Sonntag, 25. November 2012

Renovierung ?

Alle Welt spricht mittlerweile wegen der Erhöhung der Strompreise von der Energiemafia. Gemeint sind dabei wohl die vier grossen Anbieter, die sich den deutschen Strommarkrt untereinander aufgeteilt haben und die jede Möglichkeit nutzen, die eigenen Gewinne zu erhöhen. Dies auch  mit Massnahmen, die nicht immer die Freude bei den Stromkunden auslösen. 

In kleineren Bereichen scheint es im Im Wettbewerb um das Geld der Verbraucher aber auch eine andere Mafia zu geben. Die unseriös arbeitenden Anbieter sogenannter modernster Infrarotheizungen.
Nachdem wir über eine Ausschreibung Kontakt zu Anbietern von sogenannten Wärmewellenheizungen - Infrarotheizungen erhalten hatten bekamen wir Kontakt zu deren Angeboten, die von uns im Rahmen der Auftragsbearbeitung geprüft wurden.

Dabei konnten wir feststellen, dass mit den verschiedensten unseriösen Werbeaussagen für den Vetrieb dieser "Superheizungen" geworben wird.

Hier einige gravierende Beispiele:

Unzulässige Werbung mit dem GS - Zeichen (Geprüfte Sicherheit) mit dem TÜV-LOGO des TÜVs NORD / SÜD / Rheinland und falschen Tüv - Prüfberichten.

Werbung mit unzulässigen Referenzen von Papst Bendikt XVI und Herbert Grönemeyer u.a. Prominenten. 

Werbung mit veralteten Gutachten, in denen diese Heizungen empfohlen werden. Diese Werbung erfolgt von den Vertriebsfirmen in Kenntnis der Tatsache, dass es neuere Gutachten und Studien mit genau gegenteiligen Aussagen gibt.

Werbung mit unzulässigen Verbrauchseinsparungen

Werbung mit unzulässigen Gesundheitssaussagen.

Ein Kunde erzählte uns hierzu, dass ihm ein Verkäufer von Infrarotheizungen aus Gelsenkirchen im Rahmen des Verkaufsgespräches diese schöne Geschichte aufgetischt hatte:

"Die Oberflächen dieser Infrarotheizungen sind mit einem Granulat versehen, das Granulat kommt aus einem Bergwerk in China. In diesem Bergwerk hatte man festgestellt, dass die dort arbeitenden Bergleute niemals erkrankten, dass die überdurchschnittlich gesund waren. Das hat man sich jetzt zunutze gemacht, indem das erz aus diesem Bergwerk gemahlen wird und das Granulat dann auf Heizlampen und Heizkörper aufgebracht wird.  Meine Frau und ich nutzen diese Methode auch, ich habe seitdem keine Bandscheibenprobleme mehr und bei meiner Frau ist der Ischiasschmerz weggegangen "

Die sogennate "Chinalampe" hatte der gute Mann natürlich auch im Sortiment und bot sie dem Knden für 500 EURO an.

Lassen Sie sich beim Heizungskauf also bitte nicht über den Tisch ziehen, informieren Sie sich notfalls bei der Verbraucherberatung in Düsseldorf, die gerade in Zusmmenwirkung mit dem Umweltamt Düsseldorf aufgrund der vielen eingehenden Anfragen nach der Wirkung und den Kosten von Infrarotheizungen eine aktuelle Studie zu dieser Problematik veröffentlicht hat. In dieser neuen Studie wird ausdrücklich die Wärmepumpentechnik als vorteilhafter beurteilt.

Sie benötigen eine Heizung ?
Sie planen einen Umbau ? 
Sie planen einen Neubau ?

Gerne erstellen wir Ihnen auch ein Angebot für Ihr Bauvorhaben.

Wir bieten eine schnelle qualifizierte Abwicklung und eine qualifizierte deutsche bauleitung !


Kontakt:
bspartners Ltd.
Reinhard Göddemeyer
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Deutschland
NRW

Telefon: Mobil: 0157 - 829 1492 
Telefon | +49 (0)221 355331075
eMail | info@bspartners.eu
www.bspartners.eu 

Mittwoch, 21. November 2012

Stellenangebote

Stellenangebote

Für Berlin suchen wir für das Jahr 2013 einen Repräsentanten zur Bearbeitung aller aus dem Grossraum Berlin vorhandenen Kundenanfragen als freien Mitarbeiter; gerne mit bestehendem Büro und Infrastruktur aus den Bereichen Architektur - Energieberatung. 

