Sonntag, 17. Juli 2011

Presseschau: Chinesen bauen Solarpark bei Marquardt / Erweiterungen möglich

Zitat:
ENERGIE: Sonne speist 4270 Haushalte
Chinesen bauen Solarpark bei Marquardt / Erweiterungen möglich

POTSDAM / MARQUARDT - Für einen Solarpark an der Autobahn zwischen den Ortsteilen Marquardt und Satzkorn ist gestern der Startschuss gefallen. Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) und der Gesellschafter der HY Invest GmbH, Alex Zhang, vollzogen gestern auf einem Getreideacker den symbolischen ersten Spatenstich für die 20 Hektar große und acht Megawatt starke Solaranlage.

Sie war einst auf 70 Hektar geplant und ist in mehreren Schritten verkleinert worden, weil die Gewinnerwartungen der chinesischen Investoren sanken und zahlreiche Auflagen zum Artenschutz und zu den Abständen von Auto- und Eisenbahn gemacht wurden. Jahre lang war um die wirtschaftliche Aufwertung des Friedrichsparkes gerungen worden, auf dessen weitläufigen Flächen der Solarpark gebaut wird. Doch außer den drei bisherigen Unternehmen vor Ort fanden sich keine Investoren; auch ein chinesischer Möbelgroßhandel mit rund 3000 Beschäftigten nebst Erlebniswelt und Hotel blieb eine Utopie.

Nun also ein Solarpark. 16 Millionen Euro soll er kosten und im Dezember ans Netz gehen. Vorerst 20 Jahre lang darf er bleiben; dann soll Klarheit bestehen, ob es doch noch andere Ansiedlungswünsche gibt und er abgebaut wird. Für die drei gültigen Bebauungspläne in den Ortsteilen Marquardt, Satzkorn und Uetz-Paaren musste zugunsten des Solarparkes eine Erweiterung der gewerblichen Nutzbarkeit beschlossen werden, aber eben derzeit nur temporär.

Der mit chinesischer Technik arbeitende Solarpark kann nach Angaben der Betreiber bis zu 4270 Haushalte mit Ökostrom versorgen und den Ausstoß von 143 360 Tonnen Kohlendioxiod verhindern, die bei der Verbrennung von Kohle, Gas oder Öl entstanden wären.

Wie der frühere Potsdamer Baustadtrat Detlef Kaminski als Inhaber der betreuenden Deka Projectkonsult GmbH gestern der MAZ sagte, gibt es eine Genehmigung für elf Megawatt. Die noch fehlenden drei Megawatt will der Chef der Friedrichspark Grundstücksentwicklungs GmbH & Co. KG, Friedrich Landwehrmann, einrichten. Dafür sucht er derzeit Investoren. Auch er will bis zum Jahresende am Netz sein und würde dann das neue Umspannwerk der Chinesen nutzen. Die stehen für Landwehrs Ergänzungsprojekt aber wegen „persönlicher Differenzen“ nicht zur Verfügung.

Die HY Invest GmbH gehört Alex Zhang, Präsident und General-Manager der Alex Solar AG in Shanghai (Hersteller von Solarmodulen) und David Kwan, Geschäftsführer der German Tech Future Technologies. Wie ihr Projektleiter Dirk Thom gestern sagte, ist Potsdam für die Chinesen ein Vorzeigeobjekt in der Region Berlin-Brandenburg. In Sachsen-Anhalt betreiben sie eine 1,2-Megawatt-Anlage, in Tschechien aber einen 25-Megawatt-Park.

„Der Weg zu einem solchen Geschäft ist lang“, erklärte Thom. Der Investor habe klargestellt, hier „kein Spielgeld“ auszugeben, sondern ernsthaft und gewinnorientiert zu wirtschaften. Auch für Kaminski war es ein langer Lernprozess: „Chinesen sind schwer durchschaubar“, sagt er: „Wenn ein Chinese sagt ,vielleicht’, heißt das ,Nein’. Wenn er ,Ja’ sagt, heißt es ,vielleicht’. Erst wenn die Unterschrift trocken und die Überweisung da ist, ist das ein ,Ja’“.
Quelle: Märkische Allgemeine

Hersteller aus Polen


Einer der 6 Aussteller aus unserem Nachbarland Polen ist
die Firma "GERES-ASCO" die im Jahr 1991 erstellt wurde, sie produziert Flach Sonnenkollektoren. Im Angebot mehrere Varianten von Sonnenkollektoren mit großem Effizienzgrad und maximalem Energieertrag

Geres Asco" Sp. z o.o.
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NIP: 648-210-09-20
e-mail: geres_asco@interia.pl
www.geresasco.com

Donnerstag, 14. Juli 2011

Strahlungskarte Deutschland

Wann scheint die Sonne wo am stärksten ?

Die Strahlungskarte sagt es uns.

Zur Karte

Montag, 11. Juli 2011

E-Mobilität in Ulm



Kontakt:

FG GREEN TECH GmbH
Bruderwöhrdstr. 29
93055 Regensburg
Deutschland

Tel.: +49 (0) 941 20 000-90
Fax: +49 (0) 941 20 000-999
E-Mail: info@fg.de

Produktnews

PV - Module sollten eine möglichst saubere Oberfläche besitzen, damit die Kraft der Sonne mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad in elektrische Energie umgesetzt wird.

Gerade bei in der Landwirtschaft installierten Anlagen gibt es Verschmutzungen durch Staub und Pollen. Oftmals sind die montierten PV-Anlagen auch sehr gross, so dass eine
manuelle Reinigung ein grosses Problem darstellt.

Eine Lösung dazu bietet die Firma Schetter:



Kontakt:

www.schetter.de
Produktbeschreibung:

Donnerstag, 7. Juli 2011

Urlaub der Zukunft heute erleben: Mit Zukunftsmobilen CO2-neutral durch den Schwarzwald

Mit dem in Deutschland einzigartigen Modellprojekt Zukunftsmobilität (ZUMO) startet die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) ins neue Jahr 2011 und damit in die Zukunft. Im Rahmen des Automobilsommers 2011 in Baden-Württemberg kann der Gast in der beliebten und international bekannten Ferienregion erstmalig Urlaub machen, wie er vermutlich erst in 10-20 Jahren üblich sein wird.


Die STG bietet im zeitlichen Rahmen der Sommerferien in Baden-Württemberg (vom 30.07. bis 10.09.2011) eine einwöchige Urlaubspauschale an, bei der sich alles um klima- und umweltschonende Mobilität dreht. Nahezu geräuschlos, vor allem aber umweltfreundlich und CO2-neutral kann der Gast sich individuell mit klimafreundlichen Automobilen, Segways, E-Biking und KONUS – der freien Fahrt mit Bus und Bahn in der reizvollen Schwarzwaldlandschaft bewegen. Er kann Ausflugsziele ansteuern, die saubere Luft genießen und in umweltfreundlichen Unterkünften übernachten, ohne dabei auf den Ferien- und Freizeitspaß, auf Abenteuer und Aktivitäten zu verzichten. Angebote mit Kombinationen aus Mobilität und Aktivität werden bereitgestellt. Der Schwarzwald wird damit ganz neu erlebbar.

Diese außergewöhnliche Reise weckt einerseits die Experimentierfreude und schärft andererseits das Umweltbewusstsein, das auch den Tourismus in Zukunft mitbestimmen wird. Der klimaschonende ZUMO-Urlaub im Schwarzwald ist ein Modellversuch, der schon jetzt Vorbildcharakter für Urlaube in der Zukunft haben wird. Denn die Auswirkungen des Klimawandels stellen auch neue Anforderungen an den Tourismus.

