Donnerstag, 26. Mai 2011

Kompetenzzentrum Elektromobilität startet in Dortmund

Presseschau:

Mit einer Förderzusage in Höhe von 6,5 Millionen Euro kann jetzt das Kompetenzzentrum Elektromobilität an der Technischen Universität Dortmund seine Arbeit aufnehmen. Mit diesen Mitteln wollen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund gemeinsam mit Industriepartnern bis 2013 die technischen Voraussetzungen für ein auf die Bereiche Elektromobilitätsinfrastruktur und Netze spezialisiertes Prüf- und Entwicklungszentrum schaffen. Ziel ist es, eine zentrale Anlaufstelle in allen systemtechnischen Fragestellungen rund um das Thema Elektromobilität zu etablieren.

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Aussteller aus der Türkei auf der Intersolar München

Paktermo Olcu Aletleri Ve Boru San Tic. As.

16140 Bursa, Türkeihttp://www.blogger.com/img/blank.gif
Telefon: +90 (0) 224 2417820
Telefax: +90 (0) 224 2417823

www.paktermo.com
Firmenprofil
PAKTERMO AS. fertigt seit 2002 mit seiner fortschrittlichen Technologie Edelstahlwellrohre und Anschlüsse für Wohn- und industriellen Anwendungen. Im Jahre 2010 haben wir unsere Produktpalette mit der Produktion von Kompensatoren und Solarschlauch mit Isolierungen erweitert. Unsere Schlaeuche sind aus AISI 316 L und AISI 304 Edelstahl produziert und die mit Geflecht aus AISI 304. Unsere Anschlussteile sind aus rostfreiem Stahl, ST 37 Stahl und Messing. Die Schlaeuche werden in verschiedenen Wandstaerken zwischen den Nennweiten DN 6 und DN 50 hergestellt. Unser unternehmen hat das ISO 9001:2008 Qualitaets-Zertifikat von TÜV SÜD Gruppe. Als Hersteller Firma PAKTERMO ist in der Lage, alle Anforderungen der Kunden mit neuen Investitionen, Hochtechnologie und erfahhttp://www.blogger.com/img/blank.gifrenes Personal zu erfüllen. Unsere Mission ist, Produkte höchster Qualität mit dem hervorragenden Service zu wettbewerbsfaehigen Preisen anzubiten, und um die Kundenzufriendenheit zu realisieren.
Produktkategorien
ST Armaturen, Ausdehnungsgefäße, Luftabscheider
ST Montagesysteme
ST Speicher

Zur Firmenhomepage: www.paktermo.com

Aussteller aus POLEN


Einer der 6 Aussteller aus unserem Nachbarland Polen ist
die Firma "GERES-ASCO" die im Jahr 1991 erstellt wurde, sie produziert Flach Sonnenkollektoren. Im Angebot mehrere Varianten von Sonnenkollektoren mit großem Effizienzgrad und maximalem Energieertrag

Geres Asco" Sp. z o.o.
42-680 Tarnowskie Góry
Powstańców Warszawskich 33a
woj. śląskie
tel. 601 87 30 54
NIP: 648-210-09-20
e-mail: geres_asco@interia.pl
www.geresasco.com

Die Intersolar 2011 beginnt am 8.6.2011


25.05.2011 | Solarwärme weltweit - Die Intersolar Europe präsentiert die aktuellsten Trends

Der ISOL Navigator 2011 beleuchtet die derzeitige und zukünftige Marktentwicklung der Solarthermie in 16 Schlüsselländern weltweit. Die Studie der Bielefelder Agentur solrico bewertet die Wachstumschancen und Hemmnisse der Märkte – basierend auf den Antworten von 300 Herstellern und Anbietern von Solarwärmesystemen. Präsentiert wird der ISOL Navigator in Kooperation mit der Intersolar Europe im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 8. Juni um 15:00 Uhr im Internationalen Gästeempfang West auf der Intersolar Europe und bei dem Vortrag „ISOL Business Index: International Solar Thermal Market Development and Outlook“ auf der Intersolar Europe Conference als Teil der Auftaktsession des Bereichs „Solarthermie“.


Die solare Wärmegewinnung wird weltweit erfolgreich in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten eingesetzt, wie in der Warmwasserbereitung oder für Raumheizung, Prozesswärme, Klimatisierung und Wasseraufbereitung. Entsprechend groß sind die langfristigen Potenziale. Für die EU beispielsweise hält die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), der Verband der Europäischen Solarwärmeindustrie, laut der Studie „Potenzial der Solarthermie in Europa“ jährliche Wachstumsraten von 26 Prozent bis 2020 für möglich – optimale Rahmenbedingungen vorausgesetzt. Diese positive Entwicklung hätte auch erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Bis 2020 würden in der Solarthermiebranche insgesamt 470.000 Vollzeitarbeitsplätze entstehen.


Weltweit entwickeln sich dabei die nationalen Märkte sehr unterschiedlich. In einigen europäischen Ländern wie Deutschland, Italien, Spanien oder Österreich ging in den vergangenen zwei Jahren die Nachfrage zurück. Andererseits boomen viele Schlüsselländer außerhalb Europas wie China, Brasilien und Indien.


ISOL Navigator - Entwicklungen der internationalen Solarthermiebranche
Die unterschiedlichen Wachstumschancen und Hemmnisse der internationalen Solarthermiebranche stehen im Zentrum der 80-seitigen Studie „ISOL Navigator“. Sie analysiert anhand ausgewählter europäischer und außereuropäischer Länder die Hintergründe der Marktentwicklung und beleuchtet die aktuelle Stimmung in der internationalen Branche. Darüber hinaus liefert die Studie einen Ausblick auf die Entwicklung in den nächsten sechs Monaten. Der ISOL Navigator umfasst insgesamt 16 Länder: Brasilien, China, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, Österreich, Polen, Portugal, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, und USA.


Der ISOL Navigator basiert auf dem internationalen Geschäftsklimaindex ISOL, der als Indikator für die nationale, regionale und sektorale solarthermische Marktentwicklung dient. Er ist der einzige internationale Geschäftsklimaindex für die Solarwärmebranche und wird von der Agentur solrico, Bielefeld halbjährig im Juni und Dezember veröffentlicht. Der Studie liegt eine Befragung von 300 Herstellern und Anbietern von Solarwärmesystemen weltweit zugrunde.

Präsentation der Studie auf der Intersolar Europe
Präsentiert wird der ISOL Navigator auf der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft Intersolar Europe in München. Im Rahmen der Pressekonferenz „ISOL Navigator – a compass through the global solar heating and cooling sector“ erhalten interessierte Medienvertreter einen ersten Einblick in die Studie. Die Pressekonferenz findet statt am Mittwoch, den 8. Juni 2011 um 15:00 Uhr im internationalen Gästeempfang West der Neuen Messe München. Bereits am 7. Juni, und damit einen Tag vor Eröffnung der Intersolar Europe, wird der ISOL Index bei dem Vortrag „ISOL Business Index: international solar thermal market development and outlook“ in der Opening Session des Thermiebereiches der Intersolar Europe Conference vorgestellt.


Die Internationale Solarbranche zu Gast in München
Vom 8. bis zum 10. Juni 2011 trifft sich die internationale Solarbranche zur Intersolar Europe auf der Neuen Messe München. Auf 165.000 Quadratmetern präsentiert die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft in 15 Messehallen und einem Freigelände 2.200 Aussteller aus aller Welt. Mehr als 75.000 nationale und internationale Besucher werden sich über die neusten Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Photovoltaik, PV Produktionstechnik und Solarthermie informieren. Die Intersolar Europe Conference bietet vom 6. bis zum 10. Juni in zahlreichen Sessions, Vorträgen und Workshops zwei Tage vor und während der Messe die Gelegenheit, sich vertieft mit den Themen der Messe auseinanderzusetzen und mit internationalen Experten auszutauschen.
www.intersolar.de

Solarfonds Burgweisach vollständig platziert

Presseschau:

Lesen Sie nun eine Original-Pressemitteilung des
Herausgebers: Windwärts Energie GmbH, Hannover!