Bei Interesse an einer Kooperation bitten wir um Kontaktaufnahme mit Frau Dorota Ziesch.

Wir suchen ferner  für einige Netzwerkpartner Mitarbeiter für die folgenden Bereiche:

Call Center Agents / Telefonverkäufer / innen für die Beratung / den Verkauf von Dienstleistungen im Bereich

......1.Brandschutzverordnung

......2.Trinkwasserverordnung

......3.Anzeigenverkäufer für Online-Datenbankplätze

In den Bereichen 1 und 2 haben sich die Gesetze / Verordnungen geändert, Betriebe müssen z.B. einen eigenen oder einen externen Brandschutzbeauftragten nachweisen.

Zu1: Brandschutzbeauftragter - Ist dieser nicht vorhanden und kommt es zu einem Brandschaden so haftet der Geschäftsführer und die Brandversicherung kann die Schadensregulierung verweigern.
Ein der Versicherung nachgewiesener Brandschutzbeauftragter reduziert die Prämie !

Zu 2: Hausbesitzer müssen einmal jährlich ihr Trinkwasser in einem Labor untersuchen lassen !

Zu 3: Wir bieten 50 % Provision für jeden verkauften Datenbankplatz im Solarnetzwerk - NRW

Anfragen an
Frau Dorota Ziesch
Telefon: 0221-355331075 
www.BSpartners.eu
info@bspartners.eu

Sonntag, 11. November 2012

Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren

Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren

Die Energiewende ist unbedingt notwendig. Alle sehen das ein, laut aktuellen Umfragen befürworten das sogar 93 % der Verbraucher.

Alle ?

Nein, denn ausgerechnet unsere 4 Energieriesen stemmen sich mit aller wirtschaftlichen Macht und vielen kleinen und grossen Tricks, selbstverständlich auch durch Anrufung der Gerichte, gegen die Energiewende, um den eigenen Profit zu sichern.

Sehen Sie dazu den folgenden Filmbeitrag.

Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/120614-quer-energiewende100.html?time=0


Konkret nachvollziebar ist das an einem Beispiel aus Norddeutschland:

10 Windkraftwerke drehen sich dort für Ökostrom  und produzieren dort für 15.000 Haushalte den Strom.

Der Windpark wurde aber nicht von einem der Energiekonzerne gebaut sondern auf Initiative einer engagierten 30-köpfigen Energiegenossenschaft.  Bei diesem sehr viel Strom liefernden Windpark wird jedoch eine deutschlandweite Problematik deutlich: Aufgrund der zu geringen Netz-Kapazität können teilweise die Windkraftanlagen mit nur 70, 60 oder gar 50 % an Leistung laufen, da in diesem Fall der Stromkonzern EON dadurch eine gefährliche Netzüberlastung vermeidet.

Verständlicherweise gefällt der Energiegenossenschaft solch eine permanente Herabsetzung der Leistungsfähigkeit ihrer Windkraftanlagen nicht, auch gerade weil die Stromkonzerne selbst wegen ihres absichtlich verschleppenden Netzausbaus hierfür verantwortlich sind.

Aber was tun?

Die Betreiber des Windparks beabsichtigen nun selbst eine längst überfällige neue Stromnetztrasse zu bauen – mittels der ersten deutschen Bürgernetzbeteiligungsgesellschaft. Dieses Jahr soll es bereits mit dem überaus ambitionierten Vorzeige-Projekt losgehen.

Bei einer Beteiligung winken für jeden einzelnen Mitfinanzierer eine beachtliche Rendite von 9 %!

Da stellt sich die Frage, warum nicht längst eine Erneuerung unserer Stromtrassen auf Initiative der Stromkonzerne begonnen wurde ? Sind denen 9 % Rendite vielleicht nicht genug ?

Wir erinnern uns alle noch an den Zusammenbruch der alten Strommasten im Westmünsterland im Jahr 2008, als diese aufgrund der hohen Belastung mit Schnee einfach umgeknickt sind.

Dabei stellte sich heraus, daß diese Masten über 30 Jahre alt waren.

Unsere deutschen Stromtrassen  sind deutlich überaltert. Jahrzehntelang haben die Konzerne damit zu Lasten der Verbraucher sehr gutes Geld verdient und Riesenprofite eingefahren.  Die Aktienkurse der vergangenen Jahrzehnte belegen das eindeutig. .Eine Kontrolle durch die Politik erfolgte dabei kaum.

Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, doch jetzt muss festgestellt werden, daß die Macht der Stromkonzerne kaum zu brechen ist und daß diese sich aus reinen Profitgründen gegen die erforderliche Energiewende stemmen.

Bei blog.zeit findet man auch einen informativen Artikel, der ebenfalls auf die Gründe für die Ausbremsung der Energiewende eingeht.

Ihr Reinhard Göddemeyer

www.bspartners.eu ...

Solarenergie-online: Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren

Solarenergie-online: Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren: Wie die Energieriesen die Energiewende blockieren http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/120614-quer-energiewend...

Donnerstag, 8. November 2012

Agentur-E-Media -: Werbung mit Prominenten wie Papst Benedikt XVI

Agentur-E-Media -: Werbung mit Prominenten wie Papst Benedikt XVI: In Vorbereitung unserer Solartage 201 3 haben wir täglich Kontakt zu Anbietern aus dieser Branche.  In diesem Zusammenhang wurde uns...

Montag, 5. November 2012

Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen

Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen !

Hier erhalten Sie Informationen über moderne Pelletheizungen !


Sie suchen eine alternative Heizquelle und wollen weg von Kohle, Gas, Öl oder Strom ?

Hier bieten wir ihnen die gesamte Palette modernster Ofentechnik  an.

Ihr Reinhard Göddemeyer

Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen

Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen: Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen ! Hier erhalten Sie Informationen über moderne Pelletheizungen ! Sie suchen eine alternative Heizque...

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Messeplanung 2013

Messeplanung 2013


Für 2013 planen wir mehrere Energieausstellungen in NRW.

Für diese Ausstellungen suchen wir ab sofort Aussteller aus den folgenden Bereichen:

Architektur
Bauplanung
BHKW
Brandschutz
Dämmung
Energieberaung
Energiegenossenschaften 
Erneuerbare Energien
Heizung
Recht (Anwalt als Referent gesucht)
Solarenergie
Stromlieferanten
Wärmepummpen
Windenergie

Die Messekataloge werden Anfang 2013 erstellt.
Anfragen können schon jetzt unter www.bspartners.eu erfolgen.

bsparnters ltd
Frau Dorota Ziesch 
45739 Oer - Erkenschwick
Pf 1135
Tel.: 02368 - 9788401
Web:www.bspartners.eu
Mail: w-2012@gmx.de

Stellenangebot

Aufgrund steigender Nachfrage unserer Angebote suchen wir ab Januar 2013 einen staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes als Mitarbeiter zur Abwicklung vorhandener Aufträge.

Wir bearbeiten folgende Aufgaben:

Prüfung der Brandschutzes
Bauüberwachung
Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten.

Unser neuer Mitarbeiter sollte auch Interesse daran haben, die von uns geplanten Webinare / Informationsveranstaltungen zu organisieren.

Da die Aufträge aufgrund vorhandener Geschäftsbeziehungen in allen Bundesländern mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen abzuwickeln sind wird eine entsprechende Mobilität / Reisebreitschaft erwartet.
Bewerbungen von weiblichen Bewerbern sind erwünscht.

Bewerbungen bitte per Mail an


www.bspartners.eu www.discounter-strom.de

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wettbewerbsrecht-online: Aquapower, Strom aus Wasserkraft irreführend

Wettbewerbsrecht-online: Aquapower, Strom aus Wasserkraft irreführend: Presseschau: Für Sie gelesen: Ein interessantes Urteil zur Werbung für Strom fanden wir bei Rechtsanwalt Rolf Becker : Sachverhalt: Die...

Sonntag, 28. Oktober 2012

Arbeitskreis Straffälligenhilfe: Aktion Weihnachtsfreude

Arbeitskreis Straffälligenhilfe: Aktion Weihnachtsfreude: Aktion Weihnachtspakete - Weihnachtsfreude Auch in diesem Jahr starten wir eine Aktion Weihnachtspakete für Gefangene. Viele Bürger, ...

Sonntag, 30. September 2012

Solarkataster im Kreis Steinfurt ist online gegangen


Solarkataster im Kreis Steinfurt ist online gegangen

Presseschau:
Solarkataster im Kreis Steinfurt ist online gegangen

Auch der Kreis Steinfurt hat jetzt sein Solarkataster. Unter der URL www.energieland2050.de können Interessenten jetzt die Solaranlagen planen.


SOLARkraft gut durchDACHt!