Die Reise ist wahlweise in vier Orten und Regionen im Schwarzwald buchbar und beinhaltet neben einem CO2-neutralen Zukunftsmobil (Mietauto) mit modernster Antriebstechnik die Übernachtung, attraktive Ausflugsprogramme und die Anreise mit der Bahn. Von seinem Zielort aus kann der Gast sich mit „seinem“ Auto frei bewegen. Eine Orientierungskarte zeigt an, wo sich alternative Tankstellen und Attraktionen mit Ladestationen befinden.

Die Übernachtungen finden wahlweise in einer Ferienwohnung, einer Pension oder in einem Hotel statt. Die Unterkünfte befinden sich in der Bergwelt Südschwarzwald (Region um Todtnau und Schönau) und dem Ferienland im Schwarzwald (Mittlerer Schwarzwald um Triberg, Schonach und Furtwangen). Zudem stehen lokale Angebote in Bad Krozingen und Bad Teinach zur Verfügung.

Im Ferienland Schwarzwald stehen Biogasfahrzeuge zur Verfügung, in der Bergwelt Südschwarzwald Elektroautos (E-Mobiles). Der Strom für die handelsüblichen E- Fahrzeuge kommt aus regionalen, regenerativen Energiequellen. Bei dem Treibstoff für die Gasautos handelt es sich um Biogas aus der Region. Entsteht an einer Stelle dennoch CO2, so wird dies durch eine Kompensationsabgabe ausgeglichen, die für die Finanzierung eines Klimaprojekts verwendet wird.

Die einwöchige Pauschalreise ist auf 160 Angebote limitiert und kann ausschließlich in der Zeit zwischen dem 30.07.2011 und dem 10.09.2011 jeweils eine Woche lang für 2 bis 4 Personen gebucht werden.

Das Projekt„Zukunftsmobilität in der Ferienregion Schwarzwald“ (ZUMO Schwarzwald) ist einer von zehn Gewinnern des Ideenwettbewerbes zum Themenjahr Automobilsommer 2011 in Baden-Württemberg. Die Region Schwarzwald ist damit offizieller Premium-Plus-Partner dieses landesweiten Events.

Schirmherr dieses einzigartigen ZUMO-Urlaubes mit bundesweitem Modellcharakter ist Ernst Burgbacher MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWI und Beauftragter für Tourismus und Mittelstand der Bundesregierung.

ZUMO Schwarzwald ist ein gemeinsames Projekt des Steinbeis-Beratungszentrums Innovation & Energie in Trossingen, der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) in Freiburg und der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Und es hat vier starke Partner aus der Wirtschaft: Die im Juni 2010 gegründete Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg „e-mobil BW GmbH“ und das ebenfalls neu gebildete Innovations-Netzwerk Energie Baden-Württemberg „vfew“ haben ihre Unterstützung zugesagt.

Im Innovations-Netzwerk Energie haben sich mehr als 200 baden-württembergische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Technologiepartner zusammengeschlossen. ZUMO Schwarzwald wurde als Partner in dieses interdisziplinäre Netzwerk aufgenommen, um den Austausch mit anderen Mobilitätsprojekten zu gewährleisten. Zudem bereichert ZUMO das Netzwerk durch seine einzigartige Ausrichtung auf die praktische Anwendung künftiger Mobilitätsformen im Tourismus.

Weitere Partner sind das Koordinationsbüro Stuttgart „Cities for Mobility“ und Erdgas Mobil, eine Initiative der deutschen Gaswirtschaft zur strategischen Entwicklung von Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff.

Termine:

7. und 8. Mai 2011: Eröffnungsveranstaltung zum Automobilsommer 2011 in Stuttgart

Ende Juli: Übergabe der E-Fahrzeuge mit anschließendem Fahrzeugkorso nach Freiburg

30..-31.7. Eröffnungsveranstaltung in Freiburg (im Rahmen des „Schauinsland-Classic“)

10.09.: Abschlussveranstaltung

Weitere Infos zum Projektstand und teilnehmenden Partnern: www.zukunftsmobilitaet.de und www.schwarzwald-tourismus.info, unter Projekte, sowie zu den Pauschalen:

www.zukunftsmobilitaet.info

Das Pauschalangebot im Einzelnen:

ZUMO Klimareise Schwarzwald

1 Woche CO 2 neutral inkl. Elektroauto ab 299,-- EUR

Eine Woche Aufenthalt mit Bahn An- und Abreise, CO2 neutralem Mietwagen, Ausflugsprogramm mit vielen freien Eintritten und freie Nutzung des gesamten ÖPNV

Leistungen:

- 7 Übernachtungen in FEWO/HOTEL/PENSION

- Reichhaltiges Frühstück/ Frühstücksbuffet bei Übernachtung im Hotel oder Pension

- Elektro Mietwagen für 1 Woche inkl. Ökostrom, Versicherung,

und ohne Kilometer-Einschränkung

- Hin- und Rückreise mit der Bahn (ICE,EC/IC)

- CO 2 Neutralität (Ausgleichsleistungen für zertifizierte Klimaprojekte)

- Kostenlose Nutzung aller Busse und Bahnen im Nahverkehr im

gesamten Schwarzwald

- Umfangreiches Ausflugsprogramm mit kostenfreien Eintritten

wie z. B. Bergfahrt mit dem Hasenhorn-Sessellift, Glasbläser-

hof in Aftersteig, Haus der Natur in Feldberg u.v.m.

- Kurtaxe

Preis pro Person EURO

Ferienwohnung ab 299,-

Pension/ Gasthaus ab 369,- im DZ (EZ Zuschlag 28,-)

3 Sterne Hotel ab 439,- im DZ (EZ Zuschlag 35,-)

4 Sterne Hotel ab 509,- im DZ (EZ Zuschlag 56,-)

Buchbar: in der Zeit 30.07.- bis 10.09.2011 ab 2 bis 4 Personen

An- und Abreise: jeweils am Samstag

Einzelheiten zum Pauschalangebot unter: www.zukunftsmobilitaet.info

Info- und Buchungsadresse:

Schwarzwald Tourismus GmbH
Geschäftsstelle Villingen-Schwenningen
Schwenninger Str. 3
78048 Villingen-Schwenningen
Telefon: 077 21- 84 64 10
Telefax: 077 21- 84 64 11
Email: service@schwarzwald-tourismus.info

www.schwarzwald-tourismus.info

Mittwoch, 6. Juli 2011

Logowettbewerb - LOGO GESUCHT

Ausschreibung / Logowettbewerb

Um die Idee e-jugend-2011 in der Öffentlichkeit bekanntzumachen, benötigen wir ein Logo, das die Idee auf einprägsame Art und Weise vermitteln kann.
Es soll eine Wort- und Bildmarke entwickelt werden, die als Erkennungszeichen verwendet wird.

Deswegen rufen wir an dieser Stelle einen Logowettbewerb aus.

Wir suchen unser eigenes Logo.

Du wohnst Deutschland und möchtest das Plakat und Logo für unsere Vereinigung erstellen ?

Als Belohnung erwarten dich außer Ruhm und Ehre auch ein Preisgeld von 300 Euro!

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Kinder, Jugendliche und Studenten.

Anforderungen an das Logo

* Wir können nur digitale Entwürfe annehmen
* Plakat: Grösse A 3
* Logo: Nach Möglichkeit in Vektorgrafik einreichen (.svg, .ai)
* Plakat DIN A3 / 150 dpi
* Einreichungsschluss ist der 31. August
* Vorschlag per Mail einreichen an E-ZUKUNFT@GMX.DE

Einsendeschluss

Einreichungsschluss ist der 31. August

Abstimmung

Nach dem Einsendeschluss werden wir hier eine Online-Abstimmung eröffnen, bei der die User über die eingereichten Vorschläge entscheiden können.

