Stellenangebote
Für Berlin suchen wir für das Jahr 2013 einen Repräsentanten zur Bearbeitung aller aus dem Grossraum Berlin vorhandenen
Kundenanfragen als freien Mitarbeiter; gerne mit bestehendem Büro und
Infrastruktur aus den Bereichen Architektur - Energieberatung.
Bei Interesse an einer Kooperation bitten wir um Kontaktaufnahme mit Frau Dorota Ziesch.
Wir suchen ferner für einige Netzwerkpartner Mitarbeiter für die folgenden Bereiche:
Call Center Agents / Telefonverkäufer / innen für die Beratung / den Verkauf von Dienstleistungen im Bereich
......1.Brandschutzverordnung
......2.Trinkwasserverordnung
......3.Anzeigenverkäufer für Online-Datenbankplätze
In den Bereichen 1 und 2 haben sich die Gesetze / Verordnungen geändert,
Betriebe müssen z.B. einen eigenen oder einen externen
Brandschutzbeauftragten nachweisen.
Zu1: Brandschutzbeauftragter - Ist dieser nicht vorhanden und kommt es
zu einem Brandschaden so haftet der Geschäftsführer und die
Brandversicherung kann die Schadensregulierung verweigern.
Ein der Versicherung nachgewiesener Brandschutzbeauftragter reduziert die Prämie !
Zu 2: Hausbesitzer müssen einmal jährlich ihr Trinkwasser in einem Labor untersuchen lassen !
Zu 3: Wir bieten 50 % Provision für jeden verkauften Datenbankplatz im Solarnetzwerk - NRW
Anfragen an
Frau Dorota Ziesch
Telefon: 0221-355331075
www.BSpartners.eu
info@bspartners.eu
E-Future-2011 / E-Mobility - Who is preparing our youth for the future as an energy consumer? Renewable energy, solar energy, wind energy, geothermal energy, Smard grid, electric vehicles, space technology / энергии потребителям / Los consumidores de energía / الطاقة للمستهلكين / Het energieverbruik / جنس / sesso /zużycie energii / اسکوتر برقی / Desertec ---------- Kontakt: Dorota Ziesch Tel.:0209 - 88339422 mail: redaktion-e-zukunft@web.de
Mittwoch, 21. November 2012
Sonntag, 11. November 2012
Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren
Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren
Alle ?
Nein, denn ausgerechnet unsere 4 Energieriesen stemmen sich mit aller wirtschaftlichen Macht und vielen kleinen und grossen Tricks, selbstverständlich auch durch Anrufung der Gerichte, gegen die Energiewende, um den eigenen Profit zu sichern.
Sehen Sie dazu den folgenden Filmbeitrag.
Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/120614-quer-energiewende100.html?time=0
Konkret nachvollziebar ist das an einem Beispiel aus Norddeutschland:
10 Windkraftwerke drehen sich dort für Ökostrom und produzieren dort für 15.000 Haushalte den Strom.
Der Windpark wurde aber nicht von einem der Energiekonzerne gebaut sondern auf Initiative einer engagierten 30-köpfigen Energiegenossenschaft. Bei diesem sehr viel Strom liefernden Windpark wird jedoch eine deutschlandweite Problematik deutlich: Aufgrund der zu geringen Netz-Kapazität können teilweise die Windkraftanlagen mit nur 70, 60 oder gar 50 % an Leistung laufen, da in diesem Fall der Stromkonzern EON dadurch eine gefährliche Netzüberlastung vermeidet.
Verständlicherweise gefällt der Energiegenossenschaft solch eine permanente Herabsetzung der Leistungsfähigkeit ihrer Windkraftanlagen nicht, auch gerade weil die Stromkonzerne selbst wegen ihres absichtlich verschleppenden Netzausbaus hierfür verantwortlich sind.
Aber was tun?
Die Betreiber des Windparks beabsichtigen nun selbst eine längst überfällige neue Stromnetztrasse zu bauen – mittels der ersten deutschen Bürgernetzbeteiligungsgesellschaft. Dieses Jahr soll es bereits mit dem überaus ambitionierten Vorzeige-Projekt losgehen.
Bei einer Beteiligung winken für jeden einzelnen Mitfinanzierer eine beachtliche Rendite von 9 %!
Da stellt sich die Frage, warum nicht längst eine Erneuerung unserer Stromtrassen auf Initiative der Stromkonzerne begonnen wurde ? Sind denen 9 % Rendite vielleicht nicht genug ?
Wir erinnern uns alle noch an den Zusammenbruch der alten Strommasten im Westmünsterland im Jahr 2008, als diese aufgrund der hohen Belastung mit Schnee einfach umgeknickt sind.
Dabei stellte sich heraus, daß diese Masten über 30 Jahre alt waren.
Unsere deutschen Stromtrassen sind deutlich überaltert. Jahrzehntelang haben die Konzerne damit zu Lasten der Verbraucher sehr gutes Geld verdient und Riesenprofite eingefahren. Die Aktienkurse der vergangenen Jahrzehnte belegen das eindeutig. .Eine Kontrolle durch die Politik erfolgte dabei kaum.
Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, doch jetzt muss festgestellt werden, daß die Macht der Stromkonzerne kaum zu brechen ist und daß diese sich aus reinen Profitgründen gegen die erforderliche Energiewende stemmen.
Bei blog.zeit findet man auch einen informativen Artikel, der ebenfalls auf die Gründe für die Ausbremsung der Energiewende eingeht.
Ihr Reinhard Göddemeyer
www.bspartners.eu ...
Solarenergie-online: Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren
Solarenergie-online: Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren: Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/120614-quer-energiewend...
Donnerstag, 8. November 2012
Agentur-E-Media -: Werbung mit Prominenten wie Papst Benedikt XVI
Agentur-E-Media -: Werbung mit Prominenten wie Papst Benedikt XVI: In Vorbereitung unserer Solartage 201 3 haben wir täglich Kontakt zu Anbietern aus dieser Branche. In diesem Zusammenhang wurde uns...
Montag, 5. November 2012
Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen
Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen !
Hier erhalten Sie Informationen über moderne Pelletheizungen !
Sie suchen eine alternative Heizquelle und wollen weg von Kohle, Gas, Öl oder Strom ?
