noch auf der Autobahn.

Ohne Strom auf der Autobahn liegenzubleiben - Nein Danke, diese Schmach wollten wir uns nicht leisten. Also fuhren wir die nächste Abfahrt ab und suchten die nächste Tankstelle auf.

Der Tankwart schmunzelte, als wir ihm unser Problem erklärten, verkaufte uns jedoch bereitwillig 1 Stunde Aufladezeit an seiner Steckdose. Dazu durften wir uns vor seine Werkstatthalle stellen und dort die Steckdose nutzen.

Die Stunde Aufladezeit brachte uns den zweiten Balken zurück, so daß wir dann die Weiterfahrt in unsere heimische Tiefgarage wagen konnten.

In der Stunde sprachen uns 4 neugierige Tankkunden an und erkundigten sich nach dem fahrzeug.

Als wir die Tiefgarage erreichten und an unsere eigene Stromversorgung anschliessen konnten waren wir doch erleichtert.



Fazit:
Bei den Testfahrten überraschte, dass die maximale Reichweite einer Akkuladung kaum vom Fahrstil abhängt.
So lief der i-MiEV bei normaler Fahrweise immer ca. 110 Kilometer weit.
Diese Reichweite dürfte für den grössten Teil der europäischen Autofahrer völlig ausreichend sein, denn auch Berufspendler fahren im Schnitt nur 60 km je Tag.

Sollten zukünftig an den Arbeitsorten bzw. Parkplätzen der Pendler ausreichend Ladesäulen zur Verfügung stehen, damit eine volle Nachladung realisierbar ist, werden sich sicherlich viele Fahrer für den Kauf dieses Stromers interessieren.

Kosten iMiEV
Gute 34.000 Euro kostet der elektrische Mitsubishi noch, doch dafür spart man natürlich an anderer Stelle. So zahlt man für 100 Kilometer gerade mal drei Euro an Stromkosten und hinzu kommt, dass die Wartungskosten (Lieblingsthema aller Elektro-Fans!) des i-MiEV um bis zu 75 Prozent unter denen herkömmlicher Kleinwagen liegen.
Ein weiterer Bonus steckt in dem unschlagbar niedrigen CO2-Ausstoss. Natürlich liegt er nicht bei Null, wie es uns die Werbung immer einreden will, sondern bei 73 g CO2/km, legt man den durchschnittlichen Energiemix der deutschen Energieversorgung zugrunde.
Fährt man doch mal weiter übers Land, sollte man vorher kucken, ob und wo es eine Stromtankstelle gibt.

Andererseits besteht immer noch die Möglichkeit sich bundesweit einen freundlichen Kioskbesitzer oder Tankwart zu suchen und diesen um die Genehmigung zur Stromnutzung zu ersuchen.

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Donnerstag, 8. März 2012

Selbst ist der Mann (oder die Frau)



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e-bikes starten durch

e-bikes starten durch

eads und FH Bocholt sehen gute Ansätze für deutsch-niederländisches Tourismusprojekt ++ Neuentwicklung aus Bocholt mit FH-Mechatronikern und biketown Rose
e-bikes, die mit einem Elektromotor betriebenen Zweiräder, fahren voran: Sie steigern ihren Marktanteil enorm, 2011 gab es nach Verbandsangaben bereits etwa 300.000 - zwölfmal mehr als 2005. Der neueste Trend soll aus Bocholt kommen: Mountainbikes und Trekkingräder mit E-Antrieb. Der größte Versandhändler Deutschlands, die Firma Rose aus Bocholt, entwickelt mit den Mechatronikern der Fachhochschule (FH) Bocholt einen eigenen, leistungsstarken Motor. Mehr

Montag, 5. März 2012

Jetzt erst recht

Jetzt erst recht

Die Vorbereitungsgruppe hält an der Bürger-Energiegenossenschaft fest. Sie will die Nachbargemeinde Rödermark mit ins Boot holen.
In vielen Gemeinden schon Realität: die Bürgersolaranlage.
In vielen Gemeinden schon Realität: die Bürgersolaranlage.
Foto: R. Oeser

Die Zielgerade war schon erreicht. Berechnungen angestellt, Anträge formuliert. Eigentlich sollte sie am Donnerstagabend gegründet werden, die Bürger-Energiegenossenschaft Rodgau. Eine 15-köpfige Vorbereitungsgruppe hatte seit August 2011 daran gearbeitet. Für 100 Euro sollte jedermann Anteile erwerben können.

„Wir hatten rund 120 Interessenten“, sagt Franz Dürsch vom Vorbereitungsteam. Doch nur einen Tag vorher machte der Beschluss des Bundeskabinetts, die Einspeisevergütung für Solarstrom deutlich zu kürzen, erst mal einen Strich durch die Rechnung. „Das war ein Schlag ins Kontor“, so Dürsch. Die Versammlung wurde kurzfristig abgesagt.

