Nichts ist unmöglich !
E-Future-2011 / E-Mobility - Who is preparing our youth for the future as an energy consumer? Renewable energy, solar energy, wind energy, geothermal energy, Smard grid, electric vehicles, space technology / энергии потребителям / Los consumidores de energía / الطاقة للمستهلكين / Het energieverbruik / جنس / sesso /zużycie energii / اسکوتر برقی / Desertec ---------- Kontakt: Dorota Ziesch Tel.:0209 - 88339422 mail: redaktion-e-zukunft@web.de
Samstag, 19. November 2011
Go-Green electric Fiat Doblo with Altairnano batteries
Go-Green electric Fiat Doblo with Altairnano batteries
20MW Power Management and Energy Storage Facility
20MW Power Management and Energy Storage Facility
The Altairnano 20MW/5MWh power management facility enables rapid deployment and delivers powerful fast response capabilities to support today’s power management challenges.
Supported Smart Grid Applications:
o Frequency Regulation
o Photovoltaic Smoothing
o Wind - Ramp Rate Response
o Spinning Reserve
o Microgrids
o Power Quality Solutions
The Altairnano 20MW/5MWh power management facility enables rapid deployment and delivers powerful fast response capabilities to support today’s power management challenges.
Supported Smart Grid Applications:
o Frequency Regulation
o Photovoltaic Smoothing
o Wind - Ramp Rate Response
o Spinning Reserve
o Microgrids
o Power Quality Solutions
Niederlande wollen Elektromobilität stärker fördern

Die niederländische Regierung möchte die Elektromobilität in Zukunft stärker fördern. Bis zum Jahr 2018 sollen nach aktuellen Planungen mindestens 20.000 Autos mit einem Elektroantrieb über die Straßen des deutschen Nachbarn fahren. Aktuell sind es jedoch erst rund 700. Um die Verkäufe von Elektroautos weiter anzukurbeln, will die niederländische Regierung Käufer eines umweltfreundlichen Stromers mit einem Erlass der Kfz-Steuer beschenken. Für niederländische Autofahrer lohnt sich die Anschaffung eines Stromers in Zukunft also gleich doppelt: Aufgrund der sehr hohen Mineralölsteuer ist das Benzin in den Niederlanden so teuer wie nirgendwo anders in Europa. Darüber hinaus werden sehr teure Fahrzeuge mit einer Luxussteuer (BPM) belegt.
Die Luxussteuer (BPM), die bis zu 35 Prozent des Fahrzeugpreises beträgt, wird bei dem Kauf eines elektrisch betriebenen Autos entfallen. Beim Kauf eines 5er BMWs werden beispielsweise stolze 10.000 Euro Luxussteuer fällig. Für einen Audi Q7 müssen bis zu 30.000 Euro BPM eingeplant werden. Die Luxussteuer wird in den nächsten Jahren nach und nach abgeschafft und gegen die neue CO2-Steuer ersetzt, die allerdings eine ähnliche Höhe hat wie die aktuelle Luxussteuer.
Neben Elektroautos werden die Steuererleichterungen auch für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Autos gelten. Wer sich ein Fahrzeug dieser Typen anschafft, muss weder Kfz-Steuer, noch Luxussteuer bezahlen und darf sich im Rahmen seiner Steuererklärung zusätzlich einen Steuerfreibetrag abziehen. Dies kündigte Wirtschaftsminister Maxime Verhagen an. Die steuerlichen Vergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge sollen zunächst bis 2018 gelten. Auch Taxiunternehmen sollen von den Vergünstigungen profitieren und zum Umstieg motiviert werden.
Hierzulande gibt es noch keine Förderung für Elektroautos. Die Industrie fordert bereits seit längerer Zeit eine Förderung für Elektromobilität, ansonsten sei das Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren zu haben, nicht mehr erreichbar. Verbraucher in den USA erhalten eine Förderung von bis zu 5.300 Euro, wenn sie sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden. Absolute Spitzenreiter bei der Förderung der E-Mobilität sind Dänemark und Japan. Hier erhalten Käufer beim Kauf eine Förderung von bis zu 17.500 Euro bzw. 10.000 Euro.