Hier bieten wir ihnen die gesamte Palette modernster Ofentechnik an.
Ihr Reinhard Göddemeyer
Hier erhalten Sie Informationen über moderne Pelletheizungen !
Sie suchen eine alternative Heizquelle und wollen weg von Kohle, Gas, Öl oder Strom ?
Hier bieten wir ihnen die gesamte Palette modernster Ofentechnik an.
Ihr Reinhard Göddemeyer
Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen
Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen: Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen ! Hier erhalten Sie Informationen über moderne Pelletheizungen ! Sie suchen eine alternative Heizque...
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Messeplanung 2013
Messeplanung 2013
Für 2013 planen wir mehrere Energieausstellungen in NRW.
Für diese Ausstellungen suchen wir ab sofort Aussteller aus den folgenden Bereichen:
Architektur
Bauplanung
BHKW
Brandschutz
Dämmung
Energieberaung
Energiegenossenschaften
Erneuerbare Energien
Heizung
Recht (Anwalt als Referent gesucht)
Solarenergie
Stromlieferanten
Wärmepummpen
Windenergie
Die Messekataloge werden Anfang 2013 erstellt.
Anfragen können schon jetzt unter www.bspartners.eu erfolgen.
bsparnters ltd
Frau Dorota Ziesch
45739 Oer - Erkenschwick
Pf 1135
Tel.: 02368 - 9788401
Web:www.bspartners.eu
Mail: w-2012@gmx.de
Stellenangebot
Aufgrund steigender Nachfrage unserer Angebote suchen wir ab Januar 2013 einen staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes als Mitarbeiter zur Abwicklung vorhandener Aufträge.
Wir bearbeiten folgende Aufgaben:
Prüfung der Brandschutzes
Bauüberwachung
Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten.
Unser neuer Mitarbeiter sollte auch Interesse daran haben, die von uns geplanten Webinare / Informationsveranstaltungen zu organisieren.
Da die Aufträge aufgrund vorhandener Geschäftsbeziehungen in allen Bundesländern mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen abzuwickeln sind wird eine entsprechende Mobilität / Reisebreitschaft erwartet.
Bewerbungen von weiblichen Bewerbern sind erwünscht.
Bewerbungen bitte per Mail an
www.bspartners.eu
Wir bearbeiten folgende Aufgaben:
Prüfung der Brandschutzes
Bauüberwachung
Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten.
Unser neuer Mitarbeiter sollte auch Interesse daran haben, die von uns geplanten Webinare / Informationsveranstaltungen zu organisieren.
Da die Aufträge aufgrund vorhandener Geschäftsbeziehungen in allen Bundesländern mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen abzuwickeln sind wird eine entsprechende Mobilität / Reisebreitschaft erwartet.
Bewerbungen von weiblichen Bewerbern sind erwünscht.
Bewerbungen bitte per Mail an
www.bspartners.eu
Dienstag, 30. Oktober 2012
Wettbewerbsrecht-online: Aquapower, Strom aus Wasserkraft irreführend
Wettbewerbsrecht-online: Aquapower, Strom aus Wasserkraft irreführend: Presseschau: Für Sie gelesen: Ein interessantes Urteil zur Werbung für Strom fanden wir bei Rechtsanwalt Rolf Becker : Sachverhalt: Die...
Sonntag, 28. Oktober 2012
Arbeitskreis Straffälligenhilfe: Aktion Weihnachtsfreude
Arbeitskreis Straffälligenhilfe: Aktion Weihnachtsfreude: Aktion Weihnachtspakete - Weihnachtsfreude Auch in diesem Jahr starten wir eine Aktion Weihnachtspakete für Gefangene. Viele Bürger, ...
Montag, 1. Oktober 2012
Sonntag, 30. September 2012
Solarkataster im Kreis Steinfurt ist online gegangen
Solarkataster im Kreis Steinfurt ist online gegangen
Presseschau:
Solarkataster im Kreis Steinfurt ist online gegangen
Auch der Kreis Steinfurt hat jetzt sein Solarkataster. Unter der URL www.energieland2050.de können Interessenten jetzt die Solaranlagen planen.
Solarkataster im Kreis Steinfurt ist online gegangen
Auch der Kreis Steinfurt hat jetzt sein Solarkataster. Unter der URL www.energieland2050.de können Interessenten jetzt die Solaranlagen planen.
SOLARkraft gut durchDACHt!
Während die Energiepreise stetig steigen, bietet die Sonne unendlich viel Energie zum Nulltarif. Sind bestimmte Voraussetzungen gegeben, kann eine Solaranlage einewirtschaftlich sinnvolle und zugleich klimafreundlicheZukunftsinvestition darstellen.
Durch Photovoltaik und Solarthermie lässt sich die Sonnenenergie in elektrischen Strom bzw. Wärme umwandeln und nutzen. Pro Jahr strahlt die Sonne im Kreis Steinfurt etwa 800 kWh Solarwärme auf jeden Quadratmeter. Dies deckt fast 70% des durchschnittlichen Stomverbrauchs eines Deutschen von 1.200 kWh ab! Dennoch sind derzeit verhältnismäßig wenige Dachflächen im Kreis Steinfurt mit einer Solaranlage ausgestattet: Von dem geschätzten Solarpotential von 1 TWH (1 Mrd. kWh) der privaten Dachflächen im Kreis Steinfurt befinden sich aktuell gerade 15% in Nutzung. Um dem Ziel der Energieautarkie des Zukunftskreises Steinfurt bis 2050 näher zu kommen, möchten wir Sie mit dem Solarpotentialkataster (kurz: Solarkataster) auf das klimafreundliche Potential IhresDaches aufmerksam machen.
Das Solarkataster des Kreises Steinfurt ist ein online-Tool, das Ihnen eine erste Orientierung geben soll. Es zeigt für jedes Gebäude im Kreisgebiet auf, wie geeignet seine Dachfläche für die Gewinnung von Solarenergie ist. Klicken Sie bitte auf die oben abgebildete Karte, um das Solarpotentialkataster zu starten. Geben Sie Ihre Adresse ein und informieren Sie sich mit nur wenigen Mausklicks über die Eignung Ihrer Dachfläche für die Stromerzeugung mithilfe einer Photovoltaikanlage oder eine Wärmebereitstellung für Wasser oder Heizung über thermisch wirkende Sonnenkollektoren.
Agentur-E-Media -: Regierungspolitiker lehnen Kaufprämie für Elektroa...
Agentur-E-Media -: Regierungspolitiker lehnen Kaufprämie für Elektroa...: Regierungspolitiker lehnen Kaufprämie für Elektroautos ab 30.09.2012 · Wenn Lobbyisten der Autoindustrie eine staatliche Kaufprämie fü...
Agentur-E-Media -: Motorsportboss Mosley eröffnet Schlacht gegen Goog...
Agentur-E-Media -: Motorsportboss Mosley eröffnet Schlacht gegen Goog...: LG Hamburg: 324 O 264/11 Max Mosley vs. Google Inc. Ex-Motorsportboss Mosley eröffnet Schlacht gegen Google... Presseschau - Klagen ...
Freitag, 28. September 2012
Informationsvideo zur Privatinsolvenz
Durchblick-Schuldnerhilfe e.V.: Informationsvideo zur Privatinsolvenz: Hochgeladen von hanserklaert am 16.11.2011 Was geschieht bei der Privatinsolvenz . Wie läuft das Verfahren in groben Züge...
Durchblick-Schuldnerhilfe e.V.: Zehn Kriterien, um unseriöse Verbraucherinsolvenz-...
Durchblick-Schuldnerhilfe e.V.: Zehn Kriterien, um unseriöse Verbraucherinsolvenz-...: Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Angeboten, um Schuldner zu unterstützen, einen Weg aus der finanziellen Sackgasse zu finden. Eine umf...
Mittwoch, 26. September 2012
Agentur-E-Media -: Wer kennt diesen Elektrolastwagen und kann Details...
Agentur-E-Media -: Wer kennt diesen Elektrolastwagen und kann Details...: Wer kennt diesen Elektrolastwagen und kann Details liefern ?
Dienstag, 25. September 2012
Montag, 24. September 2012
Agentur-E-Media -: Hanwha Solar stattet größte Aufdachanlage Frankrei...
Agentur-E-Media -: Hanwha Solar stattet größte Aufdachanlage Frankrei...: Hanwha Solar (Qidong, China) hat die bislang größte Photovoltaik-Aufdachanlage Frankreichs mit Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 7...
Agentur-E-Media -: FDP will Ökostrom-Förderung offenbar grundlegend u...
Agentur-E-Media -: FDP will Ökostrom-Förderung offenbar grundlegend u...: Frankfurt — Die FDP will offenbar die Förderung von Ökostrom in Deutschland grundlegend umbauen, um auch die Verbraucher zu entlasten. Wie...
Donnerstag, 20. September 2012
Agentur-E-Media -: Regierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke ver...
Agentur-E-Media -: Regierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke ver...: Stromengpässe im Winter Regierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke verbieten Mit Paragrafen gegen den Blackout: Die Bundesregierun...
Sauberer Windstrom aus dem Binnenland macht Energi...
Sauberer Windstrom aus dem Binnenland macht Energiewende unschlagbar günstig
juwi-Vorstand Matthias Willenbacher präsentiert zukunftsweisendes Konzept zum EE-Ausbau / Einsparpotenzial von mehreren Milliarden / Kritik an Bundesregierung
Husum, 19. September 2012. Frischen Wind in die Debatte um Tempo und Kosten der Energiewende bringt der Wörrstädter Projektentwickler juwi. Auf der Messe „Husum WindEnergy“ stellte juwi-Vorstand Matthias Willenbacher sein zukunftsweisendes Konzept zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland vor – mit einem Einsparpotenzial von mehreren Milliarden Euro. Und das ohne Abstriche am Zeitplan von Atomausstieg und Energiewende.
„Wir können Windenergie im Binnenland schon heute günstiger als mit neuen Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugen“, erläuterte Willenbacher sein Konzept vor Journalisten. „Voraussetzung ist, dass wir weitere gute Standorte erschliessen und auf die richtige Technik setzen. Höhere Türme und grössere Rotoren sorgen bei gleicher oder sogar kleinerer Generatorleistung auch fernab der Küsten dafür, dass Windräder im Jahr mehr als 4'000 Volllaststunden (siehe Grafik/Anlage 1) erreichen. Das sind Werte, die auch auf dem Meer nicht wesentlich übertroffen werden“, so der juwi-Vorstand. In der Summe führt die verbrauchsnahe, räumlich ausgewogen verteilte und mit der richtigen Technik erzeugte Kilowattstunde Windstrom dazu, dass weniger Reservekraftwerke, kein Netzausbau auf Höchstspannungsebene und weniger als die Hälfte an Speicherkapazität benötigt werden. Das bewirkt eine dramatische Reduzierung der Kosten für die Energiewende und macht Strom auch in Zukunft verlässlich verfügbar und für Jedermann bezahlbar.
Doch was macht die Bundesregierung?
Sie will die Energiewende ausbremsen! Während noch vor Jahresfrist von einer „Stromlücke“, von möglichen „Blackouts“ die Rede war, geht der schwarz-gelben Regierungskoalition der Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt plötzlich zu schnell. Begründet wird der erneute Sinneswandel mit den angeblich viel zu hohen Kosten und den damit verbunden Belastungen für die Bürger.
Husum, 19. September 2012. Frischen Wind in die Debatte um Tempo und Kosten der Energiewende bringt der Wörrstädter Projektentwickler juwi. Auf der Messe „Husum WindEnergy“ stellte juwi-Vorstand Matthias Willenbacher sein zukunftsweisendes Konzept zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland vor – mit einem Einsparpotenzial von mehreren Milliarden Euro. Und das ohne Abstriche am Zeitplan von Atomausstieg und Energiewende.