Dennoch: ans Aufgeben denken die Energie-Pioniere nicht – im Gegenteil. Sie wollen ihr Projekt einer Bürgersolaranlage weitervoranbringen. Die geplante Anlage mit rund 300 Quadratmetern auf dem Dach der Feuerwache-Süd hätte sich unter den bisherigen Bedingungen mit 24,43 Cent pro Kilowattstunde „gerade eben gerechnet“, wie Dürschs Mitstreiter Volker Feldmann sagt. Nun könnten mehr Flächen dazukommen, was die Kosten senken und Erträge verbessern würde.

Der Vorbereitungskreis hat Kontakt zur Nachbargemeinde Rödermark aufgenommen. Dort steht ebenfalls die Entscheidung über die Bestückung dreier kommunaler Dächer mit Solarzellen an. Die Rodgauer Aktivisten hoffen, dass sich die Stadtverordneten dort für die Genossenschaftsidee begeistern lassen. Rund 2400 Quadratmeter könnte man dann für die Energiegewinnung nutzen. „Mit vier Dächern würde es sich lohnen“, ist Feldmann überzeugt. „Außerdem ist es besser, wenn nicht jede Stadt getrennt handelt.“

100.000 Euro für Solarprojekt

Mit der Einspeisevergütung sinken wohl auch die Preise für die Solarmodule. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz hat das Vorbereitungsteam Berechnungen angestellt, mit dem Ergebnis, dass rund 100.000 Euro Eigenmittel für das Solarprojekt bereitgestellt werden müssten. Die neu kalkulierten Pläne möchte man bald zwei regionalen Geldinstituten vorlegen und dort über Kredite verhandeln. „Wenn sie uns unterstützen, ist das ja auch gut für ihr Image“, sagt Dürsch selbstbewusst. Wenn die Genossenschaft entstünde, könnten aus den vier Dächern – so die Vorstellung der Aktivisten – noch mehr werden. Öffentliche Gebäude, Gewerbeflächen, aber auch Privathäuser kämen in Betracht.

Neben der Reduzierung der Einspeisevergütung um monatlich 0,15 Cent pro Kilowattstunde sollen die Erzeuger den Plänen der Bundesregierung zufolge künftig 10 bis 15 Prozent ihres Stroms selbst vermarkten. Auch damit will die Rodgauer Gruppe offensiv umgehen, sich bei der EVO über Stromdurchleitung und Möglichkeiten der Selbstvermarktung informieren. Mit den Elektrizitätswerken Schönau – einem Pionier in Sachen regionaler Ökoenergie – möchten die Rodgauer ebenfalls Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten.

„Eine nachhaltige Energieerzeugung auf regionaler Ebene ist das große Ziel“, sagt Feldmann. Die Stadt Rodgau unterstützt mit ihrem Aktionsplan Klimaschutz die Bestrebungen der Bürger, Ökostrom vor Ort zu erzeugen.

Ende April soll ein neuer Anlauf für die Energiegenossenschaft gemacht werden. „Dann ist die Entscheidung über die Dachflächen in Rödermark gefallen und auch die neue Gesetzeslage hoffentlich klarer“, sagt Franz Dürsch. Mehrere Länder haben ihr Veto im Bundesrat gegen die Änderungen bereits angekündigt.

Donnerstag, 1. März 2012

Die Schwalbe fliegt wieder


Die Schwalbe fliegt wieder

Auf der Leipziger Frühjahrsmesse im Jahre 1964 war es, als eine Moped-Serie vorgestellt wurde, die in der DDR lange Zeit Bestand hatte: Spatz, Star und Schwalbe hießen die drei Zweiräder. Später kamen noch Sperber und Habicht dazu. Der Rest ist Geschichte: Mitte der 70er wurden die Produktionen langsam eingestellt, nur die Schwalbe konnte sich noch bis 1986 halten. Ende September 2002 wurde dann die Simson-Produktion in Suhl endgültig eingestellt.

Hier könnte die Geschichte zu Ende sein – wenn es eine traurige Geschichte wäre. Denn die Schwalbe fliegt wieder! Als e-Schwalbe ist sie nun zurück. Ja, richtig, mit Elektroantrieb.

Das Design lässt die früheren Wurzeln erkennen. Gleichzeitig trägt sie eine neue Linie, die viel besser in die moderne Großstadt passt als früher. Angetrieben von einem kraftvollen Elektromotor zieht die e-Schwalbe beim Ampelstart davon. Mit denen vom klassischen Vorbild übernommenen 16 Zoll Rädern bietet sie gegenüber üblichen Rollern ein deutliches Plus an Fahrsicherheit und Komfort. Die Energie liefern intelligente Lithium-Zellen, die für viel Reichweite bei geringem Gewicht sorgen. Und Aufladen ist so einfach wie tanken, denn der entnehmbare Akkupack kommt einfach mit zur Steckdose.

Ab Mai 2012 steht die e-Schwalbe in zwei Farben (creme-weiß und orange) im Fachhandel für Probefahrten bereit. Auf der MOTORRÄDER DORTMUND könnte Ihr die Schwalbe 2.0 bereits sehen – am Stand vom Hersteller efw Suhl in Halle 4, Stand 427.