Streetscooter entwickelt Elektroauto für die Deutsche Post

Aktuell fahren die Auslieferungsfahrer der Deutschen Post jeden Morgen mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor vor, um Briefe und Pakete zu den Haushalten zu bringen. Das könnte sich aber schon bald ändern. Wie die Post heute mitgeteilt hat, plant man die Zusteller schon bald mit rein batterieelektrisch angetriebenen Autos auszustatten. Damit kämen Briefe und Pakete - vorausgesetzt, alle Fahrzeuge werden auch mit 100% Ökostrom betankt - quasi emissionsfrei ins Haus. Bis Herbst 2012 will die Deutsche Post gemeinsam mit der Streetscooter GmbH einen Prototyp entwickeln. Das Unternehmen, das der Hochschule Aachen entsprungen ist, hat bereits reichlich Erfahrung im Bau von Elektroautos. Jetzt kann man das Post-Auto der Zukunft entwickeln.
Die Anforderungen der Post an das neue E-Post-Auto sind nicht ohne: Mindestens 200 Stopp- und Anfahrvorgänge muss der gelbe Stromer bewältigen können. Darüber hinaus muss er bis zu 300 Tage im Jahr im Einsatz sein. Neben der Batterie muss natürlich noch ausreichend Platz für Briefe und Pakete sein. Hohe Geschwindigkeiten muss der Stromer nicht leisten. Eine besonders große Reichweite steht ebenfalls nicht im Anforderungskatalog für das elektrisierte Postmobil. Das sollte die Entwicklung des Fahrzeugs ein wenig vereinfachen.
Der Einsatz von Elektroautos ist für einige Bedienstete der Post kein Neuland: Aktuell sind schon 60 Elektroautos im Einsatz des gelben Riesen, allerdings erfüllen diese nicht alle Anforderungen, die das Unternehmen an ein elektrisches Zustellfahrzeug stellt. Sollte sich der Prototyp der Streetscooter GmbH als praxistauglich erweisen und in Serie gehen, könnte die Deutsche Post 20.000 Fahrzeuge davon abnehmen. Aktuell arbeitet die Streetscooter GmbH an einem batterieelektrischen Kleinwagen, der in Kleinserie auf den Markt kommen soll. Das Fahrzeug soll lediglich 5.000 Euro kosten und in der City zum Einsatz kommen.
Der Streetscooter wird mit einem 30 kW-Elektromotor angetrieben, der es auf eine Geschwindigkeit von bis zu 105 km/h schafft. Die Batterie, der teuerste Bestandteil bei Elektroautos, ist hier im Preis nicht enthalten, denn sie soll von dem Käufer geleast werden. Dabei hat der Käufer die Wahl, wie viele Akku-Packs er nutzen möchte. Ein Akku ermöglicht eine Reichweite von 45 Kilometern und maximal drei Akkus können in das kleine Stadtfahrzeug integriert werden. So bringt es der Streetscooter auf eine maximale Reichweite von 135 Kilometern.
Peugeot VLV: Zweisitziges Elektroauto feiert 70. Jubiläum

Peugeot VLV: Zweisitziges Elektroauto feiert 70. Jubiläum
Autohersteller Peugeot hat in diesen Tagen gleich mehrere Gründe zu feiern: Seit 75 Jahren liefert das Unternehmen Fahrzeuge nach Deutschland. Die ersten Autos wurden am 5. November 1936 in Saarbrücken verkauft. Fünf Jahre später kam das erste Elektroauto von Peugeot auf den Markt. Der VLV (Voiture Légère de Ville) wurde zwischen 1941 und 1945 in sehr kleiner Stückzahl gebaut. Insgesamt verließen gerade mal 377 Exemplare des VLV (übersetzt: kleines Sadtfahrzeug) das Werk des Automobilherstellers.