Preise:

Der Siegerentwurf ist momentan mit einem Preisgeld in Höhe von
300 Euro verbunden.

Derzeitig organisieren wir noch die Preise für die weiteren Sieger und die Placierten.

Rechtliches:

Das Logo soll im Internet, auf Plakaten, Werbeartikeln, Briefköpfen etc. Verwendung finden.
Mit der Auswahl des Siegerentwurfs gehen alle Verwertungsrechte an diesem Logo auf uns zur ausschließlichen Verwendung über.

Jeder Teilnehmer und Einsender eines Logovorschlages ist eigentlich schon ein Sieger, zeigt er doch durch seinen Vorschlag, dass er sich engagiert.

Wir sind deshalb der Meinung, dass die ersten 50 Einsender deshalb auch Anerkennungspreise erhalten sollten.

Sach - und Geldpreise nehmen wir daher noch gerne entgegen. Wenn Sie ebenfalls als Firma, Institution oder Privatperson unsere Aktion unterstützen möchten so bitten wir um eine kurze Benachrichtigung unter e-zukunft@gmx.de

Dienstag, 5. Juli 2011

WindmüllerInnen

Ein sehenswerter Film aus dem Nachbarland Österreich


Sonntag, 3. Juli 2011

Futuristische Masten für mehr Akzeptanz

Presseschau
Zitat:
Schon wieder eine nervige Bürgerinitiative gegen Höchstspannungsleitungen? Vielleicht hilft ja ein neues Aussehen, hoffen Regierungen und Netzbetreiber. Weltweit entwerfen Designer aufsehenerregende neue Strommasten. Wie viele davon wirklich in Serie gehen, bleibt offen - ebenso, ob sie Landschaftsschützer überzeugen können.

Der britische Energie- und Klimaminister Chris Huhne fand große Worte für ein wahrhaft weltumspannendes Thema. "Die doppelte Herausforderung von Klimawandel und Energiesicherheit sieht uns vor dem Anbeginn einer neuen Ära der Energiearchitektur", sagte Huhne zur Eröffnung eines landesweiten Architektenwettbewerbs. Es müssten akzeptable Wege gefunden werden, um die nötige Infrastruktur für die Energiewende in die "urbanen und natürlichen Landschaften einzubinden". Architekten, Designer und Ingenieure seien aufgefordert, "eine der entscheidensten und umstrittendsten Fragen des modernen Großbritannien neu zu denken: den Hochspannungsmast". Den Gewinnern des Wettbewerbs winken immerhin Preisgelder von insgesamt 10.000 britische Pfund.

"Land of Giants" in Island - ein Fall von Größenwahn? Die Bankenkrise brachte auch die Pläne für Riesenstrommasten zu Fall.


(Foto: Choi+Shine Architects)

Ob im Vereinigten Königreich, im Rest Europas oder hierzulande: Es wird nicht viele Menschen geben, die die stählernen Ungetüme besonders schön finden. Landschafts-Connaisseuren sind sie seit jeher ein Dorn im Auge; Naturschützer fürchten sie als Todesfalle für Vögel und Anwohner graust es vor möglichen Gefahren elektromagnetischer Felder. Doch ohne sie gehen, ob mit oder ohne Atomkraft, buchstäblich die Lichter aus. Als 2005 nach einem Schneesturm im Emsland zahlreiche Strommasten einknickten, fühlten sich mehr als 200.000 Menschen bei Kerzenschein und ausgekühlten Heizkörpern tagelang in vorindustrielle Zeiten zurückversetzt.

Die stillen, stählernen Riesen, ohne die eine Industriegesellschaft schlechterdings nicht denkbar wäre, säumen Straßen und Flüsse, überspannen Täler, Wälder und Gebirge. Zehntausende stehen allein in Deutschland in der Landschaft herum. Und es werden in den nächsten Jahren noch einige hinzukommen, wenn die Energiewende greift und immer mehr Windstrom aus Norddeutschland in die Industrieregionen des Südens geleitet werden muss. Auch der Sonnenstrom, der vielleicht einmal aus Nordafrika zu uns fließen soll, muss ja irgendwie transportiert werden. Erdkabel wären zwar eine landschaftsschonende Alternative. Doch sie sind um ein vielfaches teurer als Freileitungen und zum Teil technisch noch nicht voll ausgereift.

Der klassische Gittermast mit den ausgestellten Füßen und den markanten Auslegern dagegen hat den Praxistest längst bestanden. Er ist robust, kostengünstig, dank eines Baukastensystems flexibel einsetzbar und, im Regelfall, sehr wartungsarm. Und das schon seit vielen Jahrzehnten. "Die Architektur des Stahlgittermastes ist seit hundert Jahren mehr oder weniger gleich geblieben", sagt ein Sprecher des Energiekonzerns RWE. Rund zwanzig Prozent der Strommasten des 110-Kilovolt-Verteilernetztes von RWE wurden noch vor 1950 gebaut. In England sieht es nicht anders aus. Der bis heute übliche englische Standardmast wurde 1927 von dem Architekten Sir Reginald Blomfield konstruiert. Seither habe er sich, so Ruth Reed, Präsident des Royal Institute of British Architects, "kaum verändert".

Jetzt also soll der Strommast neu erfunden werden. Der Hochspannungsmast der Zukunft soll die wirtschaftlichen und konstruktiven Vorteile der bisherigen Modelle mit einer gefälligeren Ästhetik verbinden. Stromversorger und Netzbetreiber erhoffen sich davon mehr Akzeptanz für neue Stromleitungen in der Bevölkerung. Bislang laufen an jeder geplanten Trasse Dutzende von Bürgerinitiativen Sturm gegen die turmhohen Metallgerüste.


Homunkuli in Island

Das Bild vom stählernen "Riesen" wörtlich genommen haben die US-Architekten Thomas Shine und Jin Choi. Für einen vom isländischen Stromversorger Landsnet initiierten Gestaltungswettbewerb hatten sie - bislang freilich nur virtuell - zyklopenhafte, menschenähnliche Metallmaste in der kargen Vulkan- und Gletscherlandschaft der Insel gesetzt. Die Homunkuli sollen, ähnlich wie die rätselhaften Statuen auf den Osterinseln, zu "Monumenten in der Landschaft" werden, schreiben die Architekten in ihrer Bewerbung. Die rund 100 von der Landsnet-Jury im Jahre 2008 bewerteten Entwürfe reichen von minimalistischen Konstrukten, die wie Striche in der Landschaft stehen, bis zu landschaftsprägenden Versionen oder futuristischen Szenarien von Freileitungen, die an Ballons in der Luft schweben.

Weniger spektakulär wirken die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Masten des Kölner Architekten Dietmar Koering. Mit ihren organischen, kantenlosen Formen erinnern sie entfernt an Collani-Kreationen. Die mediale Aufmerksamkeit, die seinem Entwurf zuteil geworden sei, habe ihn überrascht, sagt Koenig, der sich zeitweise schon zum "Mister Strommast" ausgerufen fühlte. "Dabei sehe ich meine Entwürfe eher als Kunstobjekt". Ob die Strommastrevolution in Island jemals Realität wird, ist fraglich, nachdem das Land infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise zeitweise vor dem Staatsbankrott stand.