Solarfonds Burgweisach vollständig platziert
- 201 Anleger investieren in Freilandprojekt der Windwärts Energie GmbH

Hannover (iwr-pressedienst) - Anlegerkapital produziert Solarstrom: Die
Windwärts Energie GmbH hat den Solarfonds Burgweisach mit einem
Eigenkapitalvolumen von 3 Millionen Euro erfolgreich geschlossen. 201
Anleger haben in der bayerischen Marktgemeinde Vestenbergsgreuth in eine
Freiland-Photovoltaikanklage mit einer Gesamtleistung von 4,8 Megawatt
peak investiert. Die Windwärts Energie GmbH hat das Solarprojekt mit einem
Gesamtinvestitionsvolumen von 14,7 Millionen Euro errichtet und im
Dezember 2010 in Betrieb genommen. Der Solarfonds Burgweisach ist der 19.
geschlossene Fonds im Bereich erneuerbarer Energien, den das hannoversche
Unternehmen konzipiert, platziert und in die technische sowie
kaufmännische Betriebsführung übernommen hat.


Anlegerkapital unterstützt Energiewende

"Wir freuen uns sehr, dass die Nachfrage nach Beteiligungen im Bereich
erneuerbarer Energien weiter zunimmt", sagt Rolf Levermann, der bei der
Windwärts Energie GmbH für den Vertrieb der Kapitalanlagen verantwortlich
ist. "So tragen auch Anlegerinnen und Anleger maßgeblich zur Energiewende
bei." Entscheidend für den langfristigen Erfolg einer Fondsbeteiligung im
Bereich erneuerbarer Energien sind vor allem die im Projekt verbauten
Anlagekomponenten. Im Solarpark Burgweisach wurden als Hauptkomponenten
monokristalline Photovoltaikmodule des Herstellers Suntech Power und
Zentralwechselrichter der SMA Solar Technology AG eingesetzt.


Neuer Solarfonds in Vorbereitung

Für den Herbst dieses Jahres plant die Windwärts Energie GmbH die Emission
eines neuen Solarfonds. Im Landkreis Straubing-Bogen rund 50 Kilometer
südlich von Regensburg haben in der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg
auf einer Konversionsfläche bereits die Bauarbeiten begonnen. Auf dem
Gelände einer ehemaligen Kiesgrube wird eine Freiland-Photovoltaikanlage
mit einer Nennleistung von 3,4 Megawatt peak errichtet. Zum Einsatz kommen
monokristalline Module des Herstellers Canadian Solar sowie
Zentralwechselrichter der SMA Solar Technology AG.


Windwärts Energie GmbH

- Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
- Über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland
- Tochterunternehmen in Frankreich, Italien und Griechenland
- Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie-,
Photovoltaik- und Biogasprojekten, Initiatorin von Kapitalanlagen im
Bereich des nachhaltigen Investments
- Realisierte Projekte: 127 Windenergie- und 28 Photovoltaikanlagen sowie
eine Biogasanlage mit einer Gesamtleistung von 233 Megawatt und einem
Gesamtinvestitionsvolumen von 340 Mio. Euro


Hannover, den 26. Mai 2011


Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Björn Dosdall, Windwärts
Energie GmbH, gerne zur Verfügung.

Hanomaghof 1
30449 Hannover
Tel.: 0511-123573-0
Fax.: 0511-123573-19
E-Mail: mailto:bjoern.dosdall@windwaerts.de
Internet: http://www.windwaerts.de

Windwärts-News über RSS:
http://www.iwrpressedienst.de/rss/netz/windwaerts.php

Mittwoch, 25. Mai 2011

Solar Carport



Produktion
BCW Brandenburger
Carportwerk GmbH
Valentin-Rose-Straße 4
16816 Neuruppin

Kontakt
Freecall 0800 11 22 415
Freefax 0800 11 22 418
service@easysolarshop.de
www.easysolarshop.de

Geschäftsdaten
Geschäftsführer Andre Bothe
Ust.-Ident: DE 262984919
Amtsgericht Frankfurt Oder
HRB 12131

www.easysolarcarport.de

) Muss der Solarausbau auf den Speicherausbau warten?

1.) Muss der Solarausbau auf den Speicherausbau warten?

2.) Kann ein "zu schneller" Ausbau der Solarenergie zum
Netzzusammenbruch führen?

3.) Faltblatt "Schwerpunkte für die Energiewende" anfordern

4.) Abmelden der Rundmails



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1.) Muss der Solarausbau auf den Speicherausbau warten?

Die öffentliche Diskussion zur Frage des Atomausstiegs leidet darunter,
dass alle im Bundestag vertretenen Parteien den Atomausstieg fordern
und dadurch in diesem Punkt ununterscheidbar werden.

Auch bei der Frage, wie die Erneuerbaren Energien gefördert werden
sollen, gibt es nur noch graduelle Unterschiede (mit rühmlicher Ausnahme
bei der Linkspartei, die sich seit Jahren kompromisslos für den
beschleunigen Solar- und Windausbau und gegen fossile Energien einsetzt).

Die Grünen, die sich vehement für einen raschen Atomausstieg und
gegen fossile Energien äußern, verlassen sich auf eine "Roadmap", die
von dem als konservativ bekannten Institut Roland Berger für den
Bundesverband Solarwirtschaft erstellt wurde. Dieser Roadmap folgend
wollen die Grünen das Wachstum der Solarenergie von 7,4 Gigawatt
Neuinstallationen im Vorjahr (2010) auf 5 Gigawatt in den kommenden
Jahren reduzieren.

Hans-Josef Fell in einem Schreiben an den SFV vom 19.04.11 wörtlich: "Ob
wir unser aktuelles jährliches Ausbauziel für die nächsten Jahre in Höhe
von 5 GW im Jahr anheben, wird u.a. davon abhängen, wie sich die
Speichersituation in Deutschland entwickelt und wie schnell die Netze
dadurch entlastet werden können."

Soll nun der Solarausbau auf den Speicherbau warten?

Dazu besteht nicht der geringste Anlass:

Erstens gibt es nur in Süddeutschland an einigen wenigen Stellen auf dem
flachen Land kurzzeitige Solarüberschüsse. Im übrigen Deutschland und
insbesondere in den meisten großen Städten jedoch wird jede erzeugte
Kilowattstunde Solarstrom sofort verbraucht. An das Speichern von
"Solarstromüberschüssen" ist dort noch lange nicht zu denken. Dort
besteht auch keine Notwendigkeit, die Netze zu "entlasten".

Und zweitens lohnt sich Speicherausbau überhaupt erst dann, wenn es
regelmäßig reichliche Solarüberschüsse gibt, mit denen man die Speicher
preiswert befüllen könnte.

Die Speicherbauer warten deshalb auf lohnenswerte Solarüberschüsse.

Zuerst Speicherausbau oder zuerst Solarausbau? Jeder kennt die lustige
Situation, wenn zwei Personen vor einer engen Tür sich gegenseitig den
Vortritt anbieten. Manchmal dauert es schier eine kleine Ewigkeit, bis
man sich geeinigt hat und den neuen Raum betritt. Doch bei der
Energiewende ist das nicht im Geringsten lustig, denn jederzeit kann es
zu einem neuen Atom-Desaster kommen und der Klimawandel schreitet
erbarmungslos fort und unterbricht die regelmäßige Folge von Saat und
Ernte, auf die die ganze zivilisierte Welt angewiesen
ist.

Deshalb müssen Beide energisch vorangetrieben werden, das Solarwachstum
und der Speicherausbau. Und Beide brauchen in der Anfangsphase deutliche
Gewinnanreize.



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2. Kann ein "zu schneller" Ausbau der Solarenergie zum Netzzusammenbruch
führen?

Leider machen sich die Grünen dann noch Sorgen, dass ein zu schneller
Ausbau der Solarenergie zum Netzzusammenbruch führen kann. Dazu
Hans-Josef Fell in seinem in Punkt 1.) erwähnten Schreiben an den SFV:
"Der BSW hat hier im Vergleich zu anderen Organisationen mit seiner
Roadmap den Nachweis gebracht, dass ein jährlicher Zubau von 5 GW für
die Netzstabilität machbar ist, wenn gezielte Maßnahmen getroffen sind.
Studien, die die Machbarkeit höherer Zubauraten belegen, liegen uns
nicht vor."