Während die Energiepreise stetig steigen, bietet die Sonne unendlich viel Energie zum Nulltarif. Sind bestimmte Voraussetzungen gegeben, kann eine Solaranlage einewirtschaftlich sinnvolle und zugleich klimafreundlicheZukunftsinvestition darstellen.
Durch Photovoltaik und Solarthermie lässt sich die Sonnenenergie in elektrischen Strom bzw. Wärme umwandeln und nutzen. Pro Jahr strahlt die Sonne im Kreis Steinfurt etwa 800 kWh Solarwärme auf jeden Quadratmeter. Dies deckt fast 70% des durchschnittlichen Stomverbrauchs eines Deutschen von 1.200 kWh ab! Dennoch sind derzeit verhältnismäßig wenige Dachflächen im Kreis Steinfurt mit einer Solaranlage ausgestattet: Von dem geschätzten Solarpotential von 1 TWH (1 Mrd. kWh) der privaten Dachflächen im Kreis Steinfurt befinden sich aktuell gerade 15% in Nutzung. Um dem Ziel der Energieautarkie des Zukunftskreises Steinfurt bis 2050 näher zu kommen, möchten wir Sie mit dem Solarpotentialkataster (kurz: Solarkataster) auf das klimafreundliche Potential IhresDaches aufmerksam machen.
Das Solarkataster des Kreises Steinfurt ist ein online-Tool, das Ihnen eine erste Orientierung geben soll. Es zeigt für jedes Gebäude im Kreisgebiet auf, wie geeignet seine Dachfläche für die Gewinnung von Solarenergie ist. Klicken Sie bitte auf die oben abgebildete Karte, um das Solarpotentialkataster zu starten. Geben Sie Ihre Adresse ein und informieren Sie sich mit nur wenigen Mausklicks über die Eignung Ihrer Dachfläche für die Stromerzeugung mithilfe einer Photovoltaikanlage oder eine Wärmebereitstellung für Wasser oder Heizung über thermisch wirkende Sonnenkollektoren.

Agentur-E-Media -: Regierungspolitiker lehnen Kaufprämie für Elektroa...

Agentur-E-Media -: Regierungspolitiker lehnen Kaufprämie für Elektroa...: Regierungspolitiker lehnen Kaufprämie für Elektroautos ab 30.09.2012  ·  Wenn Lobbyisten der Autoindustrie eine staatliche Kaufprämie fü...

Agentur-E-Media -: Motorsportboss Mosley eröffnet Schlacht gegen Goog...

Agentur-E-Media -: Motorsportboss Mosley eröffnet Schlacht gegen Goog...: LG Hamburg: 324 O 264/11 Max Mosley vs. Google Inc. Ex-Motorsportboss Mosley eröffnet Schlacht gegen Google... Presseschau - Klagen ...

Freitag, 28. September 2012

Informationsvideo zur Privatinsolvenz

Durchblick-Schuldnerhilfe e.V.: Informationsvideo zur Privatinsolvenz: Hochgeladen von  hanserklaert  am  16.11.2011 Was geschieht bei der  Privatinsolvenz . Wie läuft das Verfahren in groben Züge...

Durchblick-Schuldnerhilfe e.V.: Zehn Kriterien, um unseriöse Verbraucherinsolvenz-...

Durchblick-Schuldnerhilfe e.V.: Zehn Kriterien, um unseriöse Verbraucherinsolvenz-...: Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Angeboten, um Schuldner zu unterstützen, einen Weg aus der finanziellen Sackgasse zu finden. Eine umf...

Montag, 24. September 2012

Agentur-E-Media -: Hanwha Solar stattet größte Aufdachanlage Frankrei...

Agentur-E-Media -: Hanwha Solar stattet größte Aufdachanlage Frankrei...: Hanwha Solar (Qidong, China) hat die bislang größte Photovoltaik-Aufdachanlage Frankreichs mit Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 7...

Agentur-E-Media -: FDP will Ökostrom-Förderung offenbar grundlegend u...

Agentur-E-Media -: FDP will Ökostrom-Förderung offenbar grundlegend u...: Frankfurt — Die FDP will offenbar die Förderung von Ökostrom in Deutschland grundlegend umbauen, um auch die Verbraucher zu entlasten. Wie...

Donnerstag, 20. September 2012

Agentur-E-Media -: Regierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke ver...

Agentur-E-Media -: Regierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke ver...: Stromengpässe im Winter Regierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke verbieten Mit Paragrafen gegen den Blackout: Die Bundesregierun...