Noch mehr Stromriesen in Island. (Foto: Choi + Shine Architects)

Wirklich gebaut wurden Designermasten erst an wenigen Orten; meist sind es Einzelstücke. Mit rund zwei Dutzend solcher Unikate scheinen die Finnen besonders kreativ zu sein. Eine Designleitung verläuft, hellblau gestrichen, am Stadtrand von Helsinki. "Die sind vor allem als Eyecatcher gedacht", sagt Axel Thallemer. Der Professor für Industriedesign an der Kunstuniversität in Linz hat seine Studenten im Auftrag des österreichischen Netzbetreibers Verbund-Austrian Power Grid AG (APG) ein gutes Dutzend neuer Masten entwerfen lassen und sich dafür im Universum der Hochspannungsmasten umgeschaut.

Oft haben die Masten einen Bezug zu dem Ort, an dem sie errichtet wurden. So gibt es, wiederum in Finnland, einen Mast neben einem Kohlekraftwerk, der wie ein in sich verdrehter Kaminschlot daherkommt. In den USA weist ein Exemplar mit Micky Maus-Ohren auf einen nahe gelegenen Disneypark hin. Der französische Kurort Amnéville-les-Thermes hat vier Hochspannungsmasten der Stromleitung von Amneville nach Montois von der Künstlerin Elena Paroucheva aufbrezeln lassen. Das um die Gittertürme gelegte Geflecht aus Stahlrohren und Kunststoffschläuchen sieht aus wie ein neckisches Reifröckchen. Fehlt eigentlich nur noch der Hundertwasser-Mast.

"Lächerliche Behübschungen"

Axel Thallemer hält wenig von solchen "Behübschungen": "Lächerlich", "peinlich" oder "völlig daneben", entfährt es ihm, wenn er Designmasten aus aller Welt auf seinem Laptop Revue passieren lässt. Die Entwürfe seiner Studenten kommen dagegen ziemlich puristisch daher. Aufgabe war, die herkömmlichen Gitterfachwerkmasten ästhetisch und konstruktiv weiter zu optimieren und sich dabei Konstruktionsprinzipien der Natur zunutze zu machen. Eine Studentin aus Salzburg hat sich an der Doppel-Helix der DNA orientiert, ein Kommilitone an einem Baum. Die Chinesin Gloria Dai Yali wählte das Bambusrohr aus ihrer Heimat als Vorbild. Ihr Ziel war ein möglichst schlanker, aber dennoch stabiler Mast auf möglichst kleiner Grundfläche. "Mein Favorit", sagt Thallemer.

Indes: Auch diese Entwürfe sind vorerst in der Schublade verschwunden. Denn die APG überlegt für ihr aktuelles, in den betroffenen Gemeinden stark diskutiertes Projekt der "Salzburgleitung" von Oberösterreich zum Tauernkraftwerk Kaprun, eine adaptierte Version des Masttyps Wintrack des niederländischen Netzbetreibers Tennet einzusetzen. An noch zu definierenden "sensiblen Stellen" dieser neuen 380-Kilovolt-Trasse, so Herbert Lugschitz, Leitungsbauexperte des Netzbetreibers APG, könnten diese Masten zum Einsatz kommen. Auch der deutsche Tennet-Ableger, der das frühere Höchstspannungsnetz von Eon gekauft hat, liebäugelt mit dieser Neuheit.

Bei Wintrack handelt es sich derzeit in Europa wohl um den einzigen innovativen Masttyp, der Chancen hat, auch großflächiger zum Einsatz zu kommen. Mit ihren zwei hellen, nebeneinander stehenden Stahlpylonen und ohne weite Ausleger wirken Wintrack-Masten recht filigran und ähneln ein wenig den Oberleitungen moderner ICE-Strecken. Nachteil: Wintrack-Leitungen sind teurer und können nur dort gebaut werden, wo man mit einem Autokran hinkommt. Eine kleine Wintrack-Strecke sei in Holland schon in Betrieb, sagt Lugschitz. Die Masten wirkten "äußerst elegant, beinahe zart". Auch von vielen betroffenen Bürgern werde diese Variante des Hochspannungsmastes als "modern und ansprechend" bewertet.


Strombäume für Italien: Die Pariser Firma Hugh Dutton Associés gewann den Wettbewerb der italienischen Stromfirma Terna. (Foto: http://hda-paris.com/)

Die Abkehr vom Gittermast, der ja, wie der Eiffelturm, an industrielle Gründerzeiten gemahnt, wäre auch für Peter Ahmels, Experte für Erneuerbare Energien und Netzausbau bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH), eine denkbare Option. Obwohl sie nicht durchsichtig seien wie die Gittermasten wirkten Wintrack-Pylone weniger dominant. Auch bei Windrädern hätten sich schließlich elegante Turmkonstruktionen gegen die altertümlich wirkenden Gittermasten durchgesetzt.

Landschaftsschützer wie Martin Konrad Wölzmüller vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, halten Designmasten dagegen für eine "ästhetische Spielerei". Der Bau einer Freileitung sei immer ein "technischer Eingriff in die Landschaft" und werde nicht besser, wenn man ihn "kaschiere und ästhetisiere". Außerdem werde damit die Frage verschleiert, ob diese oder jene Leitung wirklich nötig sei.

Damit steht Wölzmüller in diametralem Gegensatz zu Designprofessor Thallemer, der die Gittermasten sogar als Bereicherung empfindet. "Ich fand die eigentlich immer schön." Vor allem in den Bergen erleichterten "gereihte Maste" die Orientierung und verliehen der Landschaft "über den Kontrast von Natur und vom Menschen gemachter Technik als Kontrapunkt einen besonderen Reiz".
Quelle / Volltext: Klimaretter

Bundesrat und Bundestag haben das Schlimmste verhindert

Berlin. Zum heutigen Beschluss des Bundestages zur EEG-Novelle 2012 erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers:

„Der vom Bundesumweltministerium vorgesehene EEG 2012-Entwurf hätte zu massiven Vergütungskürzungen für die Windenergie an Land geführt. Eine Studie der Deutschen WindGuard im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie und des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke hat ergeben: 60 Prozent der in den kommenden zwei Jahren geplanten Projekte wären gefährdet gewesen. Die Empfehlungen des Bundesrates und die Korrekturen, die der Bundestag in letzter Minute vorgenommen hat, waren daher richtig und haben das Schlimmste verhindert.

Die EEG-Novelle 2012 ist Lehrbeispiel dafür, was aus übereilten Gesetzgebungsverfahren resultiert. Die Verunsicherung, die die geplanten Vergütungskürzungen in der Windenergiebranche hervorgerufen haben, war vollkommen unnötig. Dies hätte verhindert werden können, wenn man sich von Anfang an mit dem wissenschaftlichen Begleitgutachten, das das Bundesumweltministerium selbst für die Windenergie an Land beauftragt hat, und mit den Positionen der Sachverständigen und Experten stärker auseinandergesetzt hätte.

Trotz der Ausbesserung grober Fehler steht am Ende des Novellierungsprozesses ein EEG, das viele Fragen offen lässt und das nicht zu einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien führen wird. Obwohl der wichtige SDL-Bonus vorerst erhalten bleibt, wurde die Degression der Windenergie an Land als günstigste Erneuerbare Energie von 1 auf 1,5 Prozent angehoben. Die starke Beschränkung und damit die de facto Abschaffung des sogenannten Grünstromprivilegs, das die direkte Vermarktung von Erneuerbarem Strom zum Ziel hatte, geht auf Kosten der Verbraucher von Ökostrom. Darüber hinaus hat die Bundesregierung bisher nicht erklärt, wie sie den Atomstrom ersetzen will. Dass nach Fukushima und mit dem neuen Atomausstieg der Anteil des Erneuerbaren Stroms in der Zielsetzung bis 2020 nicht erhöht wurde, kann nur bedeuten: Fossile Kraftwerke treten an die Stelle atomarer. Damit verspielt die Bundesregierung die historische Chance, die Energiewende jetzt zu beschleunigen."