Details der e-Schwalbe:
- Klassischer 50er Roller (45km/h) und offene Version (81km/h+)
- Intelligentes Batteriemanagement-System
- Reichweite 50km mit einem Akku bzw. 100 und 150km mit Zusatz-Akkus
- USB-Anschluss für Handy und MP3 Player
- Made in Germany an historischer Stätte
- nachhaltig, weil CO2-neutralisiert

Montag, 20. Februar 2012

„Kölner Gespräche zum Energierecht“

Die nächsten „Kölner Gespräche zum Energierecht“ finden am

Donnerstag, den 8. März 2012, 19:00 Uhr,
im Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1-3,
in 50668 Köln, statt.

Es referiert Herr Dr.-Ing. George Milojcic, Hauptgeschäftsführer DEBRIV - Bundesverband Braunkohle, Köln, zum Thema: „Perspektive der Braunkohle vor dem Hintergrund europäischer und nationaler Kompetenzen im Bereich der Energie-, CO2 - und Umweltpolitik”.

Anmeldungen bitte zeitnah per e-Mail, Telefon oder Fax an das Institut.

Institut für Energierecht
an der Universität zu Köln
Nikolausplatz 5
50937 Köln
www.energierecht.uni-koeln.de

Sonntag, 19. Februar 2012

bne zur Verkürzung der Kündigungsfrist auf zwei Wochen: "Kunden müssen raus aus der teuren Grundversorgung!"

bne zur Verkürzung der Kündigungsfrist auf zwei Wochen: "Kunden müssen raus aus der teuren Grundversorgung!"

15.02.2012 · Berlin. Die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagene Möglichkeit, dem teuren Grundversorger innerhalb einer Zwei-Wochen-Frist kündigen zu können, wird vom Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. (bne) außerordentlich begrüßt. Die entsprechende Novelle der Grundversorgungsverordnungen im Strom und Gas, die heute vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll, ist nach Ansicht des bne ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung. Was jetzt noch gebraucht werde, sei die Feinabstimmung: Auch die entsprechenden Anmeldefristen innerhalb der Wechselprozesse müssten nun angepasst werden, so der bne.

"Obwohl fast 15 Prozent der Stromverbraucher mittlerweile Kunden bei einem Neuen Energieanbieter sind, verharren nach Angaben der Bundesnetzagentur noch immer fast 44 Prozent der Bürger im unnötig teuren Grundversorgungstarif ihres örtlichen integrierten Stromversorgers", erläutert bne-Geschäftsführer Robert Busch. Von einer auf zwei Wochen verkürzten Kündigungsfrist, wie heute im Bundeskabinett auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler beschlossen werden soll, erhofft sich Busch neuen Schwung beim Versorgerwechsel: "Der Wechsel zu einem seriösen neuen Anbieter wird dadurch noch problemloser möglich sein als bisher", so der bne-Geschäftsführer.

Vorsicht sei zwar bei Angeboten mit Vorauskasse geboten, doch "durch den fortschreitenden Wettbewerb gibt es mittlerweile überall eine große Zahl an seriösen und günstigen Angeboten", erklärt der bne-Geschäftsführer. Wer die Ratschläge der örtlichen Verbraucherzentralen zum Anbieterwechsel beachte und eines der TÜV getesteten Internet-Vergleichsportale nutze, der sei beim Anbieterwechsel auf der sicheren Seite.

"Allein mit der Novelle der Grundversorgungsverordnungen ist es allerdings nicht getan", betont Busch: "Damit der Kunde tatsächlich schneller und einfacher zum Anbieter seiner Wahl wechseln kann, kommt es nun darauf an, dass auch die entsprechenden Vorgaben für die Prozesse schnell angepasst werden."

Der Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. (bne) vertritt die Interessen von Lieferanten und Produzenten in Deutschland, die ihre Kunden mit Strom und Gas versorgen - aber kein eigenes Netz betreiben und deshalb unabhängig von Monopolinteressen agieren können. Hauptziele des bne sind fairer Wettbewerb auf den Energiemärkten und wirksamer Verbraucherschutz.

Für Rückfragen:
Kerstin Maria Rippel
030/400 548 - 18
kerstin.rippel@bne-online.de

Internet: www.neue-energieanbieter.de

Recht der Einspeisungsverträge

Wie kommt mein erzeugter Strom ins Netz ?

Diese und viele weitere damit zusammenhängende Fragen regelt der mit dem örtlichen Energieversorgungsunternehmen abzuschliessende Einspeisungsvertrag.

Dass diese Verträge durchaus auch Nachteile für den Einspeiser enthalten können zeigen viele Beispiele aus allen Bundesländern.

Die Fachzeitschrift Photon hat zu diesem Thema eine eigene Rubrik eingerichtet, dort finden sich auch Bewertungen dieser Verträge, die der Justiziar des Verlages durchgeführt hat.

Mehr dazu unter www.photon.net

In Einzelfällen werden derartige Probleme auch vor Gericht gelöst.

Beispiel:

Urteil vom Bundesfinanzhof BFH, Urteil vom 19. 7. 2011 - XI R 29/10

Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage: Neueindeckung des Daches einer Scheune - Wahlrecht über die Form der Ausübung des Unternehmens - Ermittlung des unternehmerischen Nutzungsanteils der Scheune - Einspeisevergütung

Quelle / Volltext: Lexetius

Einen interessanten Aufsatz / Artikel dazu haben wir hier gefunden:

Die Einspeisungsvergütung unter dem Vorbehalt der Rückforderung / Zulässigkeit und Wirkungen - Aufsatz von Dr. Jörg Niedersberg www.anwalt-kiel.de

Samstag, 18. Februar 2012

Das neue EEG mit den aktuellen Änderungen

Energierecht für PV-Anlagenbetreiber,
Solarinstallateure, Netzbetreiber und Berater

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde umfassend novelliert. Insbesondere für den Bereich der Photovoltaik wurde nun in mancherlei Hinsicht Klarheit geschaffen. Doch werfen die Änderungen zahlreiche Fragen auf. Im Seminar »Energierecht für PV-Anlagenbetreiber, Solarinstallateure, Netzbetreiber und Berater« geben wir einen Überblick über die aktuelle rechtliche Lage. Außerdem erklären wir, welche technischen, vertrags- und verwaltungsrechtlichen Vorgaben beim Anschluss einer Photovoltaikanlage zu beachten sind.

Neben der Vorstellung des neuen EEG zeigen wir Ihnen, an welchen Stellen der Planung, Errichtung und des Betriebs einer Photovoltaikanlage Probleme auftreten können und wie Sie diesen begegnen. Abgerundet wird das Seminar durch eine umfangreiche Dokumentation, die neben den einschlägigen Gesetzestexten auch zahlreiche Schreiben, Runderlasse und Argumentationshilfen enthält, damit Sie bei der Diskussion mit Behörden und Netzbetreibern gut vorbereitet sind.

Die eintägige Veranstaltung richtet sich an sämtliche Mitarbeiter der Photovoltaikbranche, an Solarinstallateure, Berater, Mitarbeiter von Netzbetreibern sowie Anlagenbetreiber und an solche, die es werden wollen. Referent ist Rechtsanwalt Guido Elsner, Justitiar der PHOTON Europe GmbH.

Der Teilnehmerbeitrag mit Verpflegung beträgt 229,- Euro für Abonnenten und 249,- Euro für Nichtabonnenten der Zeitschrift PHOTON – Das Solarstrommagazin. Das Seminar beginnt um 9.00 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr. Nutzen Sie diese Möglichkeit, sich zu informieren, aber auch zum Meinungsaustausch mit Spezialisten und Kollegen. Wir würden uns freuen, Sie auf einem unserer Seminare persönlich begrüßen zu dürfen.

Bitte wenden Sie sich an Frau Böhne, Tel 02 41 / 40 03-102,
Fax -302, petra.boehne@photon.info.

IVEE Internationaler Verein Erneuerbare Energien

Der Internationale Verein Erneuerbare Energien

Internationale Kooperation auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien möglich zu machen und zu fördern, das ist das Ziel des neu gegründeten Internationalen Vereins Erneuerbare Energien e.V. (IVEE) in Osnabrück.

Erneuerbare Energien (EE) sind international, genau wie die globale Klimafrage, die weltweite Energiewirtschaft, die Verpflichtung zum Energiesparen, wie naturwissenschaftliche Fragestellungen und technische Lösungen. Auf diese Herausforderungen international reagieren zu können, gemeinsam Antworten zu finden, sich über die Grenzen auszutauschen über Probleme und Lösungen und gemeinsam die Erneuerbaren Energien voranzubringen, diese Aufgabe hat elf Osnabrückerinnen und Osnabrücker zusammengebracht, und gemeinsam haben sie den IVEE gegründet, den Internationalen Verein Erneuerbare Energien.

www.ivee-org.de

Samstag, 11. Februar 2012

Thermische Solaranlagen - Wasser erwärmen mit der Sonne

Thermische Solaranlagen - Wasser erwärmen mit der Sonne

Wanderausstellung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Thermische Solaranlagen – Wasser erwärmen mit der Sonne

Als thermische Solaranlage werden Solaranlagen bezeichnet, die Wärme aus der Sonneneinstrahlung nutzbar machen (Solarthermie). Die Wärme wird in der Prozesstechnik oder der Gebäudetechnik nutzbar gemacht oder in thermischen Solarkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt.

Überwiegend werden thermische Solaranlagen in der Haustechnik eingesetzt. Die gewonnene Wärme wird hierbei meistens zur 'Trinkwasser'-Erwärmung (Spül-, Dusch- und Badewasser) und für die Erwärmung der Wohnräume eingesetzt

Die Ausstellung zeigt auf insgesamt acht einfach aufzubauenden Tafeln die Möglichkeiten und Vorteile solcher thermischen Solaranlagen.


Für Auskünfte und Bestellungen steht Ihnen im Umweltministerium

Frau Ilona Hey
Tel.: 0611/815-1841
Fax: 0611/815-1947
E-Mail: ilona.hey@hmuelv.hessen.de

gerne zur Verfügung.

Die nächsten Termine:

Route Nordhessen:
16.01. bis 05.03.2012 Heringen (Werra)
05.03. bis 02.04.2012 Rotenburg a.d. Fulda

Route Mittelhessen:
30.01. bis 12.03.2012 Bad Nauheim
13.03. bis 10.04.2012 Rosbach v.d. Höhe

Route Südhessen:
24.01. bis 21.02.2012 Gernsheim
22.02. bis 07.03.2012 Heppenheim
12.03. bis 25.03.2012 Groß-Gerau
26.03. bis 15.04.2012 Biebesheim am Rhein


Ministerium vergibt erstmals Staatspreis für intelligente Energielösungen

Umweltministerin Lucia Puttrich:
Ministerium vergibt erstmals Staatspreis für intelligente Energielösungen

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lobt in diesem Jahr erstmals den Smart Energy Award als Hessischen Staatspreis für intelligente Energielösungen aus. Das teilte Umweltministerin Lucia Puttrich heute in Wiesbaden mit. „Die Energiewende stellt unser Land vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, innovative und zukunftsweisende Entwicklungen für eine effiziente Energienutzung voranzutreiben und zu fördern“, so die Ministerin.

Entscheidend sei dabei nicht nur die Art der Energieerzeugung, auch in den Bereichen der Energieverteilung, der Energienutzung sowie der Energiespeicherung müssten neue und innovative Lösungsmöglichkeiten gefunden werden. „Denn eingesparte Energie ist immer noch die beste Energie“, sagte Puttrich.

Der Preis wird an herausragende Innovationsleistungen in den Kategorien Energie-Netze, Energie-Speicher und Energie-Informations-Kommunikations-Technik (IKT) sowie der Sonderkategorie Schüler und Studenten vergeben. Er ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Innovationskompetenz zu unterstreichen und sich erfolgreich zu positionieren. Anmeldeschluss ist der 30. März 2012. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Internationalen Fachmesse für intelligente Energie-Netze, Energie-Speicher und Energie-IKT vom 22. bis 24. Mai in Frankfurt statt.

Die Teilnahmebedingungen und das entsprechende Anmeldeformular stehen zum Download auf der Internetseite www.semexpo.de/index.php?id=336 bereit.

Freitag, 10. Februar 2012

Ladenetz.de


Einstecken, aufladen, losfahren

Mit uns wird Elektromobilität so einfach wie das Telefonieren mit dem Handy. Am ladenetz.de-Logo erkennen Sie, an welchen Stationen Sie überall unkompliziert Strom laden können. Egal, wo Sie Strom laden, Ansprechpartner bleibt Ihr Heimat-Stadtwerk.

www.ladenetz.de

Prüfung von Windkraftanlagen


Bei modernen Windkraftanlagen werden Tonnen an Technik in grossen Höhen montiert, wo sie jahrelang problemlos funktionieren sollen.

Wer prüfft derartige Techniken im Vorfeld ?

Die RWTHAACHEN

Das Center for Wind Power Drives (CWD) bündelt die Forsch­ungs- und Ent­wick- lungs­arbei­ten zum Thema Wind­en­er­gie­an­la­gen (WEA) an der RWTH Aachen. Der Fokus der Ar­bei­ten liegt in der Wei­ter­ent­wick­lung des An­trieb­strang­es der WEA.

Bis No­vem­ber 2012 ent­steht das CWD-Ge­bäu­de auf dem Campus-­Gelände der RWTH Aachen. Im Sep­tem­ber 2013 ist die In­be­trieb­nah­me des 4 MW Sys­tem­prüf­stands für Wind­en­er­gie­an­lagen ge­plant.

Mehr Informationen erhalten Sie hier

Elektromobilität. Mit System zum Erfolg E2days 2012

Elektromobilität. Mit System zum Erfolg

E2days 2012 am 20 und 21.6.2012 in AACHEN

Kommen Sie auch nach AACHEN !

Hier finden Sie an 2 Tagen Expertenvorträge - Workshops - Podiumsdiskussionen - Networking - Preisverleihung

Anmeldung für 2012
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Mittwoch, 8. Februar 2012

A-solar gibt Reisenden ab sofort den Energiekick: Power Case AB-400 für iPads und Tablets

A-solar gibt Reisenden ab sofort den Energiekick: Power Case AB-400 für iPads und Tablets
AB400 - Power Case - panel HR DRUK small

Pressemitteilung

Houten/München, 7. Februar 2012 – Der Trend zum Tablet ist in Deutschland ungebrochen – laut BITKOM sollen die Verkaufszahlen in diesem Jahr auf 2,7 Millionen Stück ansteigen. Die cleveren Gadgets sind klein, handlich und jederzeit einsetzbar – zumindest solange der Akku hält. Ab sofort sorgt das Power Case (AB-400) von A-solar mit integriertem Solarmodul und leistungsstarkem 7.000-mAh Lithium-Polymer-Akku dafür, dass Reisende den Anschluss an die digitale Welt nicht mehr verlieren. Und das gleich zweifach: Im Büro oder zuhause kann der dazu gehörige Akku schnell via USB-Kabel aufgeladen werden. Unterwegs sorgt ein großflächiges Solarpanel für Nachschub. Zudem bietet das Case genügend Platz für iPad 1, iPad 2 oder Android-Tablets sowie andere wichtige Utensilien. Die robuste, wasserabweisende Außenhülle hält Regen und Spritzwasser fern.

Anwendung – einmal Auftanken, bitte

Am Schreibtisch und überall wo ein Stromanschluss verfügbar ist, kann der Lithium-Polymer-Akku des Power Case einfach über den USB-Anschluss an einem Computer oder direkt via AC-Adapter an der Steckdose aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt 6 bis 7 Stunden. Wenn keine Stromquelle vorhanden ist, kann der Akku dank der effizienten 4-Watt-Solarzellen mittels Sonnenkraft aufgetankt werden. Mit zwei großen, optionalen Clipgurten sowie einem Karabinerhaken ausgestattet, lässt sich das Power Case in Sekundenschnelle auf Rucksack, Reisetasche oder Trolley schnallen, so dass die Solarzellen genügend Licht erhalten. Bei guten Witterungsverhältnissen ist der Energiespeicher nach 10 bis 11 Stunden komplett geladen. Aber damit nicht genug, auch inhaltlich hat das Power Case einiges zu bieten und überzeugt gleichzeitig als praktische Tasche. Zwei separate Fächer, eines für das Tablet mit eingenähten Sicherheitsschlaufen und ein weiteres, multifunktionales Fach machen das Tablet Case zum perfekten Reisebegleiter. Mehrere kleine Einschübe sorgen für ausreichend Stauraum um den Power-Akku, Smartphone, iPhone und Co. unterzubringen. Das supersofte Innenfutter des Power Case bewahrt Tablets zuverlässig vor Kratzern und anderen Schäden. Optisch macht das Case mit seinem samtmatten schwarzen Design eine edle Figur.

Maße – auf die Größe kommt es an

Mit der Größe von gerade einmal 22 x 28 x 5,5 cm und einem Gewicht von 565 Gramm passt das Power Case auf und in jede Reisetasche und jeden Rucksack. Zwei USB-Outputs (1.000 mA) sowie ein Micro-USB-Input machen das Power Case zur vielseitig einsetzbaren Ladestation, die nicht nur Tablets mit frischer Energie versorgt: auch Smartphones, iPhone, Mp3-Player, Navigationsgeräte und E-Book-Reader können an das Case angeschlossen werden. Im Lieferumfang enthalten sind fünf Steckverbindungen für Samsung, LG, Sony Ericsson sowie Mini-USB und Micro-USB. Dank des beigefügten USB-Ladekabels ist das mobile Kraftwerk sofort einsatzbereit.

Preis und Verfügbarkeit

Das Power Case für iPad und andere 10“-Tablets AB-400 von A-solar ist ab sofort für 89,00 EUR (UVP) im Handel und unter www.a-solar.eu erhältlich. A-solar gewährt 2 Jahre Garantie.

A solar gibt Reisenden ab sofort den Energiekick: Power Case AB 400 für iPads und Tablets

A solar gibt Reisenden ab sofort den Energiekick: Power Case AB 400 für iPads und Tablets

A solar gibt Reisenden ab sofort den Energiekick: Power Case AB 400 für iPads und Tablets



Über A-solar

Das Unternehmen A-solar, mit Sitz im niederländischen Houten, ist ein dynamischer Spezialist für Solarladegeräte, Rucksäcke mit eingebauten Solarzellen oder mobile Solarmodule für Outdoor-Fans und Camper. Die Entwicklung neuer Solar-Produkte steht bei A-solar im Vordergrund. Das Unternehmen ist ständig auf der Suche nach neuen und qualitativ hochwertigen Solar-Lösungen und -Materialien. Daher ist die Untersuchung und Entwicklung neuer Produkte für A-solar erstrangig. A-solar-Produkte eignen sich auch als Werbegeschenke: alle Geräte lassen sich mit Firmennamen und -logo oder einem Slogan versehen. A-solar verfügt zudem über die nötige Expertise, um Produkte nach speziellen Kundenwünschen zu entwickeln. A-solar Produkte sind: praktisch, umweltfreundlich und innovativ. Weitere Informationen unter: http://www.A-solar.eu/DE

Minister Remmel besucht den Solarpark Inden

Minister Remmel besucht den Solarpark Inden: „Solarenergie ist ein wichtiger Baustein im Energiemix – NRW hat noch großes Potenzial“

Presseinformation des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen


1,2 Terrawattstunden Strom mit Photovoltaik produziert
Dezentrale Energieversorgung schafft Wertschöpfung vor Ort: Investitionen bleiben im Kreis Düren
11. Etappe der Klimaschutztour

Klimaschutzminister Johannes Remmel hat heute (1. Februar) in Inden im Kreis Düren einen der größten Solarparks in NRW besucht. „Nordrhein-Westfalen kann nicht nur Wind, NRW kann auch Solar. Das ist Klimaschutz, made in NRW“, sagte Remmel auf der elften Etappe seiner Klimaschutztour. „Im zukunftsgerechten Energiemix ist jede regenerative Quelle von Bedeutung. Das Projekt in Inden und die vielen anderen Solarparks in NRW zeigen, dass die Photovoltaik einen wichtigen Beitrag zur beschleunigen Energiewende leistet“, so der Minister. Gemeinsam mit einer Delegation der EnergieAgentur.NRW hat er sich über das Projekt mit 16.236 installierten Photovoltaik-Modulen und einer Gesamtleistung von 3,8 Megawatt-Peak (MWp) informiert.

Die Energieregion NRW verzeichnete in jüngster Zeit immer wieder neu entstehende Solarparks. Neben Inden meldeten jüngst Mechernich in der Eifel, Troisdorf oder auch der Airport Weeze Solarstromerzeugung im großen Stil. Im Jahr 2010 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 1,2 Terrawattstunden (TWh) Strom mit Hilfe der Photovoltaik gewonnen. Rund 1,3 Gigawatt beträgt die Leistung der in NRW installierten Anlagen. Der Jahreszubau für Photovoltaik für 2010 liegt laut dem Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien in Münster (IWR) bei 1000 Megawatt. „Die Zahlen zeigen: Es gibt noch großes Potenzial in NRW“, so Remmel.

Die 3,8 MWp Leistung der Anlage in Inden, die vor wenigen Wochen ans Netz gegangen ist, versprechen einen jährlichen Ertrag von 3.480.081 Kilowattstunden (kWh). „Allein damit lassen sich fast 1.000 Haushalte klimaverträglich mit Strom versorgen“, so der Minister. Insgesamt werden auf diese Weise über 2.400 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr verhindert. „Die Energiewende ist in Deutschland beschlossen, und wer A sagt, muss auch B sagen, also für Alternativen zu den Großkraftwerken sorgen. Deshalb haben wir die Gesellschaft Rurenergie gegründet, um die Nutzung verschiedener regenerativer Energiequellen im Kreis Düren voranzutreiben. Mit dem Erstlingswerk, dem Solarpark Inden, haben wir gleich ein kräftiges Zeichen gesetzt. Weitere Projekte sind bereits in Arbeit", erklärte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Regionale Wertschöpfung durch die beschleunigte Energiewende
Der Solarpark wird von der RurEnergie GmbH, einem Unternehmen des Kreises Düren, und der F&S solar concept aus Euskirchen betrieben. Georg Schmiedel, Geschäftsführer der F&S solar concept GmbH: „Erneuerbare Energien sind die Zukunft unserer Energieversorgung. Sie sind sauber, sicher, dezentral und unerschöpflich. Wir haben derzeit in Deutschland die große Chance, im Energiesektor eine weltweite Vorbildfunktion zu übernehmen. Das damalige 1.000 Dächer Programm und das heutige EEG, haben bei der Entwicklung der Photovoltaiktechnik zu einer enorme Dynamik geführt.“ Klimaschutzminister Johannes Remmel lobte das Engagement: „Wir sehen hier, wie die beschleunigte Energiewende vor Ort stattfindet. Investitionen in erneuerbare Energien schaffen Wertschöpfung in der Region. Die sichere Energieversorgung der Zukunft ist dezentral.“

Die Kosten für die Umsetzung des Projektes lagen bei rund 9,8 Millionen Euro. Die reine Bauzeit beschränkte sich auf acht Wochen. „Die Solarindustrie ist inzwischen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in NRW. Rund um die industrielle Produktion von Zellen, Modulen und Wechselrichter hat sich eine potente Ausrüsterindustrie etabliert, zum Beispiel für Vakuumlaminatoren. Zudem wird die Industrie zunehmend durch die Wissenschaft begleitet, vor allem im Bereich der Materialforschung“, sagte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Sie unterstützt die Solarbranche mit der Kampagne „Photovoltaik.NRW“, dem Solar-Check NRW für Hausbesitzer, den Projekten „50 Solarsiedlungen“ und „100 Klimaschutzsiedlungen“, vielen Veranstaltungen und Informationen.

Ziel der Klimaschutztour von Minister Remmel ist es, das Augenmerk der Öffentlichkeit auf wichtige Zukunftstechnologien, Wachstumsmärkte und innovative Firmen im Bereich der Wirtschaft zu lenken, zudem aber auch wichtige Projekte des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel zu präsentieren.


Weitere Informationen, Fotos und Filmsequenzen zur Klimaschutztour:

www.EnergieAgentur.NRW.de
www.photovoltaik.nrw.de
www.energieregion.nrw.de
www.klimaschutz.nrw.de

Fachbuch „50 Solarsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ erschienen

Fachbuch „50 Solarsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ erschienen

Fachbuch „50 Solarsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ erschienen In NRW sind mehr als 50 Solarsiedlungen entstanden: 37 sind realisiert, 14 befinden sich kurz vor der Fertigstellung. Jetzt bietet ein Foto- und Informationsband der EnergieAgentur.NRW einen Überblick über die Siedlungen in 34 Städten und Gemeinden. Auf 200 Seiten werden die Siedlungen mit vielen Informationen und Interviews vorgestellt. „Die Solarsiedlungen zeigen: Die beschleunigte Energiewende kommt in den eigenen vier Wänden an. Wir haben uns mit dem Entwurf für das Klimaschutzgesetz ehrgeizige Ziele gesetzt. Wir können diese Ziele mit erneuerbaren Energien und mit mehr Energieeffizienz und der Einsparung von Energie erreichen. Die 50 Solarsiedlungen in NRW zeigen, wie es geht: Wenig Energieverbrauch, hoher Wohnkomfort und der Einsatz erneuerbarer Energien schaffen Lebensqualität. Das ist Klimaschutz – Made in NRW“, sagte Klimaschutzminister Johannes Remmel.

Mehr

Freikarten für die Solar Energy 2012

Freikarten für die Solar Energy 2012

Die RS-Energietechnik lädt zur SolarEnergy 2012 vom 21-25.02.2012 in Berlin ein.

Die internationale Messe SolarEnergy findet seit 1996 in Berlin statt und ist die Technologieschau des Gesamtbereiches der erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechnologien. [SolarEnergy 2012 Berlin]
Seit 2004 findet sie gemeinsam mit der „bautec“ – Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik - mit rund 70 000 Besuchern aus aller Welt statt und ist somit eine der international anerkanntesten Branchen-Fachmessen.

Die Geschäftsführer Detlef Kamp und Roger Schneider empfangen sie in der Halle 6.2 Stand B61 mit dem Team der 3U Solar. Präsentiert werden Teilvakuumröhrenkollektoren für die Warmwasserbereitung, sowie Vollvakuum Röhrenkollektoren für teilsolares Heizung und Prozesswärme. Am Freitag den 24.02.2012 findet im Anschluss der Messe ein „get to gether“ statt. Hier stellt sich die Firma RS-Energietechnik mit den Produkten Kleinwindanlagen „Windspot“, Solarthermie „3U Solar“ und Photovoltaik „Sunpower“ dem interessierten Fachpublikum vor.

Dazu ist jeder Fachhandwerker, Planer, Architekt und Freund des Hauses herzlich Willkommen.
Interessierte können sich über das --> KONTAKTFORMULAR<-- kostenfrei Anmelden und erhalten umgehend eine Freikarte per Email.

Das Team freut sich auf ihren Besuch!

Berlin den 07.02.2012 Roger Schneider, RS-Energietechnik

Dienstag, 7. Februar 2012

Panzer räumt Radweg frei !

Erstmals über 580 Aussteller auf der E-world energy & water


Erstmals über 580 Aussteller auf der E-world energy & water

EU-Kommissar Günther Oettinger informiert bereits am Messe-Vortag beim "Führungstreffen Energie" über aktuelle energiepolitische Maßnahmen der EU

Treffpunkt für Entscheider: Die E-world energy & water bietet vom 7. bis 9. Februar 2012 ein Forum der Information für zentrale Akteure der Energie- und Wasserwirtschaft. Bereits einen Tag vor Messebeginn, am Montag, dem 6. Februar 2012, findet in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung das "Führungstreffen Energie" im Atlantic Congress Hotel Essen statt. Hochrangige Referenten informieren im Rahmen des eintägigen Kongresses über Perspektiven der Energiewelt; zu Gast ist u. a. Günther Hermann Oettinger. Der EU-Kommissar für Energie berichtet über energiepolitische Vorhaben der Europäischen Kommission und die Fortschritte des Energiebinnenmarktes für Strom und Gas.

Mit einem neuen Rekord geht die europäische Leitmesse E-world energy & water in diesem Jahr in die zwölfte Runde: Über 580 Aussteller aus 20 Ländern zeigen auf einer Ausstellungsfläche von 42.000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen - mit dabei sind international agierende Großkonzerne ebenso wie hochspezialisierte Mittelständler. Zu den neuen Ausstellern zählen 2012 die STEAG GmbH, die Siemens AG und Cargill International SA. Das norwegische Erdöl- und Erdgasunternehmen Statoil ASA ist nach einer Pause wieder mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert erneut den Gemeinschaftsstand "Junger Innovativer Unternehmen". Die Deutsche Emissionshandelsstelle repräsentiert erstmals das Umweltbundesamt im Rahmen der E-world. Die Veranstalter erwarten insgesamt mehr als 20.000 Fachbesucher.

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