Schade, wir hätten auf diese Frage eine Antwort:

Dass Solarüberschüsse gefährlich seien und die Netzstabilität gefährden
könnten, ist ein Schauermärchen, das die Stromwirtschaft gerne den
Politikern erzählt.

Für technisch interessierte Leser:
Jeder Solarwechselrichter hat zwei Abschaltvorrichtungen, die
verhindern, dass die Netzstabilität gefährdet wird. Die eine
spricht an, wenn die Spannung am Einspeisepunkt zu stark ansteigt. Die
andere spricht an, wenn die Frequenz im Netz über 50,2 Hz ansteigt.
Beide Abschaltvorrichtungen wurden von der Stromwirtschaft vorgeschrieben.

Zunächst zur erstgenannten Abschaltvorrichtung:
Wenn Solarstrom ins Niederspannungsnetz eingespeist wird, steigt dort
die Spannung etwas an. Die Spannung darf zwischen 230 Volt plus-minus 10
Prozent schwanken. Zuviel Solarstromeinspeisung würde zu einer
Überschreitung der höchsten zugelassenen Netzspannung führen. Doch die
Überspannungsabschaltung schaltet die Solaranlage aus, bevor die
höchstzulässige Spannung erreicht ist. Passieren kann dabei weiter nichts.

Nun zu der anderen Abschalteinrichtung: Sollte aus irgendeinem Grund die
Frequenz im Europäischen Verbundnetz über den Normwert 50 Hz
ansteigen, ist das ein Warnsignal, dass mehr Leistung eingespeist als
entnommen wird. Durch ein abgestuftes System von Regelmaßnahmen wird
dann die eingespeiste Leistung vermindert oder zusätzliche Verbraucher
(auch Speicher) werden zugeschaltet. Damit wird das Gleichgewicht
zwischen Stromerzeugung und Verbrauch rasch wieder hergestellt. Die 50,2
Hz werden deshalb im Normalbetrieb nicht erreicht.

Die Stromwirtschaft hat allerdings die Sorge, dass - falls es doch
einmal geschieht - die Solaranlagen bei Erreichen der 50,2 Hz alle
schlagartig gleichzeitig abschalten. Wenn die Stromwirtschaft dies nicht
wünscht, muss sie für neu ans Netz gehende Solaranlagen andere
Abschaltkriterien einführen - in Anlehnung an die selben Kriterien, die
sie für ihre sonstigen Stromerzeugungsanlagen einsetzt.
Dies ist ein technisch lösbares Problem, jedoch kein Grund, den
Solarausbau zu bremsen.



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3.) Faltblatt "Schwerpunkte für die Energiewende" anfordern

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland hat einen Info-Flyer erstellt,
der auf zwei DIN A4 Seiten darlegt, was politisch dringend getan werden
muss: "Drei Schwerpunkte für die Energiewende". Es geht um Solarenergie,
Windenergie im Binnenland und dezentrale Kurzzeitspeicher. Außerdem geht
es um die Frage, wie die Energiewende möglichst schnell und ohne großen
Ausbau von Fernübertragungsleitungen geschafft werden kann.

Dieser Flyer steht bereits im Internet und soll in der kommenden Woche
in großen Stückzahlen gedruckt werden.

Wenn Sie kleinere Mengen dieses Flyer verteilen wollen, senden Sie uns
dazu bitte einen frankierten und beschrifteten Rückumschlag an unsere
unten aufgeführte Anschrift. (Ein Flyer besteht aus einem - wie ein
Geschäftsbrief - in drei Spalten gefalteten Blatt DIN A4 und wiegt 6 Gramm.)

Gern senden wir den Flyer aber auch in größeren Stückzahlen zu.

Den Flyer finden Sie unter
www.sfv.de/pdf/Drei_Schwerpunkte_fuer_die_Energiewendepdf.pdf


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

Frère-Roger-Str. 8-10
52062 Aachen
Deutschland

Tel.: +49 (0)241 - 51 16 16
Bürozeiten: 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Fax: +49 (0)241 - 53 57 86
z e n t r a l e [ a t ] s f v . d e

www.sfv.de

Dienstag, 24. Mai 2011

Presseschau

Das Elektroauto ist ein Prestigeobjekt der Politik

Derzeit wird in den Medien verstärkt über die Einführung des Elektroautos, insbesondere über die erforderlichen staatlichen Förderungen diskutiert. Jeder staatliche Eingriff sollte generell unter Berücksichtigung der Ziele und der dazu erforderlichen Mittel diskutiert werden. Sonst kann ein falsches Instrument die Erreichung der gewünschten Ziele sogar hemmen.

Aber weshalb sollte der Staat an E-Autos interessiert sein? Zum Umweltschutz tragen E-Autos in naher Zukunft nichts bei. Im Gegenteil: Zwar weist der Verbrennungsmotor nur einen durchschnittlichen Wirkungsgrad zwischen 15 und 25 Prozent auf. Der mit 90 Prozent wesentlich höhere Wirkungsgrad des Elektroantriebs wird aber durch Verluste bei der Energiespeicherung und der konventionellen Stromproduktion in etwa kompensiert. Deshalb führt eine spürbare Erhöhung des Anteils der E-Autos zunächst lediglich zu einem Anstieg des Strombedarfs und damit zwangsläufig der Strompreise. Im Gegenzug fehlt das eingesetzte Geld an anderer Stelle.

Der Kommentar stammt von Professor Dr. Erwin Amann von der Universität Duisburg Essen, sein Lehrstuhl steht am Campus Essen
Professor Dr. Erwin Amann
Position:
Lehrstuhlinhaber
Adresse:
Universität Duisburg-Essen
Universitätsstraße 12
45117 Essen
Raum:
R11 T06 C08
Telefon:
+ 49 201 183 2265
Fax:
49 201 183 4347
E-Mail:
erwin.amann (at) uni-due.de

Volltext / Quelle WAZ

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Montag, 23. Mai 2011

Helmpflicht für E-Bikes in der Schweiz geplant

Für Lenkerinnen und Lenker von E-Bikes mit einer Leistung bis 500 Watt soll das Tragen eines Velohelms obligatorisch werden.

Diese E-Bikes sollen künftig mit Pedalbetätigung bis maximal 45 km/h fahren können. Mit reiner Motorkraft dürfen sie maximal 20 km/h erreichen.

Kein Obligatorium für langsame E-Bikes

Für langsamere E-Bikes (mit Pedalbetätigung bis 25 km/h) wird das Tragen eines Velohelms empfohlen – obligatorisch wird der Helm jedoch nicht. Solche E-Bikes dürfen ohne Pedalbetätigung eine Geschwindigkeit von 6 km/h erreichen und maximal über 250 Watt verfügen.

Für alle übrigen Motorfahrräder gilt schon seit 20 Jahren die Helmtragpflicht. Es handelt sich um Mofas mit einer Motorleistung bis 1000 Watt und einem Hubraum bei Verbrennungsmotoren von maximal 50 Kubikzentimetern.

Das Astra schickt die vorgeschlagenen Verordnungsänderungen bis zum 15. August in die Vernehmlassung.

Jobs

Das EEG Gesetz verändert die gesamte Energiebranche. Heute werden bereits Solarteure gesucht bzw. ausgebildet.
Firmen wie SMA suchen händeringend neue Leute wie Leistungselektroniker oder Entwicklungsingenieure für Solar-Wechselrichter, bieten aber auch die firmeneigene Umschulung zum Elektrofachmann fü die neuen energien an.

Mehr zu den Arbeitsangeboten

Urteil: Netzbetreiber müssen zügig ausbauen

Das OLG Hamm hat den Netzbetreiber RWE Westfalen-Weser Ems zu Schadensersatz in Höhe von rund 190 000 EURO verurteilt. Geklagt hatte ein Betreiber , weil eins seiner Windräder im Großraum Arnsberg nicht an den nächstliegenden Versorgungs-Einspeisungspunkt angeschlossen wurde.

Es entstanden somit Kosten für die längere Anschlussleitung.

Das OLG Hamm entschied, dass der Versorger laut § 13 EEG zum zügigen Ausbau verpflichtet ist.

Urteil Az.: 21 U 94 / 10

Sonntag, 22. Mai 2011

E-Zukunft-2011: Der Energiestreit hat begonnen.

E-Zukunft-2011: Der Energiestreit hat begonnen.: "Der Energiestreit hat begonnen. Was ist wichtiger: Eine saubere Natur ohne Leitungsmasten und Stromtrassen oder eine sichere Energieversorgu..."

Der Energiestreit hat begonnen.

Der Energiestreit hat begonnen. Was ist wichtiger: Eine saubere Natur ohne Leitungsmasten und Stromtrassen oder eine sichere Energieversorgung ? Müssen wir nicht alle einen kleinen Teil zur Versorgungssicherheit beitragen ?
Eine Solaranlage oder ein Windkraftwerk ja - unbedingt, natürlich - aber nicht vor meiner Haustür oder in meinem Umfeld !!! ???

ZDF Bericht zum Thema

E - Bike Test vom ZDF - Wieso Team

Zum Film

Donnerstag, 19. Mai 2011

Solaranbieter im Ruhrgebiet

"Die Natur ist des Irrtums unfähig"


Die Immotec GmbH hat sich auf den Bereich der Solarstromerzeugung spezialisiert und bietet Ihnen, angefangen von einer Vorortberatung über die Planung und Installation bis zur Finanzierung einen echten Rundumservice.

Die Sonne ist unsere stärkste Energiequelle - unerschöpflich, frei verfügbar, umweltfreundlich. Durch Ihre Nutzung zur Stromerzeugung werden schon jetzt große Mengen an CO2 eingespart. Das schont die Umwelt.

Helfen auch Sie mit den Verbrauch fossiler und endlicher Ressourcen zu reduzieren, und verdienen Sie mit Ihrem guten Gewissen auch noch Geld ! Soviel, dass sich Ihre Solaranlage nicht nur bezahlt macht, sondern auch noch Überschüsse erwirtschaftet. - Und zwar beachtliche!

I M M O T E C schnürt Ihnen dazu ein maßgeschneidertes Paket aus modernster Technik, individuellen Finanzierungskonzepten und staatlich garantierten Rückvergütungen.

Die Fa. I M M O T E C GmbH ist Ihr herstellerunabhängiger Partner für sämtliche Dienstleistungen im Bereich von Photovoltaikanlagen :


1. Beratung
- Analyse Ihrer Standortsituation
- Dimensionierung der Anlage auf Ihre speziellen Anforderungen bezogen
- Berechnung der Wirtschaftlichkeit
- Herstellerunabhängige Ermittlung der optimalen Anlagenkonstellation
- Erstellung eines kostenlosen Angebotes


2. Lieferprogramm
- Wir liefern Dünnschicht-, poly- oder monokristalline Module und die dazu passenden Wechselrichter der führenden Hersteller
- Aufdachsysteme und Indachlösungen für Steildächer
- Aufgeständerte Lösungen für Flachdächer oder schwach geneigte Dächer
- Montagesysteme für alle Dacheindeckungen


3. Montage
- Montage durch erfahrenen Montagemitarbeiter
- inkl. aller benötigten Nebenarbeiten, wie Gerüststellung usw.
- Kurze Montagezeiten


4. Service
- Anmeldung Ihrer Photovolatikanlage beim für Sie zustängigen Versorgungsunternehmen, daß den von Ihnen erzeugten Strom abnimmt
- Erstellen der kompletten Elektroarbeiten bis zum Hausanschluß
- Erstellen einer kompletten Anlagendokumentation nach Fertigstellung der Anlage
- Unser Statikservice führt auf Ihren Wunsch hin den statischen Nachweis für die Installation einer Photovolatikanlage auf Ihrem Dach.


5. Finanzierung - Versicherung
- Kompetente Finanzierungsberatung durch unseren hauseigenen Berater
- Optimale Versicherung Ihrer Photovoltaikanlage durch unseren Versicherungsdienst
Eine Photovoltaik-Anlage ist eine langfristige Investition. Jede einzelne Umsetzungsphase entscheidet über die optimale Rentabilität Ihrer Geldanlage für die nächsten Jahrzehnte.
Sie sollten deshalb unsere Kompetenz und Herstellerunabhängigkeit nutzen, um die für Sie Ertragreichste Lösung zu finden.




- Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne –

Immotec GmbH
Joachim Mohr


Adresse:
Hauptstr.81
Bottrop
46244

Telefon:02045 407410
Fax: 02045 960244

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www.immotec24.net/

Solar-Streit in Beeskow: Gericht verbietet Solarmodule

Aus der Presse:

Solar-Streit in Beeskow: Gericht verbietet Solarmodule

Frankfurt (Oder) (moz) Ein Beeskower muss die Solarmodule an einer Giebelwand seines Hauses entfernen. Das entschied das Verwaltungsgericht in Frankfurt (Oder) gestern. Damit ist eine entsprechende Beseitigungsanordnung der Stadt Beeskow (Oder-Spree) rechtens – zumindest vorerst. Zum Volltext

Dienstag, 17. Mai 2011

Montag, 16. Mai 2011

Strom im Tank

Sehen Sie diesen bemerkenswerten Film zur Zukunft der Elektroautos.

Die Dokumentation liefert dem Zuschauer Argumente, um zwischen schönen PR-Versprechen, halbherzigen Entwicklungen und sinnvollen Produkten zu unterscheiden - denn der Werbekrieg um das beste Elektromobil hat längst begonnen.

Ein Dreh des Zündschlüssels, doch nur ein leises Summen ist zu hören. Ein Tritt auf das Gaspedal, und der Sportwagen schießt mit mächtiger Kraft fast lautlos vorwärts. Nach weniger als vier Sekunden sind 100 km/h erreicht. Dieses Geschoss ist kein gewöhnliches Auto: Es ist ein Elektroauto und mehr. Es ist ein Symbol dafür, dass Elektroautos bereit sind, den Markt zu erobern. Der "Tesla Roadster" fährt sich wie ein Porsche, verbraucht aber nur Strom aus einer gewöhnlichen Steckdose. Die Batteriefüllung für 350 Kilometer kostet gerade mal neun Euro.

Elektroautos wie der "Tesla" aus Kalifornien sind für die traditionelle Automobilindustrie Hoffnung und Alptraum zugleich. Die Konzerne stehen unter Druck: Der Ölpreis ist auf Berg- und Talfahrt, das Kohlendioxid aus den Auspuffrohren ist ein Klimakiller, und die Politik beginnt - gegen die Lobby der Autohersteller -, dem Verbrauch Grenzen zu setzen. Das Erdölauto ist ein Auslaufmodell. Doch trotz der drängenden Probleme warten die Kunden bisher vergeblich auf Elektroautos der großen Konzerne.

Dieser Film berichtet von den Machern und Visionären in Sachen Elektroauto und ihren weltweit wichtigsten Projekten. Autor Daniel Münter hat in den Entwicklungslaboren von General Motors gedreht, E-Autos von Toyota, BMW, Renault gefahren und mit Ingenieuren, Tüftlern und Unternehmensberatern in den USA und Europa gesprochen.

Der Film deckt auf, warum die traditionelle Industrie nur widerwillig vom Öl Abschied nimmt und zeigt, dass einige deutsche Firmen die Entwicklung zu verschlafen drohen. Dabei geht es nicht nur um das Weltklima und die Mobilität von Millionen Menschen, sondern auch um die Zukunft von Hunderttausenden von Arbeitsplätzen in einer Schlüsselindustrie.

Sendetermine

Sa, 21.05.11, 17.15 Uhr

Di, 24.05.11, 03.00 Uhr

Mi, 25.05.11, 02.15 Uhr











Dienstag, 10. Mai 2011

Film von der Eröffnungsfeier des Energieautarken Dorfs Feldheim am 29.10.2010.

Pressemitteilung
Neue Energien Forum Feldheim erhält Urkunde in der
Staatskanzlei Brandenburg
Potsdam, 25.03.2011 – Das Neue Energien Forum Feldheim zählt zu den elf brandenburgischen Preisträgern des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Anlässlich eines Empfangs in der Staatskanzlei begrüßte Bildungsministerin Martina Münch alle Menschen, die in diesem Jahr mit ihren Ideen und Projekten exemplarisch für die Innovationskraft und das Engagement im Land stehen. Um dieses Potenzial weiter zu fördern und sichtbar zu machen, führen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank bereits seit 2006 den bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ durch. Ministerin Münch beglückwünschte das Neue Energien Forum Feldheim im Namen von Ministerpräsident Matthias Platzeck für seine Leistungsfähigkeit in Brandenburg und übergab eine vom Schirmherrn des Wettbewerbs, Bundespräsident Christian Wulff, unterzeichnete Urkunde: „Sie stehen für Brandenburg, für ein innovatives und ideenreiches Land. Sie stehen dafür, dass ‚Ideen made in Brandenburg‘ weit über die Landesgrenzen hinaus Schule machen. Dabei sind Sie oft genug Ansporn für andere, sich auch Gedanken zu machen. Ihr Engagement und Ihre Entdeckerfreude macht Brandenburg zu dem was es ist.“ Münch fügte hinzu: „Das ‚Land der Ideen‘, das Land der Dichter und Denker, der Techniker und Tüftler – das ist Deutschland. Ich möchte hinzufügen: ‚Das Land der Macher und Märker – das ist Brandenburg!‘“ „Preisträger im Wettbewerb ‚365 Orte im Land der Ideen‘ zu sein, ist ein Qualitätsmerkmal in allen Bereichen. Mit großem Engagement und Leidenschaft machen die ‚Ausgewählten Orte‘ aus Brandenburg Innovationen sichtbar und geben wichtige Impulse für unsere Zukunft. Wir freuen uns, die vielfältigen Preisträger in diesem Jahr auszeichnen zu können“, gratulierte Dr. Christoph Westerburg von der Deutschen Bank in Berlin. Die Preisträger des Wettbewerbs werden sich und ihre Ideen im Laufe des Jahres der Öffentlichkeit präsentieren. Darüber hinaus wird dieses Jahr in den sechs Wettbewerbskategorien Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Kultur, Bildung und Gesellschaft jeweils ein Bundessieger geehrt. Auch ein Publikumssieger kann erstmals online gewählt werden. Neu ist weiterhin eine interaktive Mitmachplattform, die es den Bürgern ermöglicht, die Preisträger mit Zeit‐, Geld‐ oder Sachspenden zu unterstützen. So können die Ideen aus Brandenburg durch bürgerschaftliches Engagement noch weiter wachsen. Pressekontakt: Neue Energien Forum Feldheim Doreen Raschemann
Tel.: : + 49 (0) 33769 - 871-24http://www.blogger.com/img/blank.gif
Fax : + 49 (0) 33769 - 871-19
mailto:info@neue-energien-forum-feldheim.de
www.neue-energien-forum-feldheim.de Deutschland – Land der Ideen Deutsche Bank Verena Schad Doris Nabbefeld Tel.: 030/206 459‐155 Tel.: 069/910‐31070 schad@land‐der‐ideen.de doris.nabbefeld@db.com www.land‐der‐ideen.de www.deutsche‐bank.de/ideen


Montag, 9. Mai 2011

3. Branchentag Windenergie NRW am 10. Mai im Zeichen des Aufbruchs

Pressemitteilung
3. Branchentag Windenergie NRW am 10. Mai im Zeichen des
Aufbruchs

Rund 400 Teilnehmer und ca. 80 Aussteller in Essen erwartet
Essen, Grevenbroich, 03.03.2011- Der Branchentag Windenergie NRW kristallisiert
sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Windindustrie im Westen Deutschlands.
Der Veranstalter, Lorenz Kommunikation, erwartet am 10. Mai rund 80 ausstellende
Unternehmen und annähernd 400 Besucherinnen und Besucher im CongressCenter
Essen. Der 3. Branchentag Windenergie NRW steht unter Schirmherrschaft
von Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umweltschutz, Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW.
Der 3. Branchentag Windenergie NRW findet in einer Zeit des Umbruchs statt: Der
neue Windkrafterlass stellt im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen die Ampeln
für den weiteren Ausbau der Windenergienutzung auf grün, das EEG wird auf Bundesebene
im Laufe des Jahres neu gefasst, international verstärkt sich der Wettbewerb.
Auf diesem Hintergrund werden die Vorträge der hochkarätigen Referenten aus Unternehmen
und Verbänden hohes Interesse finden. Denn mit kaum einer anderen
Branche sind so viele Zukunftshoffnungen verbunden wie mit der Windindustrie:
Klimaschutz, Arbeitsplätze, prosperierende Unternehmen.
Die Themen im Einzelnen:
 Bilanz und Perspektiven für die Windenergie und Klimaschutz,
Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und
Verbraucherschutz des Landes NRW
 Die Förderung der Erneuerbaren Energien in Deutschland ab dem Jahr 2012. Das
EEG auf dem Prüfstand,
Thorsten Herdan, VDMA Power Systems
 Zukunftskreis Steinfurt - energieautark 2050
Ulrich Ahlke, Kreis Steinfurt
 Erste Erfahrungen mit der Direktvermarktung - Sackgasse oder Chance,
Dipl. Wirtsch. Ing. Oliver Kley, Trianel GmbH
 Moderne Windenergietechnik - Marktentwicklung und Akzeptanzförderung
Dipl.-Ing. Egbert Terholsen, ENERCON GmbH
 Windenergie onshore - offshore im Vergleich: Was ist möglich, was ist nötig?
Professor Andreas Reuter, Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
IWES
 Das Vestas Performance and Diagnostic Centre (VPDC) 27.400 MW online 60
Terabyte Daten –Wissen auf Knopfdruck
Stephan Bergmann, Vestas Central Europe
 Innovative Windenergieanlagen für Nordrhein-Westfalen
Siegbert Pump, Nordex Energy GmbH
 Zwischen Verdrängungswettbewerb und Koexistenz: Getriebe- und getriebelose
Anlagen im Vergleich
NN, windtest grevenbroich GmbH
 Windkraft im Wald = Klimaschutz²
Dr. Rolf Bungart, OSTWIND-Gruppe
 Anforderungen an Windenergieanlagen bzgl. Netz- und Kommunikationsanbindung
- Heute und Morgen
Lennart Deilmann, Siemens AG / Wind Power
 Die Windindustrie vor der Herausforderung: Spionage, Desinformation oder Patentverletzung
Michael Sobbek, JANUS Consulting GmbH
Unterschiedlichste Verbände und Institutionen gehören zu den Unterstützern dieser
Veranstaltung: EnergieAgentur.NRW, Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie
NRW, Bundesverband WindEnergie e.V. (LV NRW), HAUS DER TECHNIK, Agentur
für Erneuerbare Energien, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, VGB
PowerTech, Verband kommunaler Unternehmen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen,
windkraftkonstruktion.de, Energie & Management und Der Immobilienbrief.
Über 60 Aussteller haben sich bisher konkret angemeldet, darunter fast alle Windenergieanlagenhersteller.
U.a. sind Unternehmen wie die Vestas Deutschland GmbH,
OSTWIND Verwaltungs GmbH, Nordex SE, EnergieAgentur.NRW, HANNING& KAHL
GmbH & Co. KG, 3M Deutschland GmbH, Brunel GmbH, WAGNER GMBH, Winergy AG,
RWE Innogy GmbH, eviag AG, ENOVA Energieanlagen GmbH und Woodward Kempen
GmbH vertreten.
3. Branchentag Windenergie NRW am 10.Mai 2011 im CongressCenter Essen, CC
Ost, Norbertstraße, 45131 Essen.
Weitere Informationen unter www.nrw-windenergie.com oder bei Lorenz Kommunikation,
branchentag@nrw-windenergie.de, Tel.: 0171-380 17 40
Für Rückfragen:
Klaus Lorenz
Tel.: 0171-380 17 40
E-Mail: branchentag@nrw-windenergie.com

Energieagentur NRW

Mittwoch, 27. April 2011

Sozietät startet Blog

Die auf Energierecht spezialisierte Anwaltskanzlei Becker Büttner Held aus Berlin hat im Febraur 2011 einen Internet Blog zum Thema Energierecht online gestellt.

Montag, 7. Februar 2011

E-world energy & water 8. bis 10. Februar 2011 in Essen




E-world energy & water wächst weiter: 540 Aussteller aus 20 Ländern

Großer Kongress: Mehr als 200 Referenten informieren in 25 Konferenzen

Vom 8. bis 10. Februar 2011 ist die Messe Essen der Mittelpunkt der Energie- und Wasserwirtschaft: Auf der elften E-world energy & water präsentieren 540 Aussteller aus 20 Ländern ihre Dienstleistungen und Produkte Das entspricht einem Ausstellerplus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Ausstellungsfläche ist um eine Halle erweitert worden und beträgt jetzt 41.000 Quadratmeter. In der erstmals genutzten Messehalle 7 bildet „smart energy“ einen Schwerpunkt. Der Bereich thematisiert erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Smart Metering und Elektromobilität. Auf einem Gemeinschaftsstand präsentieren 25 Unternehmen neueste Entwicklungen des zukunftsweisenden Geschäftsfeldes. Insgesamt stellen mehr als 50 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen in Halle 7 vor. Ergänzt wird der Ausstellungsbereich durch die Sonderschau „Future of Mobility“, die Möglichkeiten alternativer Mobilität aufzeigt.

Messebegleitender Kongress mit marktnahen Themen

Große Kommunikationsplattform: In 25 Konferenzen referieren mehr als 200 Experten zu aktuellen Themen. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel nimmt am ersten Messetag auf dem 15. Fachkongress Zukunftsenergien Stellung zur Energiepolitik des Landes. Drei Konferenzen informieren über das wichtige Thema Contracting, das gleichzeitig auf einem Gemeinschaftsstand unter der Schirmherrschaft des Verbands für Wärmelieferung präsentiert wird.

Am 9. Februar findet der Tag der Konsulate statt. Eine Veranstaltung, die Vertretern internationaler Delegationen ein hervorragendes Forum bietet, um neue Kontakte zu knüpfen. Auch Berufseinsteigern bietet die E-world eine Networking-Plattform ersten Ranges: Am 10. Februar lädt das Karriereforum Nachwuchskräfte ein, sich über berufliche Einstiegsmöglichkeiten in der Energiewirtschaft zu informieren.

Weitere Informationen: www.e-world-2011.com

Film über die Stromrebellen

Studie über "intelligentes" Stromnetz auf Pellworm

Studie über "intelligentes" Stromnetz auf Pellworm

Gehört zu den Vorreitern in Sachen regenerativer Energien: Pellworm. Die Insel hat bereits ein kombiniertes Solar- und Windkraftwerk .

Mit dem Strom aus erneuerbaren Energien sind die Netze längst überfordert. Europaweit wird nicht nur über einen Ausbau, sondern auch über eine bessere Nutzung der Leitungen nachgedacht. "Smart Grid" (Intelligentes Stromnetz) heißt das Zauberwort, das eine intelligentere Energiesteuerung verspricht. Auf der knapp 2000 Einwohner großen Insel Pellworm könnte das erste "Smart Grid" Deutschlands errichtet werden.

Wind, Sonne, Biogas: Auf der Nordseeinsel haben erneuerbare Energien eine lange Tradition. Fast jedes sechste Haus hat bereits Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach. Und 13 Windenergieanlagen erzeugen über fünf Megawatt (MW) Strom. Das hat einen guten Grund. "Die Insel ist ganz besonders von der Sonne verwöhnt", erklärt Dieter Haack, Leiter Technischer Netzservice Nord der Eon Hanse AG. In der jährlichen Sonnenscheindauer könne Pellworm mit Städten wie Freiburg im Breisgau oder München mithalten. Die Ausbeute beträgt 1000 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Und wenn in der dunklen Jahreszeit die Sonne kaum zu sehen ist, weht eine besonders kräftige Brise.

Lange bevor das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) aus der Taufe gehoben wurde, errichtete Eon Hanse 1983 auf Pellworm eine Hybridanlage - bis vor wenigen Jahren das größte kombinierte Solar- und Windkraftwerk Europas, das längst zu einer Touristenattraktion geworden ist. Jetzt geht der Energieversorger gemeinsam mit der Schleswig-Holstein Netz AG, der Fachhochschule Westküste (FHW) in Heide und dem Fraunhofer Institut IOSB noch einen Schritt weiter. Im Rahmen einer Innovationsstudie soll herausgefunden werden, ob die erzeugte Energie direkt vor Ort genutzt und die Insel damit unabhängig vom Kabel zum Festland sein kann.

Bereits heute wird auf Pellworm drei Mal so viel Energie erzeugt wie verbraucht - aber nicht kontinuierlich. Ein "Smart Grid" soll den zeitlichen Unterschied von Energiegewinnung und -erzeugung ausgleichen. Einfach ist das nicht. Zum einen ist die Form der Speicherung noch nicht geklärt. Und: "Die hohe Qualität der Netze muss gewährleistet sein", erklärt Professor Rainer Schütt von der FHW. Energieschwankungen oder gar Ausfälle würden die Verbraucher nicht akzeptieren.

Pellworm ist für die Studie, die Ende März abgeschlossen sein soll, ideal, da sie ein in sich abgeschlossenes und überschaubares Gebiet mit einem hohen Anteil an unterschiedlichen dezentralen regenerativen Energieerzeugungsanlagen bildet. Aus Sicht von Schütt stehen die Chancen für Aufbau und Betrieb gut - "es könnte Modellcharakter für weitere Netzgebiete in Schleswig-Holstein haben". Bis sichere "Smart Grids" aber auch in anderen Regionen eingeführt und zum Standard werden, vergehen aus Sicht des Professors noch mindestens zehn Jahre.

Fest steht jedoch: "Die Energieversorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel", so Haack.

Quell: www.shz.de

Derby Cycle gelingt Fahrradfahrt aufs Parkett

Derby Cycle gelingt Fahrradfahrt aufs Parkett
Internationales Wachstum und mehr E-Bikes will der Hersteller mit den Einnahmen aus dem Börsengang finanzieren. Die Einnahmen fielen allerdings geringer aus als erhofft. Am ersten Handelstag sprang ein Kursplus heraus.

Erstmals in diesem Jahr hat sich ein Unternehmen neu auf das Börsenparkett gewagt. Die Aktie des Fahrradherstellers Derby Cycle aus Cloppenburg ist seit Freitag an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Der erste Kurs habe bei 13,15 Euro und damit klar über dem Ausgabepreis der Aktien von 12,50 Euro gelegen, teilte das Unternehmen mit. "Das ist ein schöner Erfolg für uns. Wir freuen uns, dass der Börsengang so gut gelungen ist", sagte Vorstandschef Mathias Seidler.
Zum Börsenschluss lag der Kurs dann bei 12,69 Euro. Das ist ein Plus von 1,52 Prozent. Allerdings brachte das Unternehmen nicht wie geplant 6,8, sondern nur sechs Millionen Aktien bei Investoren unter.

Seidler dürfte sich auch über die zusätzliche Aufmerksamkeit freuen, die die Börsenpremiere 2011 dem Unternehmen beschert. Tatsächlich handelt es sich um einen eher kleinen Börsengang: Die Marktkapitalisierung zum Börsenstart liegt laut Derby Cycle bei 98,6 Mio. Euro.
Die traditionsreiche niedersächsische Firma beschäftigt 551 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009/10 einen Umsatz von 173 Mio. Euro. Damit ist Derby Cycle nach eigenen Angaben der größte deutsche Fahrradhersteller.
Dem Unternehmen fließen beim Börsengang aus einer Kapitalerhöhung 18,8 Mio. Euro zu. Damit will Derby Cycle, zu dem unter anderem die Marken Kalkhoff, Rixe und Raleigh gehören, internationales Wachstum finanzieren und das Geschäft mit Elektrofahrrädern ausbauen.

Quelle: http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:erster-ipo-2011-derby-cycle-gelingt-fahrradfahrt-aufs-parkett/60007793.html

Messe: Zukunftsenergien Nordwest 11/12.März 2011

Herzlich Willkommen …
auf der zukunftsenergien nordwest – die Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Nach dem erfolgreichen Start der zukunftsenergien nordwest im vergangenen Jahr in Oldenburg wird die Job- und Bildungsmesse am 11. und 12. März 2011 in Bremen fortgesetzt.

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Branche eröffnet die zukunftsenergien nordwest 2011 viele Jobperspektiven. Rund 90 Aussteller informieren über Jobs und Karrieren im Bereich der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Das breite Spektrum an Berufen und Tätigkeiten in den Erneuerbaren eröffnet Interessierten und auch Quereinsteigern viele Perspektiven und konkrete Jobchancen.
Der Nordwesten ist das Innovations- und Wachstumszentrum der erneuerbaren Energien. Mit der hohen Dichte an Unternehmen der Branche, mit Netzwerken und einer herausragenden Forschungslandschaft mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen sowie Weiterbildungseinrichtungen ist die Region das ideale Umfeld für die zukunftsenergien nordwest.

Link zur Messe

Energie Sprung auf indischen Markt entwickelt sich für Auricher Anlagenbauer zum Alptraum

Energie Sprung auf indischen Markt entwickelt sich für Auricher Anlagenbauer zum Alptraum


Enercon-Windräder drehen sich nicht nur in Emden sondern auch in Indien.
Die Ostfriesen verloren einen Gerichtsstreit um Patente. Sie sprechen von „faktischer Enteignung“.

von Jörg Schürmeyer

Aurich - Majestätisch ragen die 56 Windräder nahe des Dörfchens Khandke im westindischen Bundesstaat Maharashtra in die Höhe. Die Anlagen sehen nicht nur genauso aus wie die Windräder der Auricher Windenergiefirma Enercon. Sie tragen auch den gleichen Namen, „E-53“, und das Enercon-Logo auf den Maschinengehäusen. Doch das ostfriesische Unternehmen war weder an der Errichtung der Windräder beteiligt noch hat es die Nutzung seiner Technologie oder seines Namens erlaubt. „Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, dass unsere Patente in Indien keinen Schutz genießen“, klagt Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig.


Langjähriger Partner klagt
Ende 2010 erklärte das „Intellectual Property Appellate Board“ (IPAB), Indiens Patentgericht, zwölf Enercon-Patente für unwirksam. Die Folge ist, dass Kerntechnologien des größten deutschen Windenergieanlagenherstellers (Generator, Steuereinheit, Wechselrichter) nun in Indien von jedermann ungeschützt und kostenlos genutzt werden können. Geklagt hatte ausgerechnet ein langjähriger Enercon-Geschäftspartner.

Dabei begann der Einstieg Enercons in den aufstrebenden indischen Markt im Jahr 1994 eigentlich als Erfolgsstory. Die Ostfriesen gingen mit der Familie des örtlichen Textilunternehmers Yogesh Mehra ein Joint-Venture ein und gründeten die Enercon India Limited (EIL) mit Sitz in Mumbai (Bombay). Mehra wurde Geschäftsführer, Enercon-Gründer Aloys Wobben Aufsichtsratschef. EIL wuchs rasch und erwirtschaftete zuletzt mit rund 3500 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro. Rechtlich ist Enercon bis heute mit 56 Prozent Hauptgesellschafter der EIL.

2005 kam es zum Streit über die Strategie. Die Inder strebten aggressives Wachstum und den Gang an die Börse an, die Deutschen setzen eher auf Nachhaltigkeit.

In der Folge nabelte sich der indische Minderheitsgesellschafter immer stärker von den Aurichern ab. Enercon erhielt nach eigenen Angaben keinen Einblick mehr in die Geschäfte, wurde weder über Einberufungen noch Inhalte von Vorstandssitzungen informiert und wartete auch vergeblich auf Dividendenzahlungen. Stattdessen wurde Yogesh Mehra in Abwesenheit der deutschen Mitglieder vom Verwaltungsrat eine Generalvollmacht für alle geschäftlichen Aktivitäten erteilt. „Seit 2007 haben wir die Kontrolle über unser Tochterunternehmen vollständig verloren“, sagt Stefan Knottnerus-Meyer, Leiter der Enercon-Rechtsabteilung. Von einer „faktischen Enteignung“ ist die Rede.


Nationales Interesse
Die Auseinandersetzung gipfelte in der Auseinandersetzung vor dem Patentgericht IPAB. EIL klagte in 19 Verfahren auf die Freigabe der weltweit geschützten Patente – und bekam Ende 2010 in den ersten zwölf Fällen recht. „Den ausstehenden sieben Patenten droht mit hoher Wahrscheinlichkeit dasselbe Schicksal“, befürchtet Knottnerus-Meyer.

Die Richter sahen – im Gegensatz zu den Patentbehörden in Europa, den USA und Japan – „mangelnde Erfindungshöhe“ und „mangelnde Neuheit“. Aufhorchen lässt überdies die Argumentation der Patentrichter, wonach Indiens nationales Interesse höher zu bewerten sei als die Rechte eines einzelnen Unternehmens an seiner Technik. „Mit dieser Begründung könnte künftig fast jedes Patent im Namen indischer Entwicklungsinteressen annulliert werden“, heißt es bei Enercon. Am Freitag legte Enercon Rechtsmittel gegen die Entscheidungen der Patentrichter ein.


„Gefährlicher Präzedenzfall“
Knottnerus-Meyer spricht von einem „gefährlichen Präzedenzfall“, der auch die Rechte anderer deutscher und internationaler Firmen gefährdet. „Die Art und Weise, wie hier mit Schutzrechten umgegangen wird, ist in höchstem Maße alarmierend“, meint er. Dass Indien in Patenfragen nicht zimperlich ist, mussten zuletzt auch schon mehrere Pharma-Unternehmen, u.a Bayer, Roche und Sanofi-Aventis, erfahren, denen die Patente für neue Medikamente kurzerhand aberkannt wurden.

Im Nachhinein sei das Engagement in dem Schwellenland „ein Fehler“ gewesen, heißt es bei Enercon. Man ziehe sich aus dem Markt zurück. Die Investitionen in Indien habe man mittlerweile vollständig abgeschrieben. Den wirtschaftlichen Schaden will der Windenergieanlagenhersteller nicht beziffern. Angaben aus indischen Veröffentlichungen, die allein den Streitwert der Patent-Auseinandersetzung auf eine Milliarde Euro taxieren, hält Knottnerus-Meyer aber für „übertrieben“.

Für Enercon ist das Kapitel Indien erledigt. Die 56 Windräder mit dem Enercon-Logo in Khandke drehen sich unbeirrt weiter.

Quelle: OZ-Online

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Verein „Bezahlbare Energie“ gegründet

Pressemitteilung:

Verein „Bezahlbare Energie“ gegründet

Bereits 180 Beitrittserklärungen

Über 90 Interessierte kamen am Mittwoch, 2.2.11 zur Gründungsversammlung für den Verein „Bezahlbare Energie“ im Bürgerhaus Schortens zusammen. Der Verein löst die Interessengemeinschaft Energie ab und soll von Friesland aus zu einem Interessenverband aller Strom- und Gasverbraucher im ganzen EWE-Gebiet ausgebaut werden. Insgesamt 180 Beitrittserklärungen, davon 120 aus Friesland, liegen inzwischen vor.



Hauptanliegen des Vereins, so Initiator Janto Just, sei die preiswerte Versorgung der Bevölkerung mit Strom und Gas. Dazu werde der Verein Wechselempfehlungen ausgeben, die per Email oder im Internet abgerufen werden können. Die EWE wird aufgefordert, sich auf die Geschäftsfelder Strom und Gas zu konzentrieren und hierbei vor allem auf Preiswürdigkeit.



Nach kurzer Diskussion über die Satzung, wurde diese von 64 stimmberechtigten Mitgliedern verabschiedet und die Vereinsgründung beschlossen. Der Vorstand wurde zunächst für die etwa dreimonatige Gründungsphase, bis zur Eintragung ins Vereinsregister und zur Erlangung der Gemeinnützigkeit, gewählt. Ihm gehören an: Janto Just (1. Vorsitzender), Dieter Brandes-Herlemann (2. Vorsitzender), Detlef Beekmann (Kassenwart) sowie als Beisitzer Peter-B. Pahlke, Robert Gödde und Jürgen Röttges. Kassenprüfer ist Heinz Schieffer. Mitte Mai soll die erste reguläre Mitgliederversammlung des Vereins stattfinden mit Vorstandswahlen dann für zwei Jahre.



In den nächsten Wochen will der Verein den vielen Verzögerungen nachgehen, die es beim Gasanbieterwechsel gab und immer noch gibt. Dabei soll Preiserhöhungen während der Wechselprozedur, die nach Auffassung von „Bezahlbare Energie“ unzulässig sind, entgegen getreten werden. Außerdem sollen die Verbraucher dabei unterstützt werden, ihre Rückforderung gegen EWE für die Jahre 2008/2009 anzumelden und gerichtlich geltend zu machen.

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Wer klagt, erhält Geld zurück

Wer klagt, erhält Geld zurück
Immer mehr Gaskunden von swb und EWE ziehen gegen ihren Versorger vor Gericht



06.01.2011 - Von Petra sigge

Bremen·Oldenburg. Der Streit um unrechtmäßig erhöhte Gaspreise hat für den Bremer Versorger swb und seine Konzernmutter EWE ein teures Nachspiel. Immer mehr Kunden der beiden Unternehmen ziehen vor Gericht und klagen auf Rückerstattung zu viel bezahlter Gasabschläge. Allein beim Bremer Amtsgericht wurden bisher an die 400 Verfahren gegen die swb angestrengt. Hinzu kommen mehrere Sammelklagen vor dem Landgericht Bremen. Beim Amtsgericht Oldenburg sind inzwischen mehr als 300 Klagen gegen den Versorger EWE anhängig. Den ersten Prozess dort hat die EWE gerade verloren.

Das Oldenburger Energieunternehmen wurde verurteilt, dem Kläger die von April 2008 bis Juni 2009 vorgenommenen Gaspreiserhöhungen vollständig zurückzuzahlen. Das waren in diesem Fall 820 Euro plus Zinsen. Das Gericht begründete seine Entscheidung mit einer unwirksamen Preisklausel in den Lieferverträgen. Die Unwirksamkeit der Klausel war im vergangenen Sommer vom Bundesgerichtshof festgestellt worden. Der hatte entschieden, dass die Verträge der EWE nicht korrekt und daher die Preiserhöhungen ab 2007 nicht vertragsgemäß waren. Der Energieversorger engagierte daraufhin Bremens früheren Bürgermeister Henning Scherf. Er sollte als Vermittler zwischen Lieferant und Verbraucher "eine kundenfreundliche Lösung außerhalb des gerichtlichen Weges" finden. Auf seinen Vorschlag hin erklärte sich der Konzern dann bereit, 100 Millionen Euro als Sonderzahlung an seine knapp 600000 betroffenen Kunden zurückzuerstatten.

Das reicht bei Weitem nicht, meint der Oldenburger Rechtsanwalt Hans-Henning Adler. Er hält das Angebot der EWE für "eine reine PR-Aktion und nichts anderes". Mit dem von EWE veranschlagten Betrag werde den Kunden nur ein Teil dessen erstattet, was ihnen eigentlich zustehe, betont der Anwalt. "Was sie wirklich zahlen müssten, wären rund 300 Millionen Euro."

Viele EWE-Kunden wollen sich denn auch nicht mit dem Teilbetrag zufriedengeben, sondern verlangen eine komplette Erstattung der unrechtmäßigen Preisaufschläge. Adlers Mandant war mit seiner Klage vor dem Oldenburger Amtsgericht nicht der erste EWE-Kunde, der seine Ansprüche ohne Abstriche durchsetzen konnte. Zuvor war der Versorger bereits in einer Reihe vergleichbarer Fälle von Amtsrichtern in Aurich und Leer zur vollständigen Rückzahlung verurteilt worden.

Adler vertritt bislang 20 EWE-Gaskunden. Täglich kämen weitere Anfragen, sagt er. 15 Klagen hat der Anwalt bereits eingereicht. "Aber ich bin ja nicht die einzige Kanzlei, die sich um EWE-Kläger kümmert." Nach Angaben des Oldenburger Amtsgerichts wurden dort bereits mehr als 300 Klagen gegen den Versorger eingereicht. In den meisten Fällen gehe es um Rückforderungsansprüche zwischen 200 und 400 Euro, weiß Adler. Liegen die Klageforderungen unter 600 Euro, sei das Urteil sofort rechtskräftig. Verliert die EWE, könne sie also keine Berufung einlegen, sondern müsse sofort zahlen. Anders als im Fall des ersten Oldenburger Klägers: Weil die Erstattungssumme bei ihm über 600 Euro liegt, könnte die EWE noch in die nächste Instanz gehen. Bis Ende Januar muss der Versorger erklären, ob er in Berufung gehen will. Noch sei darüber nicht entschieden, sagte gestern ein Sprecher.

Doch selbst wenn das Verfahren in die zweite Instanz gehen sollte - Anwalt Adler ist überzeugt, dass auch das Landgericht nicht anders urteilen wird als die Amtsrichter. Spätestens im Mai dürfte eine endgültige Entscheidung vorliegen. "Wenn die EWE nicht von sich aus einlenkt, wird eine richtige Prozesslawine losgehen", glaubt Adler. "Dann werden alle die vor Gericht ziehen, die bis dahin noch das Prozessrisiko gescheut und lieber erst mal den Ausgang der ersten Klagen abgewartet haben." Für den Anwalt ist die Verweigerungshaltung der EWE "ein Spiel mit der Trägheit der Kunden". Die rechne damit, "dass letztlich doch nur ein geringer Teil der Verbraucher vor Gericht zieht". Niemand könne die EWE zwingen, von sich aus allen Kunden die unzulässig erhöhten Rechnungsbeträge zurückzuzahlen. "Seine Ansprüche muss schon jeder Betroffene selbst einklagen." In 90 Prozent dieser Fälle könnte dies in vereinfachten Verfahren passieren, sagt Adler. Liegt der Streitwert unter 600 Euro und damit

unterhalb der Berufungsgrenze, können die Richter auch ohne mündliche Verhandlung ein Urteil sprechen. "Da bekommt die EWE dann die Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme und das war's", so Adler. Er geht davon aus, dass jeder Gaskunde, der die EWE verklagt, Geld zurückbekommt.

Das Prozessrisiko sei sehr gering, meint auch Janto Just, Sprecher der Interessengemeinschaft Energie Schortens. Auf ihrer Homepage bietet die Initiative jetzt ein vorgefertigtes Klageformular an, mit dem EWE-Gaskunden ihre Rückzahlungsansprüche auch ohne anwaltliche Hilfe durchsetzen können. Vorbild ist die Musterklage, die die Verbraucherzentrale Bremen für Gaskunden des Versorgers swb ausgearbeitet hat - und die von den Verbrauchern offenbar eifrig genutzt wird.

Der Bremer Amtsrichter Heinrich Auffahrt schätzt die Zahl der eingegangenen Klagen gegen die swb inzwischen auf rund 400. Allein heute stehen elf Verfahren gegen den Bremer Versorger auf der Tagesordnung. Fast alle der bisher verhandelten Fälle endeten mit einer Rückzahlung an den Gaskunden. Wobei die Erstattungen zumeist allerdings deutlich geringer ausgefallen sind, als sich die Kläger selbst ausgerechnet hatten. Denn anders als die Verbraucherzentrale folgt der Amtsrichter der Auffassung der swb, sie habe zum 1. Oktober 2006 neue Verträge abgeschlossen und mit der Unterschrift unter diesen neuen Vertrag hätten die Kunden auch den darin enthaltenen höheren Preis akzeptiert.

Auffahrt berechnet die Ansprüche deshalb nur bis Herbst 2006 auf der Grundlage des niedrigeren Verbrauchspreises von September 2004 (3,46 Cent pro Kilowattstunde). Ab Oktober 2006 gilt dann nur noch der Unterschied zum höheren Kilowattstundenpreis von 4,79 Cent. Wer jedoch auf dieser Basis seine Klage berechnet, hat demnach auf jeden Fall sehr gute Chancen, sein Geld zurückzubekommen.

Alles zur Vereinsgründung Bezahlbare Energie