Weitere Informationen zum EEG finden Sie unter www.eeg-aktuell.de

Kontakt:
Alexander Sewohl
Pressesprecher
Bundesverband WindEnergie e.V.
Tel.: 030 / 28482-121
E-Mail: a.sewohl@wind-energie.de

www.wind-energie.de

Donnerstag, 30. Juni 2011

Solarkraftwerk Wildflecken geht auf ehemaligem Bundeswehrgelände ans Netz

Mit der offiziellen Inbetriebnahme des
Solarkraftwerks Wildflecken am 24.06.2011, durch die BELECTRIC
Solarkraftwerke GmbH, sichert das Unternehmen eine zukunftsfähige
Entwicklung der Konversionsflächen. "Die militärische Nutzungshistorie des
Geländes, die Bundeswehr war hier bis ins Jahr 1998 präsent, geht damit zu
Ende und wird einer nachhaltigen und innovativen Verwendung zugeführt", so
der Bürgermeister der Gemeinde Wildflecken Alfred Schrenk. Mit dem ersten
mit Solar Frontier CIS (Kupfer, Indium, Selen)-Dünnschichtmodulen
ausgestatten Freiflächen-Solarkraftwerk der Firma BELECTRIC können 158
Vier-Personen Haushalte pro Jahr mit Sonnenstrom versorgt werden. Dies
entspricht einer Einsparung von 413 Tonnen CO2 pro Jahr.

Eine besondere Leistung stellt die Integration in das empfindliches
Landschaftsbild der Hohen Rhön dar. Dies war von Beginn an ein wichtiger
Aspekt bei der Planung und Realisierung des 551kW Kraftwerks. Inmitten des
Naturparks Rhön gelegen ist die Anlage hervorragend in das Terrain
eingepasst und so gut wie nicht sichtbar. Projektleiter Günther Blank
verdeutlichte dies: "Das Solarkraftwerk ist ein herausragendes Beispiel
für die Vereinbarkeit von zukunftsfähiger und umweltfreundlicher
Energieversorgung sowie der Erhaltung des traditionellen Landschaftsbildes
einer Region".

Um diese Anforderung zu erfüllen, entschied sich BELECTRIC für die
Dünnschichttechnologie von Solar Frontier. Die 4.240 installierten
Photovoltaikmodule, die in der neuen 900MW Anlage von Solar Frontier
hergestellt wurden, überzeugen vor allem durch ihre Wirtschaftlichkeit und
hohe Effizienz. Wolfgang Lange, Geschäftsführer von Solar Frontier Europa,
dazu: "Die Anlage zeigt nicht nur, wie umweltfreundliche Solarenergie
Haushalte mit Strom versorgen kann, sondern auch, wie leistungsfähig und
effizient die Solar Frontier CIS-Module sind. Gleichzeitig beweisen wir in
Zusammenarbeit mit BELECTRIC, dass Konversionsflächen sich hervorragend
für die Energiegewinnung eignen – und zwar von Vorteil für alle
Beteiligten. Das gleichmäßig dunkle Erscheinungsbild der Modulfläche
integriert sich sehr gut in das bestehende Landschaftsbild. So sieht die
Stromversorgung der Zukunft aus."

Weitere Infos unter www.belectric.com.


Download Pressefotos:
http://www.iwrpressedienst.de/belectric/29062011/SKW_Wildflecken_01.jpg
http://www.iwrpressedienst.de/belectric/29062011/SKW_Wildflecken_02.jpg

Bildunterschrift (für beide Bilder):
"Das Freiflächen-Solarkraftwerk in Wildflecken zeigt sich ideal ins
Landschaftsbild integriert."


Über BELECTRIC®:
BELECTRIC ist Weltmarktführer in der Projektierung und Realisierung von
Freiflächen-Solarkraftwerken und Photovoltaik-Dachanlagen (EPC).
Ingenieure und Projektentwickler forschen bei BELECTRIC interdisziplinär
in allen Bereichen der Solartechnologie und entwickeln innovative
Technologien, die die Basis für eine umweltfreundliche Energieversorgung
der Zukunft bilden. Das Unternehmen bietet Photovoltaiksysteme vollständig
aus einer Hand. Die Anlagen werden von der Planung, über den Bau bis hin
zum Betrieb ohne Subunternehmer verwirklicht. Neben der
Solarstromerzeugung konkretisiert die Tochter BELECTRIC Drive® die
Verknüpfung von Photovoltaik und Elektromobilität. Weitere Informationen
unter www.belectric.com.

Über Solar Frontier:
Solar Frontier ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Showa
Shell Sekiyu K.K. Das Unternehmen hat 2011 die erste Produktionsstätte für
CIS-Solarmodule im Gigawatt-Bereich eröffnet, um für seine Kunden
wirtschaftliche und umweltfreundliche Solarzellen zu entwickeln. Die von
Solar Frontier entwickelte CIS-Technologie verwendet Kupfer, Indium und
Selen (sowie geringe Mengen an Gallium und Schwefel) anstelle des
traditionellen Siliziums und kommt somit ohne toxische Schwermetalle aus.
Bei der Entwicklung dieser Technologie profitierte das Unternehmen zum
einen von seiner langjährigen Erfahrung in der Solartechnik seit den
1970er Jahren. Zum anderen trugen auch die frühe Fokussierung auf die
CIS-Forschung im Jahr 1993 und der Erfolg der 2007 gestarteten
kommerziellen CIS-Produktion zu der proprietären Technologie bei. Die
Solarzellen von Solar Frontier kombinieren eine hohe Zuverlässigkeit,
Stabilität, Nachhaltigkeit, außergewöhnliches Design und werden außerdem
aus ungiftigen Materialien hergestellt. Sie verbrauchen während des
gesamten Herstellungsprozesses nur wenig Energie und erzielen damit eine
schnellere Energierückgewinnungszeit. Durch die Kombination dieser
Faktoren im Gigawatt-Bereich ist Solar Frontier damit bestens für die
weltweite Nachfrage nach einem neuen Leistungsstandard erschwinglicher
Solarzellen gerüstet. Weitere Informationen unter www.solar-frontier.com.

Über Showa Shell Sekiyu K.K.:
Showa Shell Sekiyu K.K. ist an der Börse Tokyo notiert. Seine Ursprünge
reichen die letzten 100 Jahre bis in die Anfänge des kommerziellen
Energieverbrauchs zurück.
Wildflecken, den 29. Juni 2011


BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH
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Wadenbrunner Str. 10
97509 Kolitzheim
Tel: 09385 9804 - 5710
Fax: 09385 9804 - 59710
Email: mailto:pr@belectric.com
Internet: http://www.belectric.com

Freitag, 24. Juni 2011

Die persönliche Kohlendioxid-Bilanz

Der Daumen zeigt nach
unten: „Schade! – Ihre persönliche
CO2-Bilanz ist relativ schlecht“, steht
auf dem PC-Bildschirm. Daneben ist
symbolisch eine Hand zu sehen, die Finger
vorwurfsvoll nach unten gestreckt.
Der Test zum eigenen CO2-Ausstoß ist
negativ ausgefallen – der persönliche
Verbrauch liegt über dem Bundesdurchschnitt.
Schuld sei das uralte Auto, ein
Spritfresser, so das Programm. „Steigen
Sie auf ein sparsameres Fahrzeug um.“
Das Mittel ist einfach und probat: Auf
www.wwf.de/CO2-Rechner kann jeder
seine persönliche Kohlendioxid-Bilanz
erstellen und lernen, wie er das Klima
entlastet. Entwickelt hat den Rechner
die Umweltstiftung WWF. „Wir erinnern
Menschen an ihre Verantwortung“,
sagt Vorstand Dirk Reinsberg.

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Mittwoch, 22. Juni 2011

SF mySchool vom 27.11.2009

Filme zur Berufswahl

Filme, Videos zur Berufswahl - Berufsfindung und Berufsorientierung
Welcher Beruf - Ausbildung passt zu mir? - Ein Filmportal nur für Ausbildungsberufe. Informiere dich jetzt!

Je näher dein Schulabschluss rückt, desto häufiger fragen Eltern, Verwandte und Freunde: "Was willst du nach der Schule machen?" Du fragst dich vielleicht:
"Was soll ich werden? Welcher Beruf, Job passt zu mir?"
"Welche Berufsausbildung ist die richtige?"

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Dienstag, 21. Juni 2011

Der Wechsel zu Ökostrom ermöglicht vegetarische Kochschulungen für Schulen und Kitas

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und urgewald
urgewald begrüßt die Albert Schweitzer Stiftung als neuen Partner in der Kampagne “Alle gewinnen. Stromwechseln hilft." “In dieser Kampagne ist der individuelle Wechsel zu Ökostrom über den Klimaschutz hinaus eine echte Hilfe für einen guten Zweck: Für jeden neuen Ökostrom-Kunden gibt es 20 Euro von den empfohlenen Ökostromanbietern Naturstrom, Greenpeace Energy, Elektrizitätswerke Schönau und LichtBlick für die vegetarischen Kochschulungen der Albert Schweitzer Stiftung" erklärt Agnes Dieckmann von urgewald, Initiatorin der Kampagne.

Viele Kitas, Schulen und gemeinnützige Einrichtungen würden gerne ihre Verpflegungskonzepte überarbeiten, den sozialen Einrichtungen fehlt aber schlichtweg das Geld. “Mit der Kooperation in der Stromwechselkampagne können wir nun unsere Kochschulungen finanzieren", freut sich Mahi Klosterhalfen von der Albert Schweitzer Stiftung. “Wenn Ihnen Klimaschutz und vegane Ernährung am Herzen liegt, können Sie mit dem Wechsel des Stromanbieters den Wandel hin zu einer tier-, umwelt- und menschenfreundlichen Ernährung befördern. Schon bei zehn neuen Ökostromkunden können wir eine kleine Kochschulung in einer Kita anbieten. Größere Projekte lassen sich mit 20 StromwechslerInnen finanzieren."

Hintergrund:
Der Konsum tierischer Lebensmittel muss drastisch gesenkt werden - und zwar aus Aspekten des Schutzes von Tier, Umwelt und Mensch: 1,5 kg Fleisch werden in Deutschland pro Woche und Person gegessen - das sind über drei Millionen Tiere pro Tag, von denen fast alle in der industriellen und tierquälerischen Massentierhaltung leben und sterben mussten.

Die Massentierhaltung gehört zudem zu den Hauptverursachern des Klimawandels. Zusätzlich belasten die von ihr erzeugten Güllemengen unsere Böden und unser Grundwasser. Der hohe Verbrauch von Fleisch, Wurst und Käse ist einer der Hauptfaktoren dafür, dass normalgewichtige Erwachsene in Deutschland inzwischen in der Minderheit sind. Ernährungsbedingte Krankheiten kosten jährlich mehr als 70 Mrd. Euro und verursachen damit 30% aller Gesundheitskosten.

Vor diesem Hintergrund möchten immer mehr Menschen ihren Fleischkonsum zumindest deutlich reduzieren, doch gerade in den sozialen Einrichtungen gibt es eine erhebliche Wissenslücke, wie sich ein solcher Schritt einfach, preiswert, schmackhaft und gesund umsetzen lässt. Deshalb führt die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt vegane Kochschulungen durch.

Ressourcenschonender Umgang mit Energie ist ein Gewinn für alle. Je mehr Menschen Ökostrom nutzen, desto geringer ist der Druck auf die endlichen Ressourcen. Stromwechseln ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zur zukünftigen Energiesicherheit. Ein Beitrag, den jeder ganz einfach in 5 Minuten und mit nur einer Unterschrift leisten kann. Mit dem konsequenten Wechsel zu Ökostrom vollziehen StromkundInnen ihren “persönlichen" Atomausstieg und reduzieren ihren CO2-Ausstoß bhttp://www.blogger.com/img/blank.gifeim Stromverbrauch um 2/3. So gewinnen alle.

Online wechseln: http://www.stromwechseln-hilft.de/projekt_albert_schweitzer_stiftung.html

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt urgewald
Ansprechpartner: Ansprechpartnerin:
Mahi Klosterhalfen Agnes Dieckmann Schoelerpark 5 Von-Galen-Str. 4
10715 Berlin 48336 Sassenberg
Tel.: 030 - 86 39 16 59 Tel. 02583-91 899 31
mk@albert-schweitzer-stiftung.de agnes@urgewald.de
Web: www.urgewald.de

Montag, 20. Juni 2011

Herkules Test

EU-Förderprojekt hilft Firmen und Freiberuflern im Bau- und Energiebereich

InnovationCity Bottrop lädt klein- und mittelständische Unternehmen zum Mitmachen ein. Informationsveranstaltung am 7. Juli im Saalbau.

Die InnovationCity Bottrop lädt alle im Bau- und Energiebereich tätigen Firmen und Unternehmen sowie Planer und Architekten zur Mitwirkung ein. Angeboten werden Qualifizierungen und die Teilnahme an einem Partnernetzwerk. Über die Möglichkeiten und Hintergründe informiert das InnovationCity-Projektteam am Donnerstag, dem 7. Juli 2011, von 18 bis 21 Uhr im Saalbau am Droste-Hülshoff-Platz 4.
EU-Projekt "GreenConServe" übernimmt Kostenanteile

Ausgangspunkt ist, dass es dem Projektteam gelungen ist, das EU-Förderprojekt "GreenConServe" nach Bottrop zu holen. GreenConServe unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), sich für das Thema des nachhaltigen Bauens fit zu machen.

Das Projekt, bei dem die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB als Konsortialpartner agiert, verfolgt zwei Stoßrichtungen: Einerseits werden über GreenConServe Schulungen angeboten, die den teilnehmenden Unternehmen wertvolles Know-how vermitteln und Innovationspotenziale im eigenen Haus aufzeigen. Auf der anderen Seite erhalten Unternehmen Gutscheine im Wert von bis zu 20.000 Euro, mit denen sie ihre Produktideen und Dienstleistungen realisieren können - wenn diese die Reduktion von Kohlendioxid sowie das nachhaltige Bauen vorantreiben. Gefördert werden 50 Prozent pro Vorhaben und Unternehmen.
Kunden sollen vom Partnernetzwerk profitieren

Von der Förderung der Unternehmen sollen auch die Endverbraucher und Kunden profitieren. Viele Eigentümer würden eine energetische Sanierung ihrer Gebäude in Angriff nehmen, wenn ihnen qualifizierte und leistungsstarke Partner für Beratung, Fördermöglichkeiten und Umsetzung der Baumaßnahmen zur Verfügung stünden. An diesem Punkt will ein neues Partnernetzwerk der InnovationCity Bottrop anknüpfen. Es soll aus Handwerkern, Unternehmern, Architekten, Planern und Energieberatern bestehen. Wenn diese entsprechende Qualifizierungskriterien nachweisen, sind sie eingeladen, Partner des professionellen Netzwerks zu werden und für Qualität und Nachhaltigkeit in der InnovationCity zu sorgen.

Die Qualifizierungskriterien, die maßgeblich für den Beitritt in das Partnernetzwerk sind, wurden in Zusammenarbeit unter anderem mit der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft, der IHK, dem Jobcenter Bottrop und dem ÖkoZentrum NRW erstellt. Wer offiziell als Partner anerkannt wird erhält das Qualitätssiegel "InnovationCity Bottrop-Partner". Mit diesem Siegel wird dann auch das sich im Aufbau befindliche "Zentrum für Information und Beratung" im Südring-Center arbeiten.

Weitere Infos im WWW:

www.dgnb.de/_de/verein/international/greenconserve.php

Sonntag, 19. Juni 2011

Leuchtturmprojekt des Monats: Geothermie


Die Fröschl Geothermie GmbH, zu der der Emittent der Anleihe "Kraftwerke Portfolio 2011 Nr. 1", die Fröschl GeoKraftWerke GmbH, gehört, ist überregional im Bereich der innovativen und erneuerbaren Energielösungen tätig. Die Fröschl Geothermie GmbH erforscht und erschließt Technologien und Märkte für die effiziente Nutzung von Energiequellen. Besonderes Interesse gilt dem Ausbau und der Optimierung von geothermisch erzeugter Energie. Hier besitzt die Fröschl Geothermie GmbH bereits erhebliches Wissen und Erfahrung. Die Konzentration auf dieses Geschäftsfeld ergibt aus Sicht der Fröschl Geothermie GmbH deshalb Sinn, weil diese von nicht beeinflussbaren Faktoren (Windhäufigkeit, Sonnenstrahldauer Tag/Nacht-Wechsel) unabhängig ist. Sie ist grundlastfähig und daher für den Verbraucher ungleich wertvoller. Entsprechend wird sie gesetzlich gefördert.
Fröschl GmbH:

www.geokraftwerke.de

info@geokraftwerke.de

Weitere Informationen zum Thema "Geothermie" finden Sie auf der Webseite des Bundesverbandes Geothermie :www.geothermie.de



Kontakt:
Fröschl GeoKraftWerke GmbH
Bruderwöhrdstr. 29
93055 Regensburg
Deutschland
Tel.: +49 (0) 941 20 000-990
Fax.: +49 (0) 941 20 000-991
E-Mail: info(at)@(at)Do not spamgeokraftwerke.de

Erneuerbare gehören in die Lehrpläne

Zahlreiche Studien beweisen: Erneuerbare Energien werden in absehbarer Zeit unseren Bedarf in den Bereichen Mobilität, Wärme und Strom vollständig decken. Im Gegensatz zu ihrer Bedeutung stellen sie in Bildungsplänen, in Schulbüchern, in Hochschulen sowie in der Lehreraus- und -fortbildung lediglich Randerscheinungen dar.

Somit steht nicht nur der Energie-, sondern auch der Bildungssektor vor großen Herausforderungen:

Die Themen Klimaschutz und Energiebildung gehören auf die Tagesordnung und in die Lehrpläne.

Zahlreiche Akteure, Initiativen, Vereine und Informationsportale haben sich bereits der Energiebildung rund um das Thema erneuerbaren Energien angenommen.
Auf den folgenden Seiten stellen wir für unterschiedliche Zielgruppen hilfreiche Links und Medien rund ums Thema Lernen und Lehren zu erneuerbaren Energien vor – auch mit dem Mut zur Lücke.

Wenn Sie ein interessantes Angebot, Buch, Medium oder einen zur Thematik passenden Film vermissen, senden Sie eine Mail an unser Team unter e-zukunft@gmx.de

Samstag, 18. Juni 2011

Video einer Bohrung zur Gewinnung von Erdwärme

Zukunftsberufe

Zur Verfügung gestellt von center.tv Düsseldorf.

Video: Weltweiter Klimaschutz schafft Arbeitsplätze in Deutschland


Weltweiter Klimaschutz schafft Arbeitsplätze in Deutschland

Die Erneuerbaren Energien sind ein deutscher Exportschlager. Im Jahr 2008 wurde regenerative Anlagentechnik im Wert von 12 Milliarden Euro exportiert. Im Jahr 2020 werden es nach Branchenprognosen 80 Milliarden Euro sein. 340.000 Menschen arbeiten hierzulande bereits in der Erneuerbaren-Energien-Branche. Klimaschutzziele auf internationaler Ebene können weitere Absatzmärkte für deutsche Umwelttechnologien schaffen.

Der Film „Klimaschutz schafft Arbeitsplätze“ zeigt nicht nur die Marktpotenziale für die deutsche Wirtschaft, sondern auch die Vision eines klimaneutralen Deutschlands im Jahr 2050. In einer neuen Animation produzieren gebäudeintegrierte Windkraftanlagen und Solarzellen mehr Strom als die Häuser benötigen. Mehr als die Hälfte der Autos fahren elektrisch. Die intelligente Steuerung von Erzeugung und Verbrauch kennzeichnet diese Energieversorgung der Zukunft.

Galerie der Zukunftsberufe

Galerie der Zukunftsberufe

Einblick in unterschiedliche berufliche Biographien der regenerativen Energien bietet die "Galerie der Zukunftsberufe", die der Wissenschaftsladen Bonn im Rahmen des Projektes Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien mit Experten aus Wirtschaft und Bildung entwickelt hat. Die Wanderausstellung zeigt anhand konkreter Personen und ihrer Berufswege exemplarisch elf Tätigkeitsbereiche mit Berufsausbildung oder Studium:

* Betriebsingenieurin für Biokraftstoff
* Entwicklungsingenieur für Biogasanlagen t
* Maschinist in der Holzpelletproduktion
* Brunnenbauer und Bauingenieur
* Tiefbohrtechniker
* Entwicklungsingenieur für Solartechnologie
* Produktmanager solare Systemtechnik/Photovoltaik
* Servicetechniker Solarenergie
* Servicetechniker für Windenergieanlagen
* Projektleiterin für Windenergieanlagen
* Mechatroniker für Windenergieanlagen

Viele von ihnen sind über Umwege zu den erneuerbaren Energien gekommen, die sie manchmal auch ins Ausland geführt haben. Neben einer Kurzbeschreibung der Tätigkeits- und Anforderungsprofile aus den Branchen Sonnen- und Windenergie, Erdwärme und Bioenergie bietet die Ausstellung anschauliches Bildmaterial aus der Berufspraxis und Tipps für Einsteiger.

Einsatz und Zielgruppe

Die Ausstellung steht als Banner mit Trägersystem oder als Plakatreihe zur Verfügung und ist sowohl auf Fach- und Informationsveranstaltungen vielfältiger Art wie bei Projektwochen, Messen, Energie- und Umwelttagen, Jobdays aber auch als temporärer Info-Event an frequentierten Orten breit einsetzbar. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler sowie Berufsein- und Umsteiger und die interessierte Öffentlichkeit.

Die Kosten

Kosten für Transport, Versicherung und Ausleihe auf Anfrage. Schulen können ggf. von den Kosten befreit werden.

Ansprechpartnerin:
Brigitte Eckert
Tel. (02 28) 201 61-40
brigitte.eckert@wilabonn.de

Die Branche boomt-doch Arbeitskräfte fehlen


Im Jahr 2020 werden in Deutschland rund 500.000 Beschäftigte im Bereich der erneuerbaren Energien arbeiten, schätzen Forschungsinstitute. Die Branche, so Experten, werde dann mehr Umsatz machen als die derzeitige Vorzeigebranche, der Maschinenbau. Eine Erfolgsgeschichte freilich mit einer großen Unbekannten: Wo finden die Unternehmen in Zukunft so viele, gut qualifizierte Arbeitnehmer?
Denn die Branche leidet nicht nur unter dem allgemeinen Ingenieurmangel in Deutschland, sondern unter strukturellen Mängeln in der Ausbildung. Immer nochwissen Hochschulabsolventen, aber auch Lehrlinge nicht, welche Branchenkenntnisse sie im Bereich der erneuerbaren Energien vorweisen müssen. Immer noch fehlt es an Studiengängen, Aus- und Weiterbildungen, die die Absolventen fit für einen Job in der sich dynamisch ändernden Wachstumsbranche machen.
Mit verschiedenen Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien wollen wir dazu beitragen Konzepte für eine verbesserte Ausbildung entwickeln, Wissenslücken schließen sowie Arbeitsuchende, Bildungsträger und Unternehmer miteinander ins Gespräch bringen.

Die Berufswahl




Schulabgänger haben hier die Qual der Wahl, denn welchen Beruf sollen Sie wählen ?

Die Firmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind, bieten die unterschiedlichsten Ausbildungsmöglichkeiten.

Man muss ja nicht gleich die Ausbildung zum Hubschraubermonteuer machen wollen, der auf hoher See vom Heli aus die Windrotoren inspiziert.

Vielleicht ist der Einstieg als Mechatroniker der richtige Einstieg ?

Mechatroniker:

Allgemeines Tätigkeitsprofil:

Mechatroniker/innen bearbeiten manuell und maschinell Werkstoffe und bauen mechanische, elektromechanische, elektrische, elektronische und hydraulische Komponenten zu mechatronischen Systemen zusammen. Sie montieren die hergestellten Komponenten und Anlagenteile, nehmen die Anlagen in Betrieb und bedienen sie. Hierzu gehört auch das Messen und Prüfen der Systeme und Komponenten. Gegebenenfalls programmieren sie auch Produktionsanlagen. Zudem halten sie diese Anlagen bzw. Anlagenteile in Stand.

Sie arbeiten bei den Herstellern, Abnehmern und Betreibern mechatronischer Systeme, wie im Anlagen- und Maschinenbau, in der Chemischen- und Automobilindustrie. Dort üben sie ihre Tätigkeiten an unterschiedlichen Einsatzorten, vornehmlich auf Montagebaustellen, in Werkstätten oder im Servicebereich aus.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Höhentaugliche Mechatroniker montieren z.B. auch Grosswindanlagen

Links:

Arbeitsagentur

Mechatronik-Portal - Ausbildung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

www.jobmotor-erneuerbare.de

Pedelecs

Öffnung der Bahnhofs-Stromnetze

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat gestern im Rahmen einer mündlichen Verhandlung die Entscheidung der Bundesnetzagentur zur Öffnung der Bahnhofs-Stromnetze bestätigt. Die DB Energie GmbH hat ihre Beschwerde vollumfänglich zurückgenommen.

"Unsere Entscheidung verschafft allen Stromlieferanten die Möglichkeit eines diskriminierungsfreien Zugangs zu den Bahnhofs-Stromnetzen. Damit können auch die über diese Netze versorgten Kunden künftig ihren Stromanbieter wechseln", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die DB Energie betreibt an über 5.000 Standorten in Deutschland 50 Hertz-Stromversorgungsnetze. Diese dienen in erster Linie der Versorgung konzerneigener Einrichtungen auf Bahnhöfen und Bahnanlagen. Zugleich werden hierüber auch Einrichtungen Dritter, wie Kioske, Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsgeschäfte mit elektrischer Energie versorgt.

Die DB Energie weigerte sich – trotz mehrfacher Aufforderung seitens der Bundesnetzagentur – Dritten den Zugang zu den Bahnhofs-Stromnetzen zu gewähren, da diese als sog. Objektnetze im Sinne von § 110 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zu qualifizieren seien. Die Bundesnetzagentur hatte daher das Unternehmen mit Beschluss vom 27. Oktober 2010 verpflichtet, unverzüglich den Netzzugang zu sämtlichen Bahnhofs-Stromnetzen zu gewähren und die Zugangskonditionen zu veröffentlichen. Das OLG Düsseldorf betonte nun, dass die Netzzugangsentscheidung der Bundesnetzagentur nicht zu beanstanden sei. Auch im Fall von Objektnetzen bestehe die Verpflichtung des Netzbetreibers, den Netzzugang zu gewähren.

Allein in der Frage der von der Bundesnetzagentur verfügten Umsetzungsfrist für die Einführung der automatisierten Prozesse des Anbieterwechsels teilte das Gericht die Auffassung der Bundesnetzagentur nicht. Die ursprünglich angesetzte Frist bis zum 1. Februar 2011 sei zu knapp. Die Bundesnetzagentur hat deshalb der DB Energie zur Umsetzung der automatisierten Lieferantenwechselprozesse (Festlegung GPKE) eine Frist bis zum 31. Dezember 2011 eingeräumt.

Stiftung Solarenergie

Die Sonne als Entwicklungshelfer unterstützen
Die Stiftung Solarenergie betreibt Entwicklungshilfe
Ziel der Stiftung Solarenergie ist die Linderung der Armut in Entwicklungsländern durch die Verbreitung erneuerbarer Energien, insbesondere der Solarenergie. Denn Energie ist eine wichtige Grundlage für Bildung, Gesundheit und Entwicklung.
Derzeit ist die Stiftung vor allem in Äthiopien tätig.

Die Stiftung Solarenergie ist eine Bürgerstiftung
Rund 750 Sonnenstifter haben das Stiftungskapital aufgebracht und ermöglichen so eine dauerhafte Arbeit in Äthiopien. Die Stiftung bietet allen Interessierten auch weiterhin an, ab 100 Euro zum Sonnestifter zu werden (www.sonne-stiften.de).

www.stiftung-solarenergie.org

Die Stiftung hat in Youtube einen eigenen Videokanal eingerichtet, in der mit vielen einzelnen Videos über die Arbeit der Stiftung informiert wird.

www.youtube.com/user/StiftungAA

Freitag, 17. Juni 2011

Stellenmarkt



Die Energieumstellung wird uns die nächsten 50 Jahre, wenn nicht sogar noch länger intensiv beschäftigen.

Dabei entstehen neue Industrien und somit auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

Inserieren Sie deshalb Ihre offenen Arbeitsstellen in unserer Stellenbörse.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Klima-Einkaufsmarkt eröffnet Stromtankstelle

Als erster Supermarkt-Betreiber hat Tengelmann in Mülheim eine Stromtankstelle in Betrieb genommen.

Die Kunden können dort somit während des Einkaufs ihre Elektroautos kostenlos auf dem Parkplatz eine Stunde lang mit Strom auftanken.

Die Stromtankstelle gehört zu einer Filiale, die Tengelmann Klima-Markt nennt, denn das Gebäude nutzt selbst produzierte Energie aus Photovoltaik, Windkraft und Erdwärme und deckt damit nach Angaben Tegelmanns knapp die Hälfte des eigenen Energieverbrauchs.