Peugeot rüstete den VLV mit einem 1,3 PS starken Elektromotor aus, der den Stromer auf bis zu 30 km/h beschleunigen konnte. Der benötigte Strom wurde nicht - wie damals üblich - in Sechs-Volt-Akkumulatoren, sondern in vier in Reihe geschaltete 12-Volt-Batterien gespeichert. Mit einer Reichweite von etwa 80 Kilometern könnte der VLV durchaus mit einigen Elektroautos aus heutigen Zeiten konkurrieren. Um das Aufladen an der heimischen Steckdose zu ermöglichen, lieferte Peugeot den VLV mit einem speziellen Ladegerät an die Kundschaft aus.
Peugeot entwickelte den VLV damals aufgrund der Kraftstoffknappheit. Die deutschen Besatzer rationierten Öl und Benzin damals sehr streng, was Peugeot dazu bewog, alternative Antriebstechniken zu entwickeln. In privaten Händen landete der VLV aber nur selten. In erster Linie wurden die Post und Ärzte mit dem zweisitzigen Elektroauto versorgt.
Das abgasfreie Antriebskonzept setzte sich 1995 mit dem 106 Électric fort. Mit dem zum Mitsubishi i-MiEV baugleichen Peugeot Ion brachte die Marke als erster europäischer Hersteller ein viersitziges Elektroauto in Serie auf den Markt. Mit dem Peugeot 3008 Hybrid4 folgt nun der erste Voll-Hybrid-Diesel weltweit. Die gleiche Antriebsart nutzt auch der neue 508 RXH, der auf der diesjährigen IAA in Frankfurt seine Weltpremiere feierte und 2012 auf den Markt kommen wird.
Peugeot wins order for 3000 iOn EVs

Vehicle fleets in France are going electric tout de suite. UGAP, an organization that makes large-scale purchases for various French government agencies and private firms, has placed an order with automaker Peugeot for 3,000 of the company’s iOn EVs, to be delivered over four years. The cars will go to various public/private outfits, including electric utility Électricité de France and garbage hauler Veolia.
The French procurement association has been spreading its custom around – this contract follows one announced last week to buy 15,000 Kangoo Express ZE electric vans from Renault.
The Peugeot iOn is a rebadged version of the Mitsubishi i-MiEV, a 5-door hatchback with a 16 kwh lithium-ion battery and a 63 hp electric motor. The latest order is bonnes nouvelles for Peugeot – together with 2,500 orders already on the books, the company is now looking good to meet its EV sales projections for 2011.
Exclusive Video: Electric Porsche 911SC

Exclusive Video: Electric Porsche 911SC
Saint Petersburg, Florida is a sleepy retirement town? EVs are sensible, boring golf carts? Watching an all-electric Porsche 911 tool past local landmarks like the new Salvador Dalí Museum and Tropicana Field will make those old ideas disappear like a puddle of gasoline on a Florida summer day.
CHARGED visited Rebirth Auto in Saint Pete, last week, and shot a rocking video of Rebirth’s custom-built 1978 Porsche 911SC conversion. The palm-shaded streets of the lively waterfront district, site of the yearly Grand Prix, are the perfect frame for this work of automotive art.
This baby is built for performance, with a 160-mph top speed and a range of 50 miles on a charge. A 14.75 kWh lithium iron phosphate battery pack drives twin 9-inch motors and a Soliton1 motor controller delivering 400 hp.
RebirthAuto specializes in electric vehicles, and carries a full selection of motors, batteries and EV conversion kits. To buy this Porsche, or the parts to build your own, visit www.RebirthAuto.com.
New Coda EV goes into production

New Coda EV goes into production

EV startup Coda Automotive has been busier than a motorcycle cop on the LA Freeway at rush hour. Last week the company threw a bash to open its new headquarters in Los Angeles, with California Governor Jerry Brown there to cut the ribbon and the rubber chicken. On Tuesday it announced that the new all-electric Coda sedan has gone into production.
The four-door, five-passenger sedan, which will be shown off at this month’s LA Auto Show, sports a UQM PowerPhase electric motor with 134 hp and 221 lbs-ft of torque, and a lithium-iron phosphate battery pack that’s integrated into the bottom of the chassis. It claims to have a range of up to 150 miles, a charging time of six hours on a 220-volt level-two charger, and an electronically limited top speed of 85 mph.
We’ve heard no mention of a definite delivery date, but Coda is already taking orders on its web site. The base price is $39,900, and the company offers a three-year warranty on the car, and a ten-year warranty on the battery.
Images: Coda Automotive
Tesla’s UK sales are rubbish – is Top Gear to blame?
Tesla’s been tooling down the freeway at an impressive clip lately – it’s moved over 2000 Roadsters, and sold out the entire first year’s production of the Model S, which it hasn’t even built yet. As we reported yesterday, the company’s surging stock price should keep its batteries charged for some time to come.
Across the pond however, I’m afraid there’s a bit of a sticky wicket – UK sales have been as lukewarm as a pint of bitter, and right-hand drive Roadsters are piling up unsold. In a recent interview with The Detroit News, CEO Elon Musk blamed “the continuing adverse impact on the Roadster via reruns of Top Gear, the UK’s leading car show.”
The program’s infamous 2008 episode saw a Roadster turn in a humiliatingly poor performance in a road test, and famously snarky host Jeremy Clarkson quipped “in the real world, it doesn’t seem to work.” Tesla, claiming that the failure was staged, sued for libel, but lost. The ongoing drama has been a boon to automotive pundits, though none of us have proven any more eloquent than Musk himself, who said, “the fundamental thing with Top Gear is that the show was about as authentic as a Milli Vanilli concert.”
Will Tesla’s sales in Blighty be forever blighted? Will Messrs Musk and Clarkson kiss and make up behind the wheel of a Model S? Will Milli Vanilli make a comeback, propelled by Top Gear fans? For the answers to these and other similarly important questions, don’t miss the next episode of As the EV Charges!
Your entry at our site?
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If you want to present your company, organization or school here we ask you to send us a mail.
We will contact you soon.
Your sincerely,
Dorota Ziesch
Redaktion-e-zukunft@gmx.de
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Germany, Grossbritannien, Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Polen, Tschechien, Slovakei, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Ungarn, USA, Italien, Irland, Luxemburg, Österreich, Griechenland, Türkei,
Winenergie, Solarenergie, Elektromobilität, E-Mobility,
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Dorota Ziesch
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Studenten bauen Elektroauto
Einen neuen Akzent im Forschungsfeld Elektromobilität setzt die Fachhochschule Bingen mit dem Bau eines Elektroautos.
Im Rahmen eines Studentenprojekts wird hier ein PKW mit Verbrennungsmotor zum Elektroauto umgerüstet, das in der Endphase mit Einzelradantrieb eine Reichweite von 100 km bei 130 km Höchstgeschwindigkeit erreichen und die Straßenzulassung erhalten soll. "Im Vordergrund steht dabei nicht, dass wir schnellst möglich das Ziel erreichen, sondern über mehrere Semester mit immer wieder neu zusammen gesetzten interdisziplinären Studententeams Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die Studierenden während des Studiums Teamarbeit unter Praxisbedingungen erfahren zu lassen", machte Elektrotechnik-Professor Christoph Wrede deutlich, der mit einem interdisziplinären Professorenteam das Projekt betreut. Anschubfinanzierung leisteten das Binger Unternehmen NSM-Löwen Entertainment mit dem Innovationspreis von 3000 Euro und die Hochschule, Basis des Entwicklungsprojekts ist ein Audi A6 Avant quattro. "Mit der Entscheidung für dieses Fahrzeug wollen wir zeigen, dass elektrische Antriebstechnik nicht auf Kleinwagen und Leichtfahrzeuge beschränkt bleiben muss. Außerdem bietet das Fahrzeug mit Allradantrieb vielfältige Integrationsmöglichkeiten für Antriebsvarianten", betonte FH-Präsident Professor Klaus Becker bei der Projektvorstellung auf dem Campus.
Auf das erste Projektteam aus Studenten der Elektrotechnik, der Mechatronik und des Maschinenbaus wartet noch eine Reihe kniffliger Aufgaben bis der Prototyp im September mit einem Synchron-Elektromotor, angepasster Steuerung und Lithium-Batterie die ersten Runden auf dem FH-Parkplatz drehen wird. Seit dem Frühjahr sind sie an der Arbeit, beschäftigten sich mit Komponentenauswahl- und -akquise, berechneten Kapazitäten und Auslegung. Drei wissenschaftlich fundierte Masterarbeiten sind in die erste Umsetzungsphase eingebunden. Im nächsten Schritt sollen Alternativen mit Einzelradantrieb, neue Batterielösungen, Speicherkapazitäten unter Einbeziehung der FH-eigenen Solartankstelle und der Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Fahrzeug untersucht und realisiert werden; ökonomische Aspekte und nachhaltige Lösungen inbegriffen. Das Umrüstungsprojekt baut auf Erkenntnissen und Know-how aus mehreren vorausgegangenen Entwicklungsprojekten mit elektrischen Leichtkraftfahrzeugen auf, ergänzt die vorhandene Infrastruktur zur Elektromobilität an der FH Bingen und soll noch vielen Studierenden Stoff für Projekt- und Abschlussarbeiten liefern. Dafür hofft Präsident Becker weitere Unterstützer von der Idee zu begeistern, damit auch zukünftig der finanzielle Hintergrund gesichert wird.
Weitere Informationen:
Projektleiter Prof. Dr. Christoph Wrede, Tel.: 06721/409 107, wrede@fh-bingen.de
Im Rahmen eines Studentenprojekts wird hier ein PKW mit Verbrennungsmotor zum Elektroauto umgerüstet, das in der Endphase mit Einzelradantrieb eine Reichweite von 100 km bei 130 km Höchstgeschwindigkeit erreichen und die Straßenzulassung erhalten soll. "Im Vordergrund steht dabei nicht, dass wir schnellst möglich das Ziel erreichen, sondern über mehrere Semester mit immer wieder neu zusammen gesetzten interdisziplinären Studententeams Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die Studierenden während des Studiums Teamarbeit unter Praxisbedingungen erfahren zu lassen", machte Elektrotechnik-Professor Christoph Wrede deutlich, der mit einem interdisziplinären Professorenteam das Projekt betreut. Anschubfinanzierung leisteten das Binger Unternehmen NSM-Löwen Entertainment mit dem Innovationspreis von 3000 Euro und die Hochschule, Basis des Entwicklungsprojekts ist ein Audi A6 Avant quattro. "Mit der Entscheidung für dieses Fahrzeug wollen wir zeigen, dass elektrische Antriebstechnik nicht auf Kleinwagen und Leichtfahrzeuge beschränkt bleiben muss. Außerdem bietet das Fahrzeug mit Allradantrieb vielfältige Integrationsmöglichkeiten für Antriebsvarianten", betonte FH-Präsident Professor Klaus Becker bei der Projektvorstellung auf dem Campus.
Auf das erste Projektteam aus Studenten der Elektrotechnik, der Mechatronik und des Maschinenbaus wartet noch eine Reihe kniffliger Aufgaben bis der Prototyp im September mit einem Synchron-Elektromotor, angepasster Steuerung und Lithium-Batterie die ersten Runden auf dem FH-Parkplatz drehen wird. Seit dem Frühjahr sind sie an der Arbeit, beschäftigten sich mit Komponentenauswahl- und -akquise, berechneten Kapazitäten und Auslegung. Drei wissenschaftlich fundierte Masterarbeiten sind in die erste Umsetzungsphase eingebunden. Im nächsten Schritt sollen Alternativen mit Einzelradantrieb, neue Batterielösungen, Speicherkapazitäten unter Einbeziehung der FH-eigenen Solartankstelle und der Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Fahrzeug untersucht und realisiert werden; ökonomische Aspekte und nachhaltige Lösungen inbegriffen. Das Umrüstungsprojekt baut auf Erkenntnissen und Know-how aus mehreren vorausgegangenen Entwicklungsprojekten mit elektrischen Leichtkraftfahrzeugen auf, ergänzt die vorhandene Infrastruktur zur Elektromobilität an der FH Bingen und soll noch vielen Studierenden Stoff für Projekt- und Abschlussarbeiten liefern. Dafür hofft Präsident Becker weitere Unterstützer von der Idee zu begeistern, damit auch zukünftig der finanzielle Hintergrund gesichert wird.
Weitere Informationen:
Projektleiter Prof. Dr. Christoph Wrede, Tel.: 06721/409 107, wrede@fh-bingen.de
Mittwoch, 16. November 2011
Flotte unter Strom: E.ON und Athlon Car Lease stellen Angebote für Elektromobilität vor
Noch sind Elektrofahrzeuge in den Fuhrparks der Unternehmen eine Seltenheit, doch das Interesse der Firmenchefs und Flottenmanager wächst stetig. Experten sehen in der Elektromobilität bereits heute eine praxistaugliche Option. Viele Firmenwagen werden auf Kurzstrecken eingesetzt und sind deshalb besonders geeignet für Elektroantriebe. Hier setzt nun der Energieversorger E.ON an und bietet Geschäftskunden ab sofort bundesweit ein Paket für den Einstieg in die Elektromobilität. E.ON eMobil umfasst mehrere Module, die von den Unternehmen individuell zusammengestellt werden können: Ladestationen, technischer Service für Installation und Instandhaltung sowie die Belieferung mit Ökostrom. Der Kooperationspartner Athlon Car Lease steuert außerdem Leasingangebote für Elektrofahrzeuge bei.
Kompetenzen gebündelt
"Mit E.ON eMobil wollen wir Unternehmen den Einstieg in die Elektromobilität so einfach wie möglich machen. Die Zeit dafür ist reif. Elektrofahrzeuge bieten für Unternehmen schon heute viele Einsatzmöglichkeiten", sagt Dieter Bochmann, Mitglied der Geschäftsführung von E.ON Vertrieb Deutschland. "Für das Angebot konnten wir die Erfahrungen aus zahlreichen Pilotprojekten von E.ON nutzen und zudem mit Athlon Car Lease einen erfahrenen Leasinganbieter an Bord holen." Kernstück von E.ON eMobil sind verschiedene Ladestationen. Deren Spektrum reicht von Ladeboxen für die Montage an der Wand bis zu Ladesäulen, die vor allem für den öffentlichen Bereich geeignet sind. Damit die Anlagen auch sicher und zuverlässig funktionieren, wird auf Wunsch die Installation und Instandhaltung von Fachleuten ausgeführt. Als weiteres Modul können Unternehmen den Strom für die Elektrofahrzeuge aus den deutschen Wasserkraftwerken von E.ON beziehen. "Mit Power Aqua ermöglichen wir unseren Kunden emissionsfreies Fahren", betont Bochmann. Der Wasserkraftstrom kann auch in Teilmengen bezogen werden und trägt ein Herkunftszertifikat des TÜV Süd.
Leasingangebot des Partners Athlon
Komplettiert wird das Paket des Energieversorgers durch ein Leasingangebot von Athlon Car Lease Germany. Das Unternehmen ist mit einem Anteil von 15 Prozent an den Zulassungen von E-Autos in Deutschland Vorreiter in der Branche und betreibt eine der größten gewerblichen Elektroflotten. Das Kundenspektrum reicht von mittelständischen Unternehmen bis zum Großkonzern. Athlon kooperiert mit allen relevanten Autoherstellern im E-Sektor. Darunter befinden sich neben bekannten Namen wie Renault, Peugