Donnerstag, 22. März 2012

Hersteller aus Polen

Hersteller aus Polen

Einer der 6 Aussteller aus unserem Nachbarland Polen ist
die Firma "GERES-ASCO" die im Jahr 1991 erstellt wurde, sie produziert Flach Sonnenkollektoren. Im Angebot mehrere Varianten von Sonnenkollektoren mit großem Effizienzgrad und maximalem Energieertrag

Geres Asco" Sp. z o.o.
42-680 Tarnowskie Góry
Powstańców Warszawskich 33a
woj. śląskie
tel. 601 87 30 54
NIP: 648-210-09-20
e-mail: geres_asco@interia.pl

Nützliche Links aus dem (E)-Fahrrad Bereich

Nützliche Links aus dem (E)-Fahrrad Bereich

Auf der Seite Radtouren.net findet man viele dokumentierte Radtouren und allgemeine Infos rund ums Rad.
Der Fahrradanzeiger: Ein Anzeigenportal rund ums Fahrrad, von reparieren über kaufen bis schenken. www.fahrradanzeiger.de

Akku Prototyp mit 400Wh pro Kilogramm

Akku Prototyp mit 400Wh pro Kilogramm

In den USA hat ein Akkuhersteller (Envia Systems) einen neuen Prototyp vorgestellt, der bezüglich der Energiedichte einen weiteren großen Schritt nach vorne bedeutet. Der Akku kann herausragende 400Wattstunden pro Kilogramm speichern (Wh/kg), das ist in etwa das doppelte dessen, was ein Spitzenprodukt eines E-Rad Herstellers heute speichert. So hat der Impulse Akku bei knapp 3kg 540Wh, also eine Energiedichte von 180Wh/kg. Der große Akku des Green Mover Antriebs wird 684Wh bei etwa 4kg, also 170Wh/kg schaffen. Der Akku am Boschsystem hat mit 288Wh bei 2,5 Kilogramm etwa 115Wh/kg.

Natürlich haben diese Akkus alle noch ein Batteriemanagement-System (BMS) und ein Gehäuse, und wiegen daher vll. 500 Gramm mehr, dennoch, wenn eine Akku wie der Envia Akku serienreif ist, wird er die Reichweiten gängier E-Rad Akkus noch weiter erhöhen oder sie bei gleicher Reichweite wesentlich leichter machen.

Das Fernziel, ein ein Kilogramm schwerer Akku mit dem 1oo Kilometer Reichweite bei voller Unterstützung möglich sind, rückt immer näher.

Technik

Die Anoden des Akkus sind aus aus Siliziumkarbid, einen speziellen Hochspannungselektrolyten. Die Kathoden sind aus Mangan. Bis die Akkus praxisreif sind, wird noch eine Weile vergehen, denn so hohe Energiedichten bedeuten hohe Anforderungen an die Batterisicherheit – besonders die Erhitzung im Betrieb ist ein Knackpunkt. Noch ein bisschen länger wird es dann möglicherweise dauern, bis die Technik auch an E-Rädern zu finden ist, denn wie es in einer Auto normativen Welt nun mal ist, wurden die Akkus für die Verbesserung von E-Autos entwickelt…

Webseite von Envia Systems:

Mittwoch, 21. März 2012

Oldtimer mit E-Antrieb ?


Edelbastler und Technikfreaks in aller Welt bauen klassische Automobile auf E-Antriebe um.


So laufen bereits Fiat 126 (Polski Fiat) wie auch deutsche VW Käfer (Bj.1962) mit E-Motoren.

Auf der aktuellen Essener Messe sind auch einige Umbauten zu sehen.

Die Messe läuft vom 21.03.2012 - 25.03.2012 in den Grugahallen in Essen.

25. März 2012 Start „E-Bikes on Tour“ in Essen

Starten Sie mit uns in den E-Bike Frühling
Passend zum Frühling startet auch „E-Bikes on Tour“ 2012 in eine neue Saison. Rund um die „Finca & Bar Celona“ an der Westfalenstraße 4 in Essen haben am 25. März 2012 die RWE E-Bikes ihren ersten großen Auftritt nach der Winterpause. Wir bieten Attraktionen wie E-Bike Touren, kostenlose Fahrradchecks, Geschicklichkeitsparcours gegen Spieler des Fußballvereins Rot-Weiss Essen, Aufführungen des Einradvereins „Eagles“ aus Bottrop, Kinderschminken, Bastelaktionen und vieles mehr. Wenn wir euer Interesse geweckt haben und ihr Lust auf einen spannenden Tag mit uns habt, dann kommt doch einfach vorbei.
Wir würden uns freuen euch begrüßen zu dürfen.
- Euer E-Bikes-Team

Repowering-InfoBörse

Die Repowering-InfoBörse ist eine kostenlose Informations- und Beratungsstelle zur bundesweiten Unterstützung von Kommunen rund um das Thema Repowering. Das Projekt ist bei der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. in Hannover angesiedelt und gründet sich auf dem Repowering-Leitfaden des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Dieser steht Ihnen rechts zum Download zur Verfügung.

Mehr

Wegen Umstieg auf E-Roller Yamaha Majesty abzugeben



1&1 Mobile





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Wegen Umstiegs auf den Vektrix E-Roller verkaufe ich meinen Yamaha Majesty 250.
Meinen Vektrix bekomme ich zum Anfang April, der Yamaha wird dann abgegeben.
Standort ist 7131 BL Lichtenvorde / Niederlande

Daten:
Bj.2000
km 33000
1.Hand

Zustand 2 +
TüV 2 Jahre

Festpreis 1000 EURO

Bei Interesse bitte ich um Zuschriften unter Karen an die Redaktion-Sachbearbeitung@gmx.de (Tel.: NL 0544 - 371837)
Ich behalte mir vor den Roller auch anderweitig zu verkaufen, er ist auch anderweitig inseriert.



1&1 DSL




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Montag, 19. März 2012

E.Bikes aus Niederlande


Wer von Deutschland aus in Richtung niederländischer Grenze fährt merkt bald, dass der Radverkehr in der Nähe der Grenze deutlich zunimmt. In Städten wie Gronau, Borken oder Bocholt wird mit ca. 30 % deutlich mehr das Fahrrad genutzt als im restlichen Deutschland, aber immer noch bedeutend weniger als hinter der Grenze in den Niederlanden.

Die Niederländer sind dann hinter der Grenze "das" europäische Radfahrervolk.

Für die Niederländer als Volk von Radfahrern ist das Rad ein sehr wichtiges Verkehrsmittel, das intensiv genutzt wird.

Auch als Transportmittel im innerstädtischen Verkehr wird das Rad gerne genutzt.



In Enschede hatten wir nunmehr die Gelegenheit das von unserem Freund Wim Sondelo zur Verfügung gestellte City-QWIC Urban Lady einem ausführlichen Test zu unterziehen.

Wir nutzten den Sonntag und tourten mit insgesamt 5 E-Rädern insgesamt 150 km rund um Enschede.

Das neue E-Rad ist als Transportrad konzipiert, davon zeugen schon die beiden massiven Gepäckträger über den beiden Rädern und das zulässige Zulassungsgewicht von 180 kg.

Damit dürfte sich mit dem Holländer einiges bewegen lassen. Die dazu erforderliche Grundstabilität bietet der solide Alurahmen in Verbindung mit der Starrgabel.

Für den elektrischen Antrieb sorgt ein Frontmotor von QWIC mit 36 V.(200-250W)

In Verbindung mit der Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung sorgt der Motor für einen komfortablen Antrieb.
Bei der Ausstattung fielen positiv die ergonomischen Ledergriffe sowie der der Lederattel auf, ebenso wie die grossfläachigen Pedale, die einen sicheren halt ermöglichen. Eine gefederte Sattelstütze sogt für weiteren Komfort. Als Bremsen
sind 2 V-Brakes VR/HR und eine Rücktrittbremse vorhanden, bei voll beladenem rad vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig.

Unser erster Eindruck:

Das Rad hat eine phantastische Beschleunigung beim Antritt, auch mit Zuladung kommt man gut von der Stelle. Der Geradeauslauf ist absolut einwandfrei, die aufrechte Sitzposition bietet zudem eine übersichtliche und sehr sichere Fahrweise.

Die Übersetzung der Nabenschaltung reicht im Stadtverkehr wie im Überlandverkehr völlig aus, wir kamen mit dieser Ausführung sowaohl in der Stadt wie auch in der flachen Umgebung von Enschede sehr gut zurecht.

Der Akku sitzt über dem Hinteradschutzblech unter dem Hinteradgepäckträger, dadurch ist der Schwerpunkt hinten im beladenen Zustand höher als bei einem Rad ohne Akku, aber Fahrten mit Höchstbeladung auf der Hinterachse werden wohl nur in den seltensten Fällen durchgeführt werden. Jeder Fahrradnutzer wird wohl von selbst darauf kommen die zu transportierenden Lasen gleichmässig zu verteilen.

Wir haben folgende Werte gemessen:

Im Eco Modus "Ebene" erzielten wir eine Reichweite von 45 km. Das sollte für normalen Stadtbetrieb ausreichen, zumal man den Akku laut Herstellerangaben immer wieder aufladen kann. Der Testakku hatte eine Kapaziät von 10 Amperstunden bei 360 watt. Als Ersatzteil würde er momentan 499 EURO kosten. Eine Volladung des Akkus dauert nur ca. 3,5 Stunden.

Mit einem Leergewicht von 26,9 kg steht das Urban Lady ziemlich kräftig da, ein Leichtgewicht ist es damit sicher nicht, aber wie o.g., es ist auch für höhere Lasten ausgelegt.

Mit einem Verkaufspreis von 1499,-EURO bewegt es sich im durchaus normalen Preisbereich.

Unser Fazit :

Das QWIC Urban Lady ist ein ausgewogenes Bike ohne grosse Schwächen, es fährt sich ausgewogen und sicher, das auch mit Gepäck, wobei das fahren mit Höchstlast sicherlich einige Übung erfordert.

Unser Urteil: GUT !

QWIC ist ein niederländischer Hersteller von
Elektrofahrrädern und Elektroscootern.

Wer sich für weitere Anbieter aus den Niederlanden interessiert findet hier eine Übersichtsliste: Zur Liste

Testbericht: Rückenwind inklusive: "Emove Tourer RT" von Hercules

Testbericht:
Rückenwind inklusive: "Emove Tourer RT" von Hercules

Die Zeiten, in denen Fahrräder mit Elektroantrieb vergebens um Anerkennung auf dem deutschen Markt kämpften, sind vorbei.

Die neue Generation von E-Bikes kommt nämlich wesentlich unauffälliger und komfortabler daher. Wie zum Beispiel das "Emove" von Hercules.

Einzigartig am „Emove“-Konzept – das übrigens bereits an Tausenden von Rädern in den Niederlanden zum Einsatz kommt - ist, dass das Geheimnis des Rückenwinds tatsächlich ein Geheimnis bleibt. Denn der kompakte, leistungsstarke und geräuschlose und ruckfrei arbeitende Elektromotor verbirgt sich in der Hinterradnabe, der Akku ist unsichtbar in den Rahmen integriert.

Der Elektromotor unterstützt den Krafteinsatz des Radlers individuell. Mit Hilfe des Emove-Displays lässt sich die Tretunterstützung per Knopfdruck in den Stufen Eco, Normal oder Power ansteuern bzw. auch ausschalten. Aktuelle Geschwindigkeit, zurückgelegte Gesamt- und Tageskilometer und der Akku-Ladezustand werden ebenfalls angezeigt. Das Display ist abnehmbar und dient als Startunterbrecher. Ist es nicht eingesetzt, ist der Motor nicht funktionsfähig und „Emove“ ist nur noch ein ganz normales Fahrrad.

Für Sicherheit in Sachen Beleuchtung sorgt der Akku ebenfalls. Er liefert neben Bewegungsenergie auch die Energie für Scheinwerfer und Rücklicht. Ist der Akku leer, schaltet der Motor um und wird zum Nabendynamo. Ist eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht, liefert der Motor keine weitere Unterstützung.

In der Praxis funktioniert dies wie nebenbei. Aufsitzen, Art der Unterstützung wählen, losfahren und sich freuen, wie schnell und entspannt man bei gemäßigtem Krafteinsatz vorwärts kommt. Insbesondere in der Einstellung „Power“ beschleunigt das Rad schon beim ersten Druck auf die Pedale merklich. Für größere Touren empfiehlt sich jedoch, überwiegend die Einstellung „Eco“ zu wählen. Dann beträgt die Reichweite des Akkus ca. 70 km (in der Einstellung "Power" kommt man immerhin noch ca. 50 km weit).

Emove - leichter weiter radeln
Das Emove ist interessant für Tourenfahrer, die mit viel Gepäck und Kindern unterwegs sind. Mit dem Emove als Zugpferd für den Kinderanhänger ist auf einmal kein Gelände mehr zu hügelig, keine Strecke mehr zu lang.

Natürlich ist das Emove auch eine gute Alternative, wenn der Leistungsunterschied zwischen den Radpartnern sehr groß ist. Mit der Tretunterstützung ist dann allen geholfen: Der eine freut sich, gemeinsam längere Touren fahren zu können, der andere genießt es, abends wesentlich entspannter aus dem Sattel zu steigen.

Und wer gerne tagtäglich etwas für seine Gesundheit tun möchte, sich aber davor scheut, im Büro an nichts anderes als an eine Dusche zu denken, dem kann mit einem Emove ebenfalls geholfen werden. Die Fahrt gestaltet sich einfach entspannter und vor allem weniger schweißtreibend.

Emove Tourer RT – Details
Das „Emove Tourer RT“ ist ein komplett ausgestattetes Tourenrad mit Nexave 7-Gang-Kettenschaltung, Federgabel, gefederte Sattelstütze, ohne Werkzeug verstellbarer Vorbau, Trommelbremsen (optional V-Brakes), Halogenbeleuchtung, Gepäckträger.

Rahmen: Aluminium
Damen 28" – 46/50/55 cm
Herren 28" – 50/54/59 cm
10-Ah-Hochleistungsakku mit Ladegerät
Motor in der Hinterradnabe, Tretunterstützung bis 25 km/h
Steingrau/Nickel, Blau/Silber
Gewicht: 27,7 kg
Preis: 2.099 Euro
Infos: www.hercules-bikes.de

Radurlaub und Gruppentouren mit E-Bikes



Radurlaub und Gruppentouren mit E-Bikes

Neu im Katalog 2012 der Mecklenburger Radtour ist das große Angebot an E-Bike-Touren. 135 der 150 Reise-Angebote lassen sich mit Elektrorädern fahren. So sind auch für wenig geübte Radfahrer größere Strecken möglich.

Wer sich als Einzelner einer Gruppe anschließen oder mit Bekannten in den Urlaub starten will, wählt eine der zwei Gruppentouren mit E-Bikes. Die Strecken verlaufen zwischen den Hansestädten Wismar und Stralsund oder über die drei Ostseeinseln Rügen, Hiddensee und Usedom. Die siebentägigen Reisen sind ab 875 Euro pro Person inklusive Elektrorad und Reiseleitung buchbar. Alle anderen Radreisen mit E-Bikes erfolgen individuell.



Weitere Informationen gibt es auf der Website des Veranstalters Die Mecklenburger Radtour.

Ostseeküste mit E-Bikes – eine Gruppentour

Die Gruppentour mit E-Bikes startet in Wismar. Die Gruppe folgt dem Ostseeküsten-Radweg über Rostock und die Halbinsel Fischland-Darß nach Stralsund.

Highlights der 7-tägigen Tour mit insgesamt 202-231 km Länge sind der Ausflug nach Fischland/Darß, umrahmt von kilometerlangem Sandstrand und dem Bodden, die Fahrt mit der Dampfeisenbahn „Molli“ und eine Zeesbootfahrt.

Die Tour mit 6 Übernachtungen in der gebuchten Kategorie (3x in 3*** und 4**** Hotels), Frühstück und Halbpension und inklusive Elektro-Leihrad kostet ab 875 Euro pro Person.

Weitere Informationen zur Gruppentour finden Sie hier.

Unterstützer Fahrspaß zum unschlagbaren Preis


Anzeige:
Unterstützer Fahrspaß zum unschlagbaren Preis

Genießen Sie alle Vorteile eines hochwertigen Elektrorads zum absoluten Top-Preis.
Ganz nach Wunsch und mit viel Spaß zu fahren: Als normales Fahrrad oder mit umweltfreundlicher Motor-Tretunterstützung. Sobald Sie in die Pedalen treten unterstützt Sie der Motor auf Wunsch mit bis zu 50 % Kraftzugabe (halbe Motorkraft, halbe Beinkraft). Sind 25 km/h erreicht, schaltet er sich automatisch ab. Höhere Geschwindigkeiten müssen durch eigene Beinkraft erbracht werden. Wählen Sie einfach am Lenker die gewünschte Tretunterstützung: 50% oder 100%. Bei einer Tretunterstützung von 100% müssen Sie nur noch ganz leicht in die Pedalen treten, die Hauptarbeit leistet der leise und zuverlässige Vorderradmotor.

Maße:
Radgröße: 26 Zoll
Rahmenhöhe: 48 cm
Einstiegshöhe: 44 cm
Maße: ca. L 181 x B 61 x H 115 cm
Sattelhöhe per Schnellverschluss verstellbar von 51-69 cm
Lenkerhöhe: 105 cm
Gewicht: ca. 25 kg
Maximales Benutzergewicht: 125 kg
Belastbarkeit Gepäckträger: ca. 25 kg

Technische Daten:
250 W Vorderrad-Nabenmotor
Lithium-Ionen Akku 36V/8Ah – wartungsfrei, kein Memory-Effekt
Reichweite Akku: ca. 35-40 km (Beispiel Person mit 75 kg Körpergewicht, ebene Strecke)
Akku-Ladezeit: 6-8 h
An/Aus Schalter für Motor-Tret- unterstützung am Akku
Kontrollschalter mit Tachofunktion am Lenker: Auswahl von voller oder halber Tretunterstützung, Akku- Ladestandsanzeige, Lichtschalter, Tachoanzeigen
2 Stufen zur Tretunterstützung: 50% entspricht 50% Motor- und 50% Beinkraft (bis 25km/h), 100% entspricht 90% Motor- und 10% Beinkraft (bis 25 km/h)
Akku-Ladestandsanzeige am Lenker
Lieferung inkl. Ladegerät

Weitere Qualitätsmerkmale:
Leichter Alu-Rahmen
Shimano Nexus 3-Gang Nabenschaltung mit leichtgängigem Drehgriffschalter
Felgenbremse vorne + Rücktrittbremse
Dynamobeleuchtung vorne und hinten
Alu-Felgen, Speichenreflektoren
Stabiler Seitenständer
Gepäckträger mit Spanngurt
Alu- Schutzbleche vorne & hinten
Kettenschutz, Klingel
Rahmenfarbe: silber-glänzend
Gewicht: 25 kg
Maße: L 181 x B 61 x H 115 cm
Sattelhöhe: per Schnellverschluss verstellbar von 51-69 cm
Lenkerhöhe: 105 cm
Bremssystem: Felgenbremse vorne + Rücktrittbremse
Max. Benutzergew.: 120 kg
sonstige Ausstattung: Gepäckträger mit Spanngurt
Motorleistung: 250 W Vorderrad-Nabenmotor

Zum Shop

RWE Deutschland geht wieder mit E-Bikes on Tour


RWE Deutschland geht wieder mit E-Bikes on Tour


Wer mit dem Kauf eines E-Bikes liebäugelt, will es natürlich erst einmal ausgiebig testen. Das tolle Fahrgefühl mit Rückenwind auf Knopfdruck kann man jetzt wieder bei „E-Bikes on Tour“ erfahren.

Mehr

Frühlingsgefühle - jetzt auf`s Fahrrad !

Die ersten Sonnenstrahlen geniessen und mit dem E-Rad die erwachende Natur erkunden.

Gönnen Sie sich eine Auszeit und machen eine Radtour mit Freunden oder der Familie.

Kein E-Rad im Keller oder in der Garage ?

Hier können Sie bei den Herstellern Testfahrten buchen:

Niederlande:

www.QWIC.NL

Deutschland:

Zweirad Einkaufs-Genossenschaft e.G.
www.ZEG.de

Olympia Bicicle LTD
www.GEPIDA.de

BATAVUS BÄUMKER GMBH
www.Batavus-Baeumker.com

Viktoria / Hermann Hartje KG GmbH
www.e-Rad.de

Winora Steiger GmbH
www.winora-group.de

BICO ZWEIRAD MARKETING GMBH
www.bikeundco.de

Einfach (ab) schalten mit der TranzX Automatikschaltung

Die Revolution im Fahrradbereich.

Mit der TranzX Automatikschaltung übernimmt eine Automatik die Schaltvorgänge am fahrrad.
Der Fahrer wählt lediglich die Unterstützungsstufe und die komfortable 7 Gang Nabenschaltung erledigt den Rest - das ist purer Fahrgenuss. Einfacher geht es nicht.

Internet

Per E-Bike um Australien

Münchner startet bisher längste Pedelec-Reise

Nach dem Motto "Mit 15 kmh/h ans Ende der Welt" erobert der Münchner Maximilian Semsch jetzt Australien - auf einem E-Bike.

Mit rund 18000 km im Sattel eines Pedelecs von Haibike vor sich ist er zu Jahresbeginn in Sydney aufgebrochen.
Spätestens am 30.Juli 2012 will der hauptberufliche Abenteurer wieder in der australischen hauptstadt Canberra ankommen., nachdem er die grösste Insel der Welt komplett umrundet hat. Ein spannender Trip, der nicht nur die längste bisher unternommene Reise auf einem E-Bike wäre , sondern auf dem laut Semsch auch Mensch und Technik im Extrem aufeinandertreffen. Seine Abenteuer in Down Under können Australien - Fans unter www.what-a-trip.de hautnah erleben.

www.what-a-trip.de

Unsere E-Bike-Seiten

Sonntag, 18. März 2012

1.Preis für Utopia - Velo


Utopia Velo wurde für die Entwicklung eines besonderen Antriebssystems für Pedelecs mit dem Förderpreis für innovatives und kreatives Handwerk ausgezeichnet.



In dreijähriger Entwicklungsarbeit hat Utopia Velo zusammen mit dem holländischen Partner Van Raam einen Elektroantrieb entwickelt, der individuell für jeden Fahrer einstellbar ist, sich an unterschiedliches fahrverhalten anpassen lässt und sich für hohes Gewicht ( maximal 180 kg) eignet.

Das elektrische Antriebssystem ist so konzipiert, dass es sich auch in Utopia-Fahrräder nachrüsten lässt.

Infos unter 0681 - 97036-0

www.untopia-velo.de
info@untopia-velo.de
http://www.utopia-velo.de

21 Tage Rundfahrt mit E-Bikes durch Polen

Mitfahrer gesucht !
Wir planen in Juli 2012 eine Rundfahrt mit Elektrofahrrädern durch Polen
In drei Wochen wollen wir die schönsten Stellen der polnischen Ostseeküste erfahren
Die E-Bikes werden von uns zur Verfügung gestellt.
Kosten: 999 EURO bei Unterbringung in Mittelklassehotels / Landpensionen

Wer hat Lust ?

Meldungen bitte an Dorota Ziesch unter Reisebuchung@will-hier-weg.de
Anzeigen:

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Der Sommer kommt mit Macht. Unser Reisetipp:
www.radreisen.de
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1&1 DSL


Noch 2 Plätze frei

Für eine von uns in Zusammenarbeit mit Gazelle ab Winterswijk organisierte 7 tägige Gelderland-Rundfahrt werden noch 2 Teilnehmer / innen gesucht.
Gazelle stellt die E-Bikes zur Verfügung.

Reisepreis: 499,00 EURO

Starttermin: 23.4.2012

Ausschreibungsunterlagen bitte per Mail unter
Reisebuchung@will-hier-weg.de
anfordern.



1&1 DSL


Samstag, 17. März 2012

EAGLE - Uncompromising style and innovation


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EAGLE - Uncompromising style and innovation

The JD Group's award winning EAGLE city e-bike combines vitality, bold and electric design, and incredibly responsive handling and stability to make this more a sports bike than a city bike. The TranzX PST drive system components are integrated into the frame, presenting a premier aesthetic with impressive functionality. The EAGLE is made for people looking for style, performance and electric power - uncompromisingly cool.

Eagle Videolink 1

Videolink 2

62er VW-Käfer mit E-Motor bei Ebay

Aktuell wird ein 62er VW-Käfer mit E-Motor bei Ebay angeboten.

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Freitag, 16. März 2012

Scheuten Solar-insolvent-Werk in Gelsenkirchen betroffen

Gelsenkirchen. 235 Arbeitsplätze in Gelsenkirchen sind von der Insolvenz des Solar-Unternehmens Scheuten Solar betroffen. Das Unternehmen geriet auch durch den Preisverfall auf dem Photovoltaik-Markt unter Druck. Derzeit läuft der Betrieb weiter.

Das Solarunternehmen Arise hat es letzten November erwischt, nun meldet ein weiterer Branchen-Betrieb Insolvenz an: Scheuten Solar ist in massiven Schwierigkeiten. Der bundesweite Hersteller von Solarmodulen produziert auch in Gelsenkirchen. 2006 wurde in Schalke ein neues Werk eröffnet, die Photovoltaikanlage auf dem Berliner Hauptbahnhof wie auch das Dach des Reichtagsgebäudes stammten aus dem hiesigen Modulwerk.

Quelle / Volltext www.derwesten.de

Hybrd - Elektro - Motor - Roller in NRW




Als Redakteure kommen wir viel herum und sehen auch viel.

Auf der letzten Messe lernten wir jedoch eine Technik kennen, die wir vorher so auch noch nie gesehen hatten.

Standen da doch in einer Halle 2 normal aussehende 50er Roller, die so normal aussahen wie Zigtausende anderer Roller auch.

Das besondere verbarg sich allerdings unter dem Blechkleid:

Ein Hybrid-Antrieb, wie man ihn sonst nur aus der Autobranche kennt.

Mit einem kleinen E-Motor wird das Fahrzeug angefahren, bei Erreichen einer Geschwindigkeit von ca. 15 kmh schaltet sich automatisch der Benzinmotor dazu, der E-Motor schaltet sich ab und die montierten Accus werden dann während der Fahrt wieder aufgeladen.

So funktioniert das allerdings nur in der Schalterstellung "MIX".

Selbstverständlich lässt sich dieser kleine Chinaroller auch im reinen Benzinbetrieb fahren wie auch im reinen E-Motorbetrieb als Stromer.

Eine tolle Technik, die man leider in EUROPA noch nirgendwo kaufen kann. Der Importeur hat wohl einmal einen Container mit diesen Fahrzeugen importiert, aber die Fahrzeuge sind niemals irgendwo zugelassen worden, es gibt dazu auch keine Papiere, keine Gebrauchsanweisung und was das schlimste ist, auch keinerlei Teileversorgung.

Einige Händler haben wohl aus Interesse an der Technik eine Maschine übernommen, nutzen diese aber nur als kurioses nicht verkäufliches Ausstellungsstück.

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www.planet-scooter.de

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Photovoltaik: Über Trendanalysen zu Insolvenzen bis hin zur Verfassungsklage

Triefenstein, 14. März 2012, Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) hat eine Trendanalyse auf Grund der aktuellen Debatte zur Solarkürzung erstellt aus der hervorgeht, dass auch nach der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung die Wirtschaftlichkeit von Solarstromanlagen in den nächsten Jahren wieder deutlich steigen wird.

Für die Trendanalyse wurde eine Mischvergütung herangezogen, die sich aus einer Kostenersparnis für Eigenverbrauch und der Vergütung für den in das Netz eingespeisten Strom ergibt. Das Ergebnis: Ein Betreiber einer Photovoltaikanlage kann auch ohne EEG-Vergütung durch Eigenverbrauch einen finanziellen Vorteil erwirtschaften. Der Analyse zum Trotz ist es dennoch wichtig zu wissen, wer überhaupt hinter dem FfE steckt. Das FfE selbst steht seit 1949 für unabhängige Forschung. Wirklich unabhängig?

Ein Auszug der Vorstände und Mitglieder:

Dipl.-Ing. Stephan Schwarz - Stadtwerke München GmbH
Dr. Werner Brinker - EWE Aktiengesellschaft
Prof. Dr. Wolfram Münch - EnBW AG
Dr. Udo Brockmeier - Stadtwerke Düsseldorf AG
Dr. Frank-Detlef Drake - RWE AG
Dr. Dominik Godde - E.ON Wasserkraft GmbH
Dr. Jörg Kruhl - E.ON Energie AG
Diese und viele weitere Vertreter aus der „alten“ Energiewirtschaft sind unter "FfE - Vorstand und Rechnungsprüfer" einzusehen.

Es ist also ganz klar, dass mit der Trendanalyse eigene Interessen verfolgt werden und die Kürzung der Solarvergütung herunter gespielt werden soll.

Dr. Franz als im Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen

Über 50 Prozent von etwa 1.000 Solarunternehmen werden Insolvenz anmelden müssen, sofern die Vergütungskürzung, wie von der Bundesregierung geplant, beschlossen werden sollte. Das gehe aus aktuellen Umfragen hervor, so Dr. Alt gegenüber dem DAF (Deutsches Anleger Fernsehen).

Er sieht hinter den Vergütungskürzungen kein Augenmaß von Seiten der Regierung. Eine Kürzung der Einspeisevergütung von bis zu 30 Prozent im Jahr wäre gerade noch so vertretbar, aber 50 Prozent kann die Solarbranche nicht verkraften. Das Hauptproblem, so Al, sei die alte Energiewirtschaft, die die erneuerbaren Energien komplett verschlafen haben. "Hier darf sich nicht gewundert werden, wenn die alten Energieriesen jetzt Probleme bekommen, wo die Regierung beschließt wir gehen auf 100 Prozent erneuerbare Energien zu," so Alt im Interview. Die Regierung gehe der alten Energiewirtschaft entgegen, so der Vorwurf.

Der Wirtschaftsminister sieht bei den erneuerbaren Energien, laut Alt, einen Fehler, nämlich, dass sie zu gut und zu schnell sind. Es fehlen die Netze, aber wichtig wäre diese auszubauen, anstatt die Einspeisevergütung zu kürzen. Auch die Rolle als Technologieführer in dieser Branche steht auf dem Spiel, denn die Konkurrenz aus Asien schläft nicht. Alt sieht die Kürzung der Einspeisevergütung ein falsches Signal zum völlig falschen Zeitpunkt, aber setzt hier auf die Kanzlerin. In einem Telefonat mit ihr, hat Alt das Verständnis für die Branche herausgehört und hegt so die Hoffnung, dass das Gesetz so nicht umgesetzt wird.

Link zum Video: Dr. Franz als im Interview zur Solarkürzung (Deutsches Anleger Fernsehen)

Solarprojektierer BELECTRIC erwägt Verfassungsklage vor dem Bundesverfassungsgericht

Inzwischen erwägt der Solarprojektierer BELECTRIC aus Kolitzheim (Schweinfurt) eine Verfassungsklage gegen die geplante EEG-Novelle vor dem Bundesverfassungsgericht. Hintergrund ist die Streichung der Förderung von Solarkraftwerken größer 10 MW (Megawatt) und die geplanten drastischen Einschnitte der Solarförderung. Solarparks in dieser Größenordnung benötigen mehrere Monate bis Jahre zur Umsetzung. Da bringt auch die Übergangsfrist zur Mitte des Jahres nichts. Zudem habe die Diskussion bei Investoren zu starken Verunsicherungen geführt. Die Folge daraus, Baustopp bei vielen Solarprojekten.

Dem Handelsblatt gegenüber teilten die Geschäftsführer Martin Zembsch und Bernhard Beck von BELECTRIC mit, dass, sofern die Einschnitte wie angekündigt umgesetzt werden, eine Verfassungsklage gegen die EEG-Novelle sicher ist. Auch weitere Unternehmen wären laut BELECTRIC bereit, sich der Klage anzuschließen. Ein Gutachten für den Gang zum Bundesverfassungsgericht sei bereits ausgearbeitet worden.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Mittwoch, 14. März 2012

Deutsche Umwelthilfe warnt Bundesregierung vor Abwürgen der Solarenergie in Deutschland


Deutsche Umwelthilfe warnt Bundesregierung vor Abwürgen der Solarenergie in Deutschland

Pläne der Minister Rösler und Röttgen zur Reduzierung des PV-Zubaus ohne spürbaren Einfluss auf Strompreise – Solarstrom nicht in dem Moment stoppen, in dem er günstig wird – PV-Einspeisung entlastet Großhandelsstrompreise am Mittag – Freiflächenanlagen machen PV-Strom günstiger und helfen bei Netzstabilisierung – Entgiftung weiterer Militärflächen steht in Frage – Bundestag und Bundesländer müssen ihren Einfluss sichern
Berlin, 5. März 2012: Als „Stück aus Absurdistan“ hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) den Versuch der Bundesregierung bezeichnet, den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland in dem Moment auszubremsen, in dem die Förderung der Solarenergie kaum noch nennenswerte zusätzliche Effekte auf den Strompreis entfaltet. Die drastische Absenkung des jährlichen Zubaus auf künftig nur noch 900 bis 1.900 Megawatt sei „klimapolitisch kontraproduktiv und industriepolitisch verheerend“, weil sie die Existenz der deutschen Solarbranche in der ohnehin kritischsten Phase ihrer jungen Geschichte aufs Spiel setze, erklärte die Umwelt- und Verbraucherorganisation anlässlich der heutigen Proteste der Solarwirtschaft, von Gewerkschaften und Umweltschützern in Berlin.

Weil sich die Förderung und die Kosten der Photovoltaik seit 2008 etwa halbiert haben und im Jahr 2012 nach dem noch geltenden EEG zwei weitere Reduktionsschritte bei der Solarstromvergütung von je 15 Prozent bereits beschlossen waren, gebe es für die faktische Deckelung der Photovoltaik durch die vorgeschlagenen Änderungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) keine Rechtfertigung. Erst kürzlich habe die Prognos AG ermittelt, dass 1.000 Megawatt PV-Zubau die Stromverbraucher im Jahr 2012 nur noch 0,035 Ct/kWh koste und damit 70 Prozent weniger als 2004. „Statt die Energiewende zu beschleunigen, bremst sie die Regierung ab“, sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. „Die deutschen Stromverbraucher haben die Lernkurve der Solarindustrie in den letzten Jahren mit großen Summen und ohne Murren bezahlt. In dem Moment, in dem der Ertrag eingefahren werden könnte, würgt die Bundesregierung die weitere Entwicklung ab. 2012 wird sich entscheiden, ob Deutschland bei der weltweiten Marktdurchdringung dieser Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts dabei ist oder nur die Einstiegskosten übernommen hat.“

Die DUH wendet sich nicht gegen den Abbau von Überförderungen. Jedoch gehen die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Einschnitte nach Auffassung der DUH weit über eine gerechtfertigte Beseitigung von Überförderungen hinaus. Baake vermutet hinter den Plänen auch die Interessen der traditionellen Stromversorger. Weil die wachsende Photovoltaikleistung inzwischen selbst im Winter die traditionell hohen Großhandelsstrompreise in den Mittagsstunden fast auf das niedrige Nachtniveau drücke, gehe den Stromkonzernen eine ihrer profitablen Einnahmequellen verloren. Das lasse sich fast täglich an den Preisverläufen der Strombörse in Leipzig ablesen. Baake: „Die Auseinandersetzung über die Photovoltaik ist auch eine zwischen der Old und der New Economy. Rösler und Röttgen haben sich entschieden. Sie schlagen sich auf die Seite der Vergangenheit.“

Die Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH, RAin Cornelia Ziehm, erklärte, dass die Bundesregierung offenbar entschlossen sei, die Energiewende zugunsten der traditionellen Energiewirtschaft zu verzögern. Anders lasse sich nicht erklären, dass insbesondere PV-Freiflächenanlagen mit den vorgeschlagenen Vergütungseinschnitten getroffen und in ihrer Größe begrenzt werden sollen. Ziehm: „Wir brauchen diese großen Anlagen für die Energiewende, nicht nur weil sie Solarstrom günstiger produzieren als kleine Dachanlagen, sondern auch weil sie erheblich zur Netzstabilisierung beitragen können, wie sich gerade in den kalten Wintertagen gezeigt hat.“ Aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes sei außerdem unverständlich, dass mit dem Abwürgen der Freiflächenanlagen auch die Chance vertan würde, große Militär- und anderweitig belastete Flächen zu entgiften. PV-Freiflächenanlagen wurden in den vergangenen Jahren großenteils auf zuvor belasteten Flächen errichtet, nach dem sie auf Kosten der Projektierer entgiftet worden waren. Nach der aktuell geplanten Regelung der Bundesregierung, werde eine Dekontaminierung belasteter Flächen auf diesem Wege nicht mehr möglich sein. Eine Chance zur Minderung von Risiken für Mensch und Umwelt und insbesondere für das Grund- und Trinkwasser werde mutwillig aufgegeben.

Die Absicht der Bundesregierung, den Bundestag und die Bundesländer über eine Verordnungsermächtigung von der künftigen Ausgestaltung der EEG-Vergütung und der Ausbaugeschwindigkeit der Photovoltaik weitgehend auszuschließen, nannte Ziehm „rechtlich und politisch skandalös“. Die Energiewende sei eine zentrale Zukunftsaufgabe dieser Gesellschaft. Es zeuge „von einem beträchtlichen Maß an Ignoranz, dass die Bundesregierung in dieser Frage ausgerechnet in Zeiten zunehmender Bürgerproteste gegen Alleingänge der Obrigkeit sogar die Volksvertretung ausschließen will.“ Ziehm rief den Bundestag und die Bundesländer auf, in dieser Frage nicht nachzugeben.

Die DUH verlangt von der Bundesregierung, den weiteren PV-Ausbau in den Rahmen zu steuern, der etwa von dem von der Bundesnetzagentur erst vor wenigen Wochen genehmigten Leitszenario für die künftige Kraftwerksstruktur in Deutschland vorgegeben worden sei. Die Reduzierung der PV-Vergütung könne nur parallel zu den weiteren Möglichkeiten der Kostensenkung der gesamten PV-Industrie verlaufen. Die massiven Absenkungen, die die Bundesregierung derzeit vorschlage, hätten zwar keinen spürbaren Einfluss mehr auf die Strompreise. Sie drohten aber, zum Auslöser für den Zusammenbruch des PV-Marktes in Deutschland zu werden.

Für Rückfragen:

Rainer Baake
Bundesgeschäftsführer
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: 0302400867-0; Mobil: 015155016943; E-Mail: baake@duh.de

RAin Dr. Cornelia Ziehm
Leiterin Energiewende und Klimaschutz
Deutsche Umwelthilfe
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: 0302400867-0; Mobil: 016094182496; E-Mail: ziehm@duh.de

Dr. Gerd Rosenkranz
Leiter Politik & Presse
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin

Die Chinesen behindern die Entwicklung erneuerbarer Energien in Europa

Der Gigant China setzt seine eigenen Interessen mit allen Tricks durch. Nicht nur, dass in China seit Jahren alle möglichen europäischen Produkte ohne Hemmungen kopiert wurden oder dass auch Kinderarbeit akzeptiert wurde bzw. immer noch wird. Jetzt wird auch ein "Strafzoll" auf die sogenannten seltenen Erden erhoben.
Deren Namen klingen exotisch. Sie heißen Lanthan, Neodym, Dysprosium oder Yttrium. Ohne diese seltene Erden gäbe es keine Solarmodule, Smartphones, oder Flachbildschirme. In Windkraftanlagen werden sie genauso gebraucht wie in Batterien für Elektroautos oder in Glasfaserkabeln, Katalysatoren und Energiesparlampen. Alles dreht sich um diese wichtigen Edelrohstoffe der Hightech-Industrie, die als Synonym für Zukunftsfähigkeit gelten.

Jetzt jedoch eskaliert der Streit mit dem Hauptlieferanten China um diese wichtigen Rohstoffe. Nach den USA und Japan reichte gestern auch die Europäische Union Beschwerde vor der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf gegen China ein, um Exportbeschränkungen für seltene Erden zu Fall zu bringen. China belege die Stoffe mit Quoten und hohen Ausfuhrzöllen und verletze damit die WTO-Regeln, sagte der EU-Handelskommissar Karel van De Gucht die Klage. "Diese Maßnahmen schaden den Unternehmen und Verbrauchern in der EU, insbesondere in der europäischen Hightech-Branche."


Der Exportweltmeister China ging unterdessen in die verbale Offensive und warnte die Klagenden, dass ihr Vorgehen die bestehenden Handelsbeziehungen "wahrscheinlich beeinträchtigen und eine spürbare Gegenreaktion aus China auslösen".

Bis zu 97 Prozent der gesamten Förderung weltweit stammen aus China, das aber nur ein Drittel der vorhandenen Weltvorkommen besitzt. Die seltenen Erden sind eigentlich Metalle, zu denen insgesamt 17 Elemente zählen. Da die seltenen Erden lange billig aus China zu bekommen waren, hatten die anderen Förderländer seit den 1990er-Jahren die nicht so einfache und häufig auch umweltschädliche Produktion zurückgefahren. Doch nach den Jahren der wilden Ausbeutung trat China 2010 auf die Bremse, will jetzt die Industrie konsolidieren, will die Umweltschäden verringern und eine exzessive Förderung verhindern.

"Es ist an der Zeit, die Ära der billigen seltenen Erden zu beenden", sagte der Ökonom Liao Jinqiu von der Universität für Finanzen und Wirtschaft in Jiangsu. "Wir müssen die Ausbeutung verringern, um unsere Umwelt zu schützen." Der Rückgang der Förderung werde "mit Sicherheit auch Preisfluktuationen mit sich bringen."

Die Kritiker werfen China vor, vor allem die Preise auf dem Weltmarkt in die Höhe treiben und seiner heimischen Industrie einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu wollen. Es wurde auch unterstellt, China wolle die ausländischen Konzerne veranlassen, ihre Fabriken in China anzusiedeln, um ihnen leichter Zugang zu den seltenen Erden zu bekommen.

Der chinesische Industrieminister Miao Wei weist die Vorwürfe zurück. Von Knappheit auf dem Weltmarkt könne auch nicht die Rede sein, sagte der Minister am Rande des Volkskongresses in Peking. Die Exportquoten von 30 184 Tonnen im Jahr 2011 seien nur zur Hälfte ausgeschöpft worden, weil die hohen Preise den Verbrauch gedämpft hätten.

Gerrit van Karen
Redaktion E-Zukunft

Sonntag, 11. März 2012

Test: Mitsubishi i-MiEV


Mitsubishi i-MiEV
Während deutsche Traditionsmarken noch spacige Konzeptstudien auf der IAA kreisen lassen, bringen Japaner und Franzosen voll taugliche E-Cars auf die Straße. Der i-MiEV von Mitsubishi erfreut nicht nur die Hardcore-Elektro-Fans. Auch manch eingefleischter Ottomane liebäugelt mit dem schnittigen E-Car.



Die Redaktion hatte Gelegenheit nach der kurzen Testfahrt mit dem Renault Kangoo ZE auf der Messe in Essen an diesem Wochenende den Mitsubishi i-MiEV zu testen.

Tag 1:

Der Wagen wurde am Freitag um 14 Uhr in Hagen übernommen und nach einer kurzen Einweisung ging es los.

Zum Wagen erhielten wir eine ausführliche bebilderte Informationsmappe, eine Chipkarte zur Nutzung der Stromtanksäulen sowie 2 Ladekabel von ca. 4 Metern Länge.

Das Fahrzeug war voll aufgetankt, die Akkus waren voll, als wir mit der Testfahrt begannen.

Die Fahrt führte uns von der Stadtmitte aus in Richtung Hagen - Haspe, somit noch einige Kilometer durch die City mit häufigen Ampelstopps. Hier zeigte sich bereits, daß der Mitsubishi i-MiEV sehr handlich ist und auch extrem flott zu bewegen ist.

Da Elektromotoren schon beim Start ihr volles Drehmoment liefern und keine Zeit durch Schaltpausen verlieren, geht der Zwerg mit seinen 180 Nm im Heck beim Ampel- Start locker in Führung. Und das, obwohl der Stromer fast 200 Kilogramm mehr auf die Waage bringt als sein in Japan angebotener Benzin-Bruder i, von dem er Karosserie und Grundlayout geerbt hat.

Anschliessend ging es auf die Autobahn Richtung Dortmund, wo wir mit ca 90 kmh im Verkehr mitfuhren, wobei der Economy - Anzeiger immer noch im grünen Bereich blieb.

Einige Überholvorgänge erforderten eine Beschleunigung auf 130 kmh, die der Mitsubishi auch ohne sich anzustrengen brachte, wobei allerdings der Economy Anzeiger bis zum Anschlag ausschlug. Da wurde dann deutlich mehr "Saft" verbraucht.

Also reduzierten wir das Tempo wieder auf ca. 90 kmh und fuhren so wieder im grünen Bereich des Anzeigeinstruments.

In Dortmund verliessen wir die Autobahn und befuhren mit dem Mitsubishi die Wallringe
der Stadt Dortmund, wobei ebenfalls wieder das gute Handling und die Spurtkraft des Mitsubishi positiv auffielen. Im Innenstadtverkehr ist das Fahrzeug optimal, mehr Fahrzeug braucht eigentlich kein Mensch.

Von Dortmund aus ging die Fahrt dann weiter über die Landstrassen in Richtung Münsterland, vorbei an dem zur Zeit stillgelegten Kohlekraftwerksneubau in Datteln zum Zielpunkt Recklinghausen.

Da wir in der angebrochenen Dunkelheit die Beleuchtung einschalten mussten schauten wir besonders intensiv auf das Anzeigeinstrument, stellten dort aber keinen höheren Verbrauch fest.

In Recklinghausen angekommen stellten wir das Fahrzeug nach 110 gefahrenen Kilometern in die Tiefgarage und schlossen es mit dem im Kofferraum liegenden Ladekabel an eine normale Schukosteckdose an. Das Anzeigeinstrument zeigte jetzt noch eine Reserve von ca. 10 Prozent Akkukapazität an.

Der Spezialstecker, der an der Fahrzeugseite eingesteckt werden muss, erwies sich als leicht bedienbar, das ca. 4 Meter lange kabel reichte auch aus, das Fahrzeug mit der Steckdose zu verbinden.

Irritierend war nach der erfolgten Kabelverbindung ein aus dem hinteren Bereich des Fahrzeug kommendes lautes Heulen eines Gebläses, was sich aber schnell wieder abschaltete.

Eine Kontrolle des Anzeigeinstrumentes ergab, dass der laufende Ladevorgang dort deutlich sichtbar angezeigt wurde.

Tag 2

Am nächsten Tag schauten wir zur Kontrolle schom morgens nach dem Fahrzeug und stellten fest, daß der Ladevorgang abgeschlossen war. Das Anzeigeinstrument zeigte 100 Prozent Kapazität an.

Die Fahrt führte uns an diesem zweiten Tag wieder über eine gemischte Strecke Richtung Dortmund, wir simulierten eine Wochenendshopping- Tour.

Auf der A 40 in Richtung Dortmund in Höhe der Abfahrt zur Dortmunder Uni überholte uns bei unserer Reisegeschwindigkeit von ca. 90 kmh ein Golf 2, der mit drei jungen Männern besetzt war, der Fahrer hupte uns an und die Jungs hielten in der Vorbeifahrt die Daumen der rechten Faust in die Höhe.

Wir machten den Spass, denn die Jungs hatten erkannt, dass wir elektrisch fuhren und fanden diese Technologie offensichtlich positiv, wir beschleunigten den Mitsubishi also mit Vollgas, was dazu führte, dass wir die Jungs schnell hinter uns liessen.

In der City drehten wir unsere Runden, wobei aufgrund der Lautlosigkeit des Mitsubishi immer wieder die Passanten an den Strassen und Ampeln hinter uns her schauten.

Diese Lautlosigkeit wird in Zukunft vielleicht aber auch einmal zum Problem, denn gerade die Fussgänger sind es gewohnt, das Fahrgeräusch als Warnsignal zu nutzen. Möglicherweise steigen bei einer E-Auto-Welle, dann deshalb auch die Versicherungsbeiträge mit in die Höhe.

Nach gefahrenen 50 Kilometern traten wir wieder die Rückfahrt an und schlossen das Fahrzeug in Recklinghausen wieder in der Tiefgarage an das Stromnetz an.

Tag 3:

Am dritten Tag ging es zu einer Oldtimermesse nach Essen / Gelsenkirchen, die Tour führte zuerst nach Essen.

Hier versuchten wir an einer der zahlreich vorhandenen Stromladesäulen der in Essen ansässigen RWE unseren Akku aufzuladen.
Wir fanden schnell eine Ladesäule an einem innerstädtischen Parkplatz, leider waren jedoch alle Parkboxen besetzt, so dass wir auf normalem Wege gar nicht an die Ladesäule herankamen.

Wir wollten jedoch die Ladesäule nutzen und fuhren daher dann direkt über den Bürgersteig an die Säule heran. das war zwar nicht ganz zulässig, aber wir wollten uns ja nur schelle eine Powerladung abholen. Auch hier waren die Kabel schnell angebracht, die Stecker passten alle, jedoch fanden wir keine Möglichkeit, die aus Hagen mitgebrachte Chipkarte zur Zahlung einzusetzen. Eine barzahlungsmöglichkeit war auch nicht gegeben.

Die Ladesäule hatte keinen Leser, der die Chipkarte auslesen konnte. Allerdings hatte die Ladesäule eine Service-Hotline aufgedruckt, die wir trotz des Sonntags erreichten. Ein netter junger Mann fragte uns nach einer RWE Vertragsnummer, die wir selbstverständlich nicht hatten, weshalb er uns mitteilte, dass wir dort keine Freischaltung von ihm bekommen könnten.

Nun hatten wir also einen Stromer, standen vor einer Stromtankstelle, konnten aber trotzdem keinen Strom nachladen.

Er wünschte uns dann aber trotzdem eine gute Weiterfahrt.

Anschliessend ging die Fahrt nach Gelsenkirchen, bereits bei der Ankunft waren 70 Prozent der Reichweite verbraucht.

Wir stellten das Fahrzeug am Rande des Messegeländes auf den Parkplatz und schauten uns die Messestände an. Hier hätten wir die Zeit gerne zur Aufladung des Akkus genutzt, aber leider fanden wir keine Ladesäule und auch keine Schukosteckdose.

Nach dem Messebesuch ging es zurück nach Essen und dort begann die Stromsuche.

Zum Glück fanden wir einen freundlichen Kioskbesitzer, der es erlaubte, dass wir unser Fahrzeug an seiner Steckdose anschlossen.

Nach 2,5 Stunden Ladezeit war der Anzeiger schon wieder bei ca. 80 Prozent angelangt, so dass wir die Rückfahrt nach Recklinghausen antreten konnten.

Eine Fahrt in andere Städte sollte also auf jeden Fall immer genau geplant werden, denn wenn es auch bundesweit bereits Tausende Ladesäulen gibt heisst das noch lange nicht, dass man jede nutzen kann.

Tag 4:

Am vierten Testtag fuhren wir nach Herne zur Akademie, denn dort war unseres Wissens der Herner Solartag terminiert.

Um aber auch an diesem Tag auf unsere vollen Kilometer zu kommen fuhren wir über Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck. So war die Planung. Aber eine Grossbaustelle in Gelsenkirchen machte uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Plötzlich mussten wir einer Umleitung folgen, was zu fast 20 Mehrkilometern führte, die wir bei der Tourenplanung nicht eingeplant hatten.

So fehlten uns diese Kilometer am Tourende und es begann das grosse Zittern. Würden wir mit dem zur Verfügung stehenden Reststrom unseren Heimathafen erreichen ?

das Anzeigeinstrument zeigte nur noch 2 Ladebalken an und blinkte, wodurch es zum Aufladen aufforderte. Kurz vor Recklinghausen war es nur noch ein Ladebalken und wir befanden uns immer noch auf der Autobahn.

Ohne Strom auf der Autobahn liegenzubleiben - Nein Danke, diese Schmach wollten wir uns nicht leisten. Also fuhren wir die nächste Abfahrt ab und suchten die nächste Tankstelle auf.

Der Tankwart schmunzelte, als wir ihm unser Problem erklärten, verkaufte uns jedoch bereitwillig 1 Stunde Aufladezeit an seiner Steckdose. Dazu durften wir uns vor seine Werkstatthalle stellen und dort die Steckdose nutzen.

Die Stunde Aufladezeit brachte uns den zweiten Balken zurück, so daß wir dann die Weiterfahrt in unsere heimische Tiefgarage wagen konnten.

In der Stunde sprachen uns 4 neugierige Tankkunden an und erkundigten sich nach dem fahrzeug.

Als wir die Tiefgarage erreichten und an unsere eigene Stromversorgung anschliessen konnten waren wir doch erleichtert.



Fazit:
Bei den Testfahrten überraschte, dass die maximale Reichweite einer Akkuladung kaum vom Fahrstil abhängt.
So lief der i-MiEV bei normaler Fahrweise immer ca. 110 Kilometer weit.
Diese Reichweite dürfte für den grössten Teil der europäischen Autofahrer völlig ausreichend sein, denn auch Berufspendler fahren im Schnitt nur 60 km je Tag.

Sollten zukünftig an den Arbeitsorten bzw. Parkplätzen der Pendler ausreichend Ladesäulen zur Verfügung stehen, damit eine volle Nachladung realisierbar ist, werden sich sicherlich viele Fahrer für den Kauf dieses Stromers interessieren.

Kosten iMiEV
Gute 34.000 Euro kostet der elektrische Mitsubishi noch, doch dafür spart man natürlich an anderer Stelle. So zahlt man für 100 Kilometer gerade mal drei Euro an Stromkosten und hinzu kommt, dass die Wartungskosten (Lieblingsthema aller Elektro-Fans!) des i-MiEV um bis zu 75 Prozent unter denen herkömmlicher Kleinwagen liegen.
Ein weiterer Bonus steckt in dem unschlagbar niedrigen CO2-Ausstoss. Natürlich liegt er nicht bei Null, wie es uns die Werbung immer einreden will, sondern bei 73 g CO2/km, legt man den durchschnittlichen Energiemix der deutschen Energieversorgung zugrunde.
Fährt man doch mal weiter übers Land, sollte man vorher kucken, ob und wo es eine Stromtankstelle gibt.

Andererseits besteht immer noch die Möglichkeit sich bundesweit einen freundlichen Kioskbesitzer oder Tankwart zu suchen und diesen um die Genehmigung zur Stromnutzung zu ersuchen.

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Donnerstag, 8. März 2012

Selbst ist der Mann (oder die Frau)



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eads und FH Bocholt sehen gute Ansätze für deutsch-niederländisches Tourismusprojekt ++ Neuentwicklung aus Bocholt mit FH-Mechatronikern und biketown Rose
e-bikes, die mit einem Elektromotor betriebenen Zweiräder, fahren voran: Sie steigern ihren Marktanteil enorm, 2011 gab es nach Verbandsangaben bereits etwa 300.000 - zwölfmal mehr als 2005. Der neueste Trend soll aus Bocholt kommen: Mountainbikes und Trekkingräder mit E-Antrieb. Der größte Versandhändler Deutschlands, die Firma Rose aus Bocholt, entwickelt mit den Mechatronikern der Fachhochschule (FH) Bocholt einen eigenen, leistungsstarken Motor. Mehr

Montag, 5. März 2012

Jetzt erst recht

Jetzt erst recht

Die Vorbereitungsgruppe hält an der Bürger-Energiegenossenschaft fest. Sie will die Nachbargemeinde Rödermark mit ins Boot holen.
In vielen Gemeinden schon Realität: die Bürgersolaranlage.
In vielen Gemeinden schon Realität: die Bürgersolaranlage.
Foto: R. Oeser

Die Zielgerade war schon erreicht. Berechnungen angestellt, Anträge formuliert. Eigentlich sollte sie am Donnerstagabend gegründet werden, die Bürger-Energiegenossenschaft Rodgau. Eine 15-köpfige Vorbereitungsgruppe hatte seit August 2011 daran gearbeitet. Für 100 Euro sollte jedermann Anteile erwerben können.

„Wir hatten rund 120 Interessenten“, sagt Franz Dürsch vom Vorbereitungsteam. Doch nur einen Tag vorher machte der Beschluss des Bundeskabinetts, die Einspeisevergütung für Solarstrom deutlich zu kürzen, erst mal einen Strich durch die Rechnung. „Das war ein Schlag ins Kontor“, so Dürsch. Die Versammlung wurde kurzfristig abgesagt.

Dennoch: ans Aufgeben denken die Energie-Pioniere nicht – im Gegenteil. Sie wollen ihr Projekt einer Bürgersolaranlage weitervoranbringen. Die geplante Anlage mit rund 300 Quadratmetern auf dem Dach der Feuerwache-Süd hätte sich unter den bisherigen Bedingungen mit 24,43 Cent pro Kilowattstunde „gerade eben gerechnet“, wie Dürschs Mitstreiter Volker Feldmann sagt. Nun könnten mehr Flächen dazukommen, was die Kosten senken und Erträge verbessern würde.

Der Vorbereitungskreis hat Kontakt zur Nachbargemeinde Rödermark aufgenommen. Dort steht ebenfalls die Entscheidung über die Bestückung dreier kommunaler Dächer mit Solarzellen an. Die Rodgauer Aktivisten hoffen, dass sich die Stadtverordneten dort für die Genossenschaftsidee begeistern lassen. Rund 2400 Quadratmeter könnte man dann für die Energiegewinnung nutzen. „Mit vier Dächern würde es sich lohnen“, ist Feldmann überzeugt. „Außerdem ist es besser, wenn nicht jede Stadt getrennt handelt.“

100.000 Euro für Solarprojekt

Mit der Einspeisevergütung sinken wohl auch die Preise für die Solarmodule. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz hat das Vorbereitungsteam Berechnungen angestellt, mit dem Ergebnis, dass rund 100.000 Euro Eigenmittel für das Solarprojekt bereitgestellt werden müssten. Die neu kalkulierten Pläne möchte man bald zwei regionalen Geldinstituten vorlegen und dort über Kredite verhandeln. „Wenn sie uns unterstützen, ist das ja auch gut für ihr Image“, sagt Dürsch selbstbewusst. Wenn die Genossenschaft entstünde, könnten aus den vier Dächern – so die Vorstellung der Aktivisten – noch mehr werden. Öffentliche Gebäude, Gewerbeflächen, aber auch Privathäuser kämen in Betracht.

Neben der Reduzierung der Einspeisevergütung um monatlich 0,15 Cent pro Kilowattstunde sollen die Erzeuger den Plänen der Bundesregierung zufolge künftig 10 bis 15 Prozent ihres Stroms selbst vermarkten. Auch damit will die Rodgauer Gruppe offensiv umgehen, sich bei der EVO über Stromdurchleitung und Möglichkeiten der Selbstvermarktung informieren. Mit den Elektrizitätswerken Schönau – einem Pionier in Sachen regionaler Ökoenergie – möchten die Rodgauer ebenfalls Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten.

„Eine nachhaltige Energieerzeugung auf regionaler Ebene ist das große Ziel“, sagt Feldmann. Die Stadt Rodgau unterstützt mit ihrem Aktionsplan Klimaschutz die Bestrebungen der Bürger, Ökostrom vor Ort zu erzeugen.

Ende April soll ein neuer Anlauf für die Energiegenossenschaft gemacht werden. „Dann ist die Entscheidung über die Dachflächen in Rödermark gefallen und auch die neue Gesetzeslage hoffentlich klarer“, sagt Franz Dürsch. Mehrere Länder haben ihr Veto im Bundesrat gegen die Änderungen bereits angekündigt.