Sauberer Windstrom aus dem Binnenland macht Energi...


Sauberer Windstrom aus dem Binnenland macht Energiewende unschlagbar günstig


juwi-Vorstand Matthias Willenbacher präsentiert zukunftsweisendes Konzept zum EE-Ausbau / Einsparpotenzial von mehreren Milliarden / Kritik an Bundesregierung

Husum, 19. September 2012. Frischen Wind in die Debatte um Tempo und Kosten der Energiewende bringt der Wörrstädter Projektentwickler juwi. Auf der Messe „Husum WindEnergy“ stellte juwi-Vorstand Matthias Willenbacher sein zukunftsweisendes Konzept zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland vor – mit einem Einsparpotenzial von mehreren Milliarden Euro. Und das ohne Abstriche am Zeitplan von Atomausstieg und Energiewende.



„Wir können Windenergie im Binnenland schon heute günstiger als mit neuen Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugen“, erläuterte Willenbacher sein Konzept vor Journalisten. „Voraussetzung ist, dass wir weitere gute Standorte erschliessen und auf die richtige Technik setzen. Höhere Türme und grössere Rotoren sorgen bei gleicher oder sogar kleinerer Generatorleistung auch fernab der Küsten dafür, dass Windräder im Jahr mehr als 4'000 Volllaststunden (siehe Grafik/Anlage 1) erreichen. Das sind Werte, die auch auf dem Meer nicht wesentlich übertroffen werden“, so der juwi-Vorstand. In der Summe führt die verbrauchsnahe, räumlich ausgewogen verteilte und mit der richtigen Technik erzeugte Kilowattstunde Windstrom dazu, dass weniger Reservekraftwerke, kein Netzausbau auf Höchstspannungsebene und weniger als die Hälfte an Speicherkapazität benötigt werden. Das bewirkt eine dramatische Reduzierung der Kosten für die Energiewende und macht Strom auch in Zukunft verlässlich verfügbar und für Jedermann bezahlbar.

Doch was macht die Bundesregierung?
Sie will die Energiewende ausbremsen! Während noch vor Jahresfrist von einer „Stromlücke“, von möglichen „Blackouts“ die Rede war, geht der schwarz-gelben Regierungskoalition der Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt plötzlich zu schnell. Begründet wird der erneute Sinneswandel mit den angeblich viel zu hohen Kosten und den damit verbunden Belastungen für die Bürger.


Aber stimmt das wirklich?
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Gut 5‘000 Euro muss ein bundesdeutscher Durchschnittshaushalt im Jahr für Energie aufwenden. Jeweils etwa 2‘000 Euro entfallen für Heizung (Öl oder Gas) und Mobilität (Benzin oder Diesel). Von den rund 1‘000 Euro für Strom sind gerade mal 120 Euro Kosten für die sogenannte EEG-Umlage. Diese wird oft fälschlicherweise mit den Kosten der Energiewende gleichgesetzt (siehe Anlage 2).

Fossile Brennstoffe werden immer teurer
„Selbst wenn diese EEG-Differenzkosten auf 160 oder gar 180 Euro pro Jahr und Haushalt steigen sollten, ist dies immer noch billiger als ein plumpes weiter so“, rechnet Willenbacher vor. „Fossile Brennstoffe werden von Jahr zu Jahr teurer. Dies wird sich auch im Strompreis niederschlagen. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es dagegen eine rasante Entwicklung mit Innovationen, die die Erzeugerpreise immer weiter purzeln lassen“, ist sich der juwi-Chef sicher. „Und ist ein Windrad erst einmal am Netz liefert es 25 Jahre lang Strom zu gleichbleibend niedrigen Kosten – garantiert günstiger als Gas- oder Kohlekraftwerke.“

Offshore ist der teuerste Weg
Aber auch innerhalb der erneuerbaren Energien gibt es in Sachen Effizienz grosse Unterschiede. „Windräder an Land können den mit Abstand günstigsten Strom erzeugen“, sagt Matthias Willenbacher. Dagegen stehen immense Kosten für den Ausbau der Windenergienutzung auf hoher See. Offshore-Windräder sind für Willenbacher der teuerste Weg, Strom in grossen Mengen zu produzieren. Hinzu kommen tausende Kilometer Stromtrassen auf Höchstspannungsebene, die kreuz und quer durchs Land gezogen werden müssen und den Stromkunden mit schätzungsweise 20 bis 30 Milliarden Euro belasten werden. „Zu alledem dürfen die grossen Stromkonzerne ihre Windräder in der Nordsee aufbauen, obwohl in absehbarer Zeit kein Netzanschluss verfügbar sein wird“, so der juwi-Vorstand kopfschüttelnd. „Auch dafür werden wieder die Verbraucher zur Kasse gebeten.“