„Wir können Windenergie im Binnenland schon heute günstiger als mit neuen Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugen“, erläuterte Willenbacher sein Konzept vor Journalisten. „Voraussetzung ist, dass wir weitere gute Standorte erschliessen und auf die richtige Technik setzen. Höhere Türme und grössere Rotoren sorgen bei gleicher oder sogar kleinerer Generatorleistung auch fernab der Küsten dafür, dass Windräder im Jahr mehr als 4'000 Volllaststunden (siehe Grafik/Anlage 1) erreichen. Das sind Werte, die auch auf dem Meer nicht wesentlich übertroffen werden“, so der juwi-Vorstand. In der Summe führt die verbrauchsnahe, räumlich ausgewogen verteilte und mit der richtigen Technik erzeugte Kilowattstunde Windstrom dazu, dass weniger Reservekraftwerke, kein Netzausbau auf Höchstspannungsebene und weniger als die Hälfte an Speicherkapazität benötigt werden. Das bewirkt eine dramatische Reduzierung der Kosten für die Energiewende und macht Strom auch in Zukunft verlässlich verfügbar und für Jedermann bezahlbar.
Doch was macht die Bundesregierung?
Sie will die Energiewende ausbremsen! Während noch vor Jahresfrist von einer „Stromlücke“, von möglichen „Blackouts“ die Rede war, geht der schwarz-gelben Regierungskoalition der Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt plötzlich zu schnell. Begründet wird der erneute Sinneswandel mit den angeblich viel zu hohen Kosten und den damit verbunden Belastungen für die Bürger.
Aber stimmt das wirklich?
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Gut 5‘000 Euro muss ein bundesdeutscher Durchschnittshaushalt im Jahr für Energie aufwenden. Jeweils etwa 2‘000 Euro entfallen für Heizung (Öl oder Gas) und Mobilität (Benzin oder Diesel). Von den rund 1‘000 Euro für Strom sind gerade mal 120 Euro Kosten für die sogenannte EEG-Umlage. Diese wird oft fälschlicherweise mit den Kosten der Energiewende gleichgesetzt (siehe Anlage 2).
Fossile Brennstoffe werden immer teurer
„Selbst wenn diese EEG-Differenzkosten auf 160 oder gar 180 Euro pro Jahr und Haushalt steigen sollten, ist dies immer noch billiger als ein plumpes weiter so“, rechnet Willenbacher vor. „Fossile Brennstoffe werden von Jahr zu Jahr teurer. Dies wird sich auch im Strompreis niederschlagen. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es dagegen eine rasante Entwicklung mit Innovationen, die die Erzeugerpreise immer weiter purzeln lassen“, ist sich der juwi-Chef sicher. „Und ist ein Windrad erst einmal am Netz liefert es 25 Jahre lang Strom zu gleichbleibend niedrigen Kosten – garantiert günstiger als Gas- oder Kohlekraftwerke.“
Offshore ist der teuerste Weg
Aber auch innerhalb der erneuerbaren Energien gibt es in Sachen Effizienz grosse Unterschiede. „Windräder an Land können den mit Abstand günstigsten Strom erzeugen“, sagt Matthias Willenbacher. Dagegen stehen immense Kosten für den Ausbau der Windenergienutzung auf hoher See. Offshore-Windräder sind für Willenbacher der teuerste Weg, Strom in grossen Mengen zu produzieren. Hinzu kommen tausende Kilometer Stromtrassen auf Höchstspannungsebene, die kreuz und quer durchs Land gezogen werden müssen und den Stromkunden mit schätzungsweise 20 bis 30 Milliarden Euro belasten werden. „Zu alledem dürfen die grossen Stromkonzerne ihre Windräder in der Nordsee aufbauen, obwohl in absehbarer Zeit kein Netzanschluss verfügbar sein wird“, so der juwi-Vorstand kopfschüttelnd. „Auch dafür werden wieder die Verbraucher zur Kasse gebeten.“
Warum macht die Bundesregierung so etwas?
An der Sorge um den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen kann es nicht liegen. Dazu ist die Zahl der Jobs im Zusammenhang mit Offshore-Windparks zu gering. Jedenfalls um ein Vielfaches weniger als in der Solarbranche, wo unter Hinweis auf die „Kosten der Energiewende“ die Ausbaurate wohl auf ein Viertel gedrückt und so mutwillig zehntausende von Arbeitsplätzen vernichtet wurden.
„Wer die wahren Beweggründe von Merkel, Altmaier & Co. in Sachen Energiepolitik ergründen möchte, sollte sich anschauen, wer in Windparks in Nord- oder Ostsee investiert“, rät Willenbacher allen Bürgern im Lande. „Es sind die vier grossen Energieversorger, die als Trost für den Verlust ihrer Kernkraftwerke neue Gelddruckmaschinen auf hoher See bekommen sollen. Dann können sie den Verbrauchern noch mehr Kohle aus der Tasche ziehen. Und das, obwohl sie schon heute mehr verdienen als alle Stromkunden für die EEG-Umlage zahlen müssen.“ (siehe Anlage 3)
Windstrom wirtschaftlich erzeugen
Damit die Kostensenkungspotenziale der Onshore-Windenergie gegenüber der Offshore-Variante noch deutlicher als bisher realisiert werden können, sind allerdings Änderungen in der bestehenden Vergütungsstruktur notwendig. Diese sieht bislang vor, dass Strom aus jeder Anlage – egal wie gut der Standort ist – am Anfang mit einem erhöhten Satz von knapp 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet wird. Erst nach einer gewissen Zeit – laut Gesetz mindestens fünf Jahre – fallen auch gute oder sehr gute Standorte auf die Grundvergütung von knapp fünf Cent. „Für mich ist nicht ersichtlich, warum Standorte, an denen für 5, 6 oder 7 Cent pro Kilowattstunde wirtschaftlich Windstrom erzeugt werden kann, fünf Jahre oder länger mit fast 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet werden. (weitere Erläuterungen siehe Anlage 4). Hier wird das Geld der Verbraucher buchstäblich in den Wind geworfen“, so Willenbacher.
Passgenaue Vergütung für jeden Standort
juwi tritt deshalb für ein Preismodell ein, bei dem sehr gute Standorte von Anfang an passgenau nur die Vergütung erhalten, die für ihren wirtschaftlichen Betrieb notwendig ist. Diese Vergütung wird dann aber konstant über die gesamte Betriebsdauer gewährt. Für weniger windstarke Standorte bedeutet dies, dass die Vergütung höher ausfällt – bis zu einem Betrag, der nahe der heutigen Anfangsvergütung liegt. Wenn gleichzeitig die Vergütungsdauer auf 25 Jahre verlängert und so die längere Betriebsdauer der Anlagen berücksichtigt wird, können heute schon gewaltige volkswirtschaftliche Kosten eingespart werden, ohne dass der rasche Ausbau der Windenergie in Deutschland an Schwung verliert.
So geht Energiewende heute!
Ein Leuchtturmprojekt für die Windenergie-Nutzung im Binnenland entsteht derzeit rund 50 Kilometer westlich von Mainz an der Autobahn A 61. In Ellern (Rhein-Hunsrück-Kreis) werden erstmalig in Deutschland fünf Windenergie-Anlagen der 7,5-Megawatt-Klasse in einem Waldgebiet sauberen Strom produzieren. Die fünf Anlagen vom Typ Enercon E-126 werden an einem herausragenden Standort mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten in Nabenhöhe von mehr als 8 Meter/Sekunde errichtet. Das erste Windrad geht diese Tage ans Netz.
Und was bringt die Zukunft?
Für die kommenden Jahre hat juwi Windparks im In- und Ausland mit einer Gesamtleistung von mehreren Tausend Megawatt in der Pipeline. Zentrale Auslandsmärkte sind neben Frankreich und Polen vor allem Mittel- und Südamerika sowie die USA und Kanada.
Text: juwi
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Gut 5‘000 Euro muss ein bundesdeutscher Durchschnittshaushalt im Jahr für Energie aufwenden. Jeweils etwa 2‘000 Euro entfallen für Heizung (Öl oder Gas) und Mobilität (Benzin oder Diesel). Von den rund 1‘000 Euro für Strom sind gerade mal 120 Euro Kosten für die sogenannte EEG-Umlage. Diese wird oft fälschlicherweise mit den Kosten der Energiewende gleichgesetzt (siehe Anlage 2).
Fossile Brennstoffe werden immer teurer
„Selbst wenn diese EEG-Differenzkosten auf 160 oder gar 180 Euro pro Jahr und Haushalt steigen sollten, ist dies immer noch billiger als ein plumpes weiter so“, rechnet Willenbacher vor. „Fossile Brennstoffe werden von Jahr zu Jahr teurer. Dies wird sich auch im Strompreis niederschlagen. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es dagegen eine rasante Entwicklung mit Innovationen, die die Erzeugerpreise immer weiter purzeln lassen“, ist sich der juwi-Chef sicher. „Und ist ein Windrad erst einmal am Netz liefert es 25 Jahre lang Strom zu gleichbleibend niedrigen Kosten – garantiert günstiger als Gas- oder Kohlekraftwerke.“
Offshore ist der teuerste Weg
Aber auch innerhalb der erneuerbaren Energien gibt es in Sachen Effizienz grosse Unterschiede. „Windräder an Land können den mit Abstand günstigsten Strom erzeugen“, sagt Matthias Willenbacher. Dagegen stehen immense Kosten für den Ausbau der Windenergienutzung auf hoher See. Offshore-Windräder sind für Willenbacher der teuerste Weg, Strom in grossen Mengen zu produzieren. Hinzu kommen tausende Kilometer Stromtrassen auf Höchstspannungsebene, die kreuz und quer durchs Land gezogen werden müssen und den Stromkunden mit schätzungsweise 20 bis 30 Milliarden Euro belasten werden. „Zu alledem dürfen die grossen Stromkonzerne ihre Windräder in der Nordsee aufbauen, obwohl in absehbarer Zeit kein Netzanschluss verfügbar sein wird“, so der juwi-Vorstand kopfschüttelnd. „Auch dafür werden wieder die Verbraucher zur Kasse gebeten.“
Warum macht die Bundesregierung so etwas?
An der Sorge um den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen kann es nicht liegen. Dazu ist die Zahl der Jobs im Zusammenhang mit Offshore-Windparks zu gering. Jedenfalls um ein Vielfaches weniger als in der Solarbranche, wo unter Hinweis auf die „Kosten der Energiewende“ die Ausbaurate wohl auf ein Viertel gedrückt und so mutwillig zehntausende von Arbeitsplätzen vernichtet wurden.
„Wer die wahren Beweggründe von Merkel, Altmaier & Co. in Sachen Energiepolitik ergründen möchte, sollte sich anschauen, wer in Windparks in Nord- oder Ostsee investiert“, rät Willenbacher allen Bürgern im Lande. „Es sind die vier grossen Energieversorger, die als Trost für den Verlust ihrer Kernkraftwerke neue Gelddruckmaschinen auf hoher See bekommen sollen. Dann können sie den Verbrauchern noch mehr Kohle aus der Tasche ziehen. Und das, obwohl sie schon heute mehr verdienen als alle Stromkunden für die EEG-Umlage zahlen müssen.“ (siehe Anlage 3)
Windstrom wirtschaftlich erzeugen
Damit die Kostensenkungspotenziale der Onshore-Windenergie gegenüber der Offshore-Variante noch deutlicher als bisher realisiert werden können, sind allerdings Änderungen in der bestehenden Vergütungsstruktur notwendig. Diese sieht bislang vor, dass Strom aus jeder Anlage – egal wie gut der Standort ist – am Anfang mit einem erhöhten Satz von knapp 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet wird. Erst nach einer gewissen Zeit – laut Gesetz mindestens fünf Jahre – fallen auch gute oder sehr gute Standorte auf die Grundvergütung von knapp fünf Cent. „Für mich ist nicht ersichtlich, warum Standorte, an denen für 5, 6 oder 7 Cent pro Kilowattstunde wirtschaftlich Windstrom erzeugt werden kann, fünf Jahre oder länger mit fast 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet werden. (weitere Erläuterungen siehe Anlage 4). Hier wird das Geld der Verbraucher buchstäblich in den Wind geworfen“, so Willenbacher.
Passgenaue Vergütung für jeden Standort
juwi tritt deshalb für ein Preismodell ein, bei dem sehr gute Standorte von Anfang an passgenau nur die Vergütung erhalten, die für ihren wirtschaftlichen Betrieb notwendig ist. Diese Vergütung wird dann aber konstant über die gesamte Betriebsdauer gewährt. Für weniger windstarke Standorte bedeutet dies, dass die Vergütung höher ausfällt – bis zu einem Betrag, der nahe der heutigen Anfangsvergütung liegt. Wenn gleichzeitig die Vergütungsdauer auf 25 Jahre verlängert und so die längere Betriebsdauer der Anlagen berücksichtigt wird, können heute schon gewaltige volkswirtschaftliche Kosten eingespart werden, ohne dass der rasche Ausbau der Windenergie in Deutschland an Schwung verliert.
So geht Energiewende heute!
Ein Leuchtturmprojekt für die Windenergie-Nutzung im Binnenland entsteht derzeit rund 50 Kilometer westlich von Mainz an der Autobahn A 61. In Ellern (Rhein-Hunsrück-Kreis) werden erstmalig in Deutschland fünf Windenergie-Anlagen der 7,5-Megawatt-Klasse in einem Waldgebiet sauberen Strom produzieren. Die fünf Anlagen vom Typ Enercon E-126 werden an einem herausragenden Standort mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten in Nabenhöhe von mehr als 8 Meter/Sekunde errichtet. Das erste Windrad geht diese Tage ans Netz.
Und was bringt die Zukunft?
Für die kommenden Jahre hat juwi Windparks im In- und Ausland mit einer Gesamtleistung von mehreren Tausend Megawatt in der Pipeline. Zentrale Auslandsmärkte sind neben Frankreich und Polen vor allem Mittel- und Südamerika sowie die USA und Kanada.
Text: juwi
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Windenergie-online: SkyWind gewinnt den Windallianz Technologie Award
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Windenergie-online: Windenergie hat Schlüsselfunktion
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Windenergie-online: Planungsgesellschaft Offshore KG
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Windenergie-online: Wind-Westerwald GBR
Windenergie-online: Wind-Westerwald GBR: Wind-Westerwald betreibt und projektiert erfolgreich Windkraftanlagen, PV-Solaranlagen und Biomasse. Die Firma ist eine Kooperation aus Be...
Mittwoch, 19. September 2012
Bundesumweltminister Altmaier eröffnet HUSUM WindE...
Bundesumweltminister Altmaier eröffnet HUSUM WindE...
Bundesumweltminister Altmaier eröffnet HUSUM WindEnergy 2012
Messe als wichtiger Impulsgeber für eine Branche im Umbruch
EU-Finanzkrise, Kostenexplosion, Netzengpässe an Land und noch mehr im Bereich der Offshore-Windenergie, aber auch Akzeptanzprobleme im In- und im Ausland erschweren den zügigen Ausbau für eine klimafreundliche Energiezukunft. Es gibt daher viel Gesprächsbedarf zwischen Politik, Wissenschaft und Windenergiewirtschaft. Zudem bedarf es einer Reihe von pragmatischen Lösungen, um die bestehenden Probleme zügig anzupacken. Netzstabilität, Energiespeicherung, Windprognostik, Logistik, Optimierung von Produktionsprozessen sind einige der zahlreichen Themen, die neu ausgelotet werden müssen. Daher verdeutlicht der diesjährige Rekord von knapp 1.200 Ausstellern aus 90 Ländern nicht nur die enorme Vitalität der Branche, sondern auch die Hoffnung, dass von Husum aus neue, wichtige Impulse für die weltweit agierende Windenergie ausgehen. So bietet die Messe in Husum für fünf Tage erneut die unnachahmliche Atmosphäre einer Bühne, auf dem die Windenergie in der Vergangenheit ihren Aufbruch erlebte und heute für das Selbstverständnis einer jungen wie erfolgreichen Branche wichtiger denn je ist.
Austausch auf Augenhöhe und die Besinnung auf die Stärken der Branche
„Während die Branche sich deutlich im Umbruch befindet, steht die Messe in dieser schwierigen Phase für eine verlässliche Kontinuität. Bei uns können sich alle Marktteilnehmer, ob aus dem In- oder Ausland, orientieren, wo die Windenergie gegenwärtig steht und wohin sie sich in ihren jeweiligen, teilweise sehr unterschiedlichen Teilmärkten wahrscheinlich entwickeln wird“, sagt Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress. Den Austausch auf Augenhöhe und die Besinnung auf die Stärken der Branche werden alle Beteiligten voranbringen – seien es Hersteller, Betreiber, Zulieferer, Logistiker, Planer, Wissenschaftler oder politische Entscheider. Zu Letzteren gehört auch Bundesumweltminister Peter Altmaier, der auf "Verlässlichkeit und Berechenbarkeit" im Ausbau der erneuerbaren Energien setzt. Vor rund einem Monat stellte er sein 10-Punkte-Programm für die deutsche Energiewende vor, heute Vormittag eröffnet er die HUSUM WindEnergy in einer festlichen Veranstaltung unter anderem mit Reden von US-Windpionier Paul Gipe und einer Videobotschaft der Schirmherrin EU-Kommissarin Connie Hedegaard. Dabei betonte Altmaier seine Haltung zum Ausbau der Windenergie: „Mit der Energiewende stellen wir in Deutschland die Weichen für eine verantwortungsvolle, eine sichere und fortschrittliche Energieversorgung im 21. Jahrhundert. Windstrom an Land und eine breit ausgebaute Offshore-Windenergie sind unverzichtbare Standbeine unserer Energiezukunft. Heute trägt die Windenergie 7 bis 8 Prozent zum deutschen Strommix bei, in 40 Jahren soll sie die Hälfte unseres Strombedarfs decken.“ Ein großer Teil dieses Windstroms wird dann aus Schleswig-Holstein stammen. Für Torsten Albig, seit Juni Ministerpräsident des nördlichsten Bundeslandes, ist die Windkraft mit ihrer regionalen Wertschöpfung ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: „Die Windenergiebranche an der schleswig-holsteinischen Westküste ist nicht nur unverzichtbar für die Energiewende in Deutschland, sie ist auch einer der wichtigsten Wachstumsbereiche in unserem Land.“
„Während die Branche sich deutlich im Umbruch befindet, steht die Messe in dieser schwierigen Phase für eine verlässliche Kontinuität. Bei uns können sich alle Marktteilnehmer, ob aus dem In- oder Ausland, orientieren, wo die Windenergie gegenwärtig steht und wohin sie sich in ihren jeweiligen, teilweise sehr unterschiedlichen Teilmärkten wahrscheinlich entwickeln wird“, sagt Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress. Den Austausch auf Augenhöhe und die Besinnung auf die Stärken der Branche werden alle Beteiligten voranbringen – seien es Hersteller, Betreiber, Zulieferer, Logistiker, Planer, Wissenschaftler oder politische Entscheider. Zu Letzteren gehört auch Bundesumweltminister Peter Altmaier, der auf "Verlässlichkeit und Berechenbarkeit" im Ausbau der erneuerbaren Energien setzt. Vor rund einem Monat stellte er sein 10-Punkte-Programm für die deutsche Energiewende vor, heute Vormittag eröffnet er die HUSUM WindEnergy in einer festlichen Veranstaltung unter anderem mit Reden von US-Windpionier Paul Gipe und einer Videobotschaft der Schirmherrin EU-Kommissarin Connie Hedegaard. Dabei betonte Altmaier seine Haltung zum Ausbau der Windenergie: „Mit der Energiewende stellen wir in Deutschland die Weichen für eine verantwortungsvolle, eine sichere und fortschrittliche Energieversorgung im 21. Jahrhundert. Windstrom an Land und eine breit ausgebaute Offshore-Windenergie sind unverzichtbare Standbeine unserer Energiezukunft. Heute trägt die Windenergie 7 bis 8 Prozent zum deutschen Strommix bei, in 40 Jahren soll sie die Hälfte unseres Strombedarfs decken.“ Ein großer Teil dieses Windstroms wird dann aus Schleswig-Holstein stammen. Für Torsten Albig, seit Juni Ministerpräsident des nördlichsten Bundeslandes, ist die Windkraft mit ihrer regionalen Wertschöpfung ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: „Die Windenergiebranche an der schleswig-holsteinischen Westküste ist nicht nur unverzichtbar für die Energiewende in Deutschland, sie ist auch einer der wichtigsten Wachstumsbereiche in unserem Land.“
Windenergie spielt dominante Rolle für das Gelingen der Energiewende
Im Zentrum der Branche und ihrer gesamten Wertschöpfungskette stehen die Hersteller von Windturbinen. Mit der kompletten Übernahme des Bremerhavener Unternehmens Multibrid im Jahr 2010 gehört auch der französische Staatskonzern AREVA und seine Tochter AREVA Wind nun zu den großen Anlagenherstellern auf internationaler Ebene. Im Testfeld alpha ventus sammelte AREVA Wind wertvolle Erfahrung, mit der das Unternehmen wichtige Anstöße in die Windbranche gibt. Jean Huby, CEO des Anlagenherstellers, erklärt auf der Eröffnungspressekonferenz der HUSUM WindEnergy, wie die politisch vorgegebenen Offshore-Ziele tatsächliche zu erreichen sind. Die Wissenschaftler des renommierten Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) sind geschätzte Experten in der Frage, wie die Energiewende technisch verwirklicht werden kann: „Die tragenden Säulen des zukünftigen Energiesystems sind erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Für die Energiewende ist der richtige Mix und die räumliche Verteilung der erneuerbaren Energien Voraussetzung für ein kostenoptimales Gesamtsystem. Dabei wird die Windenergie, auch wegen ihrer Verfügbarkeit bei Nacht und im Winter, eine dominierende Rolle einnehmen", ordnet der Leiter des IWES die Rolle der erneuerbaren Energien in den Gesamtkontext ein.
Im Zentrum der Branche und ihrer gesamten Wertschöpfungskette stehen die Hersteller von Windturbinen. Mit der kompletten Übernahme des Bremerhavener Unternehmens Multibrid im Jahr 2010 gehört auch der französische Staatskonzern AREVA und seine Tochter AREVA Wind nun zu den großen Anlagenherstellern auf internationaler Ebene. Im Testfeld alpha ventus sammelte AREVA Wind wertvolle Erfahrung, mit der das Unternehmen wichtige Anstöße in die Windbranche gibt. Jean Huby, CEO des Anlagenherstellers, erklärt auf der Eröffnungspressekonferenz der HUSUM WindEnergy, wie die politisch vorgegebenen Offshore-Ziele tatsächliche zu erreichen sind. Die Wissenschaftler des renommierten Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) sind geschätzte Experten in der Frage, wie die Energiewende technisch verwirklicht werden kann: „Die tragenden Säulen des zukünftigen Energiesystems sind erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Für die Energiewende ist der richtige Mix und die räumliche Verteilung der erneuerbaren Energien Voraussetzung für ein kostenoptimales Gesamtsystem. Dabei wird die Windenergie, auch wegen ihrer Verfügbarkeit bei Nacht und im Winter, eine dominierende Rolle einnehmen", ordnet der Leiter des IWES die Rolle der erneuerbaren Energien in den Gesamtkontext ein.
Der Austausch zwischen Politik und Energiewirtschaft ist ein klassisches Anliegen der Verbände, dem sie auf einer internationalen Messe von der Größe der HUSUM WindEnergy besonders effizient nachkommen. Dem Bundesverband für Energie und Wasserwirtschaft BDEW ist es wichtig, in der Diskussion den Verbraucher mitzunehmen. „Die Zustimmung für ein derartiges Mammut-Projekt erreichen wir nur durch Aufklärung und Transparenz“, erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Der Bundesverband Windenergie BWE fordert von der Deutschen Politik mehr Engagement und Verlässlichkeit. BWE-Präsident Hermann Albers: „Falscher Populismus geht hier zu Lasten eines der wichtigsten Wirtschaftsprojekte der Bundesrepublik Deutschland: der Energiewende.“ Bei allen Herausforderungen, vor denen die Branche bekanntlich steht, möchte die HUSUM WindEnergy 2012 es nicht versäumen, auf das bereits Erreichte und die Riesenchancen hinzuweisen und allen Besuchern und Ausstellern einen positiven Impuls mitgeben. „Noch nie gab es so viele Staaten, die die kritische 1.000-MW-Marke überschritten haben. Als größtes internationales Branchentreffen möchten wir diesen Aufbruch bestärken. Ich wünsche mir, dass alle die Messe als Plattform nutzen, um die Zukunft der Windbranche zu diskutieren, Innovationen vorzustellen und natürlich am Ende auch erfolgreich Geschäfte abzuschließen“, so Messechef Becker.
Über die HUSUM WindEnergy
Alle zwei Jahre findet in der nordfriesischen Kreisstadt Husum die HUSUM WindEnergy, die internationale Leitmesse der Windenergie-Branche, statt. Dieses Jahr erwartet die Messe 1.200 Aussteller und 36.000 Fachbesucher aus rund 90 Ländern auf ihrem 58.000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände. Erstmals wurde die Messe 1989 durchgeführt und gilt als Wiege aller Windmessen. Der Spirit dieser Anfangszeit lebt zur HUSUM WindEnergy neu auf und macht sie zum charakterstarken und einzigartigen Branchenevent. Die Messe Husum & Congress ist Veranstalter der HUSUM WindEnergy und finanziert sich als Kommanditgesellschaft ausschließlich aus privaten Mitteln.
Alle zwei Jahre findet in der nordfriesischen Kreisstadt Husum die HUSUM WindEnergy, die internationale Leitmesse der Windenergie-Branche, statt. Dieses Jahr erwartet die Messe 1.200 Aussteller und 36.000 Fachbesucher aus rund 90 Ländern auf ihrem 58.000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände. Erstmals wurde die Messe 1989 durchgeführt und gilt als Wiege aller Windmessen. Der Spirit dieser Anfangszeit lebt zur HUSUM WindEnergy neu auf und macht sie zum charakterstarken und einzigartigen Branchenevent. Die Messe Husum & Congress ist Veranstalter der HUSUM WindEnergy und finanziert sich als Kommanditgesellschaft ausschließlich aus privaten Mitteln.
Zitatesammlung der Teilnehmer der Eröffnungspressekonferenz, 18.9.2012
Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
„Mit der Energiewende stellen wir in Deutschland die Weichen für eine verantwortungsvolle, eine sichere und fortschrittliche Energieversorgung im 21. Jahrhundert. Windstrom an Land und eine breit ausgebaute Offshore-Windenergie sind unverzichtbare Standbeine unserer Energiezukunft. Heute trägt die Windenergie 7 bis 8 Prozent zum deutschen Strommix bei, in 40 Jahren soll sie die Hälfte unseres Strombedarfs decken.“
Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein:
„Die Windenergiebranche an der schleswig-holsteinischen Westküste ist nicht nur unverzichtbar für die Energiewende in Deutschland, sie ist auch einer der wichtigsten Wachstumsbereiche in unserem Land. Die international geschätzte HUSUM WindEnergy bietet in einer ganz einzigartigen Mischung ein Forum für Entwickler, Hersteller, Zulieferer und Dienstleister aus der gesamten Welt, in dem die Technologie nicht nur „trocken“ in der Messehalle betrachtet, sondern auch vor der Tür in Betrieb gesehen werden kann. Die WindEnergy ist mehr als alles andere ein Symbol für den Führungsanspruch des Landes bei der Erzeugung von Windenergietechnologie und Windstrom.“
Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress:
„Es war ein turbulentes Jahr für die Messe aber auch für die Windenergie. In Husum ist die Windenergie in Deutschland damals gestartet. Wir stehen für Wurzeln und Kontinuität in der Windbranche. Hier orientiert sich die Branche darüber, wo sich die globale Windenergie heute befindet und wo sie hinziehen könnte.“
Hermann Albers, Präsident des Bundesverband Windenergie:
„Auch auf dieser Husum Messe zeigt sich eine dynamische und mittelständisch geprägte Windbranche, die die Energiewende in diesem Land und international vorantreibt. Leider kann man das nicht immer von der Politik in Deutschland sagen. Gerade die Liberalen in Berlin bremsen den Ausbau der Windenergie aus, indem sie fast täglich die Branche mit neuen Ideen zur Abschaffung des EEG verunsichern. Falscher Populismus geht hier zu Lasten eines der wichtigsten Wirtschaftsprojekte der Bundesrepublik Deutschland: der Energiewende.“
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer IWES:
„Die tragenden Säulen des zukünftigen Energiesystems sind erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Für die Energiewende ist der richtige Mix und die räumliche Verteilung der erneuerbaren Energien Voraussetzung für ein kostenoptimales Gesamtsystem. Dabei wird die Windenergie, auch wegen ihrer Verfügbarkeit bei Nacht und im Winter, eine dominierende Rolle einnehmen. Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser reduzieren den Primärenergiebedarf massiv, weil Abwärmeverluste, wie sie in Kraftwerken entstehen, vermieden werden. Diese Effizienzgewinne kommen auch der Beheizung von Gebäuden mit elektrischen Wärmepumpen oder der Elektromobilität zugute.“
Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung
„Ich erhoffe mir von der diesjährigen Veranstaltung einen konstruktiven Austausch über den Stand der Energiewende. Wir wollen im Jahr 2050 unseren Strombedarf zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken. Um dann das Rückgrat der Energieversorgung zu bilden, müssen die Erneuerbaren Funktionen erfüllen, die bisher nur von den konventionellen Energieträgern geleistet werden. Wir müssen diskutieren, wie die Erneuerbaren auf lange Sicht auch planbar Strom liefern können? Wie gehen wir mit dem Einspeisevorrang für die Erneuerbaren, wenn wir Konkurrenzen unter den Erneuerbaren selbst bekommen? Wie schaffen wir es, den Bau von Offshore-Windparks und die notwendigen Netzanbindungen besser zu koordinieren? Und bei all den Maßnahmen dürfen wir die Bürger und die Bezahlbarkeit der Energiewende nicht vergessen. Die Zustimmung für ein derartiges Mammut-Projekt erreichen wir nur durch Aufklärung und Transparenz.“
Download Pressemitteilung (PDF-Datei)
Download FotoBildunterschrift: v.l.n.r.: Peter Becker, Torsten Albig, Peter Altmaier
Foto: Andreas Birresborn
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