Warum macht die Bundesregierung so etwas?
An der Sorge um den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen kann es nicht liegen. Dazu ist die Zahl der Jobs im Zusammenhang mit Offshore-Windparks zu gering. Jedenfalls um ein Vielfaches weniger als in der Solarbranche, wo unter Hinweis auf die „Kosten der Energiewende“ die Ausbaurate wohl auf ein Viertel gedrückt und so mutwillig zehntausende von Arbeitsplätzen vernichtet wurden.

„Wer die wahren Beweggründe von Merkel, Altmaier & Co. in Sachen Energiepolitik ergründen möchte, sollte sich anschauen, wer in Windparks in Nord- oder Ostsee investiert“, rät Willenbacher allen Bürgern im Lande. „Es sind die vier grossen Energieversorger, die als Trost für den Verlust ihrer Kernkraftwerke neue Gelddruckmaschinen auf hoher See bekommen sollen. Dann können sie den Verbrauchern noch mehr Kohle aus der Tasche ziehen. Und das, obwohl sie schon heute mehr verdienen als alle Stromkunden für die EEG-Umlage zahlen müssen.“ (siehe Anlage 3)

Windstrom wirtschaftlich erzeugen
Damit die Kostensenkungspotenziale der Onshore-Windenergie gegenüber der Offshore-Variante noch deutlicher als bisher realisiert werden können, sind allerdings Änderungen in der bestehenden Vergütungsstruktur notwendig. Diese sieht bislang vor, dass Strom aus jeder Anlage – egal wie gut der Standort ist – am Anfang mit einem erhöhten Satz von knapp 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet wird. Erst nach einer gewissen Zeit – laut Gesetz mindestens fünf Jahre – fallen auch gute oder sehr gute Standorte auf die Grundvergütung von knapp fünf Cent. „Für mich ist nicht ersichtlich, warum Standorte, an denen für 5, 6 oder 7 Cent pro Kilowattstunde wirtschaftlich Windstrom erzeugt werden kann, fünf Jahre oder länger mit fast 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet werden. (weitere Erläuterungen siehe Anlage 4). Hier wird das Geld der Verbraucher buchstäblich in den Wind geworfen“, so Willenbacher.

Passgenaue Vergütung für jeden Standort
juwi tritt deshalb für ein Preismodell ein, bei dem sehr gute Standorte von Anfang an passgenau nur die Vergütung erhalten, die für ihren wirtschaftlichen Betrieb notwendig ist. Diese Vergütung wird dann aber konstant über die gesamte Betriebsdauer gewährt. Für weniger windstarke Standorte bedeutet dies, dass die Vergütung höher ausfällt – bis zu einem Betrag, der nahe der heutigen Anfangsvergütung liegt. Wenn gleichzeitig die Vergütungsdauer auf 25 Jahre verlängert und so die längere Betriebsdauer der Anlagen berücksichtigt wird, können heute schon gewaltige volkswirtschaftliche Kosten eingespart werden, ohne dass der rasche Ausbau der Windenergie in Deutschland an Schwung verliert.

So geht Energiewende heute!
Ein Leuchtturmprojekt für die Windenergie-Nutzung im Binnenland entsteht derzeit rund 50 Kilometer westlich von Mainz an der Autobahn A 61. In Ellern (Rhein-Hunsrück-Kreis) werden erstmalig in Deutschland fünf Windenergie-Anlagen der 7,5-Megawatt-Klasse in einem Waldgebiet sauberen Strom produzieren. Die fünf Anlagen vom Typ Enercon E-126 werden an einem herausragenden Standort mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten in Nabenhöhe von mehr als 8 Meter/Sekunde errichtet. Das erste Windrad geht diese Tage ans Netz.

Und was bringt die Zukunft?
Für die kommenden Jahre hat juwi Windparks im In- und Ausland mit einer Gesamtleistung von mehreren Tausend Megawatt in der Pipeline. Zentrale Auslandsmärkte sind neben Frankreich und Polen vor allem Mittel- und Südamerika sowie die USA und Kanada.

Text: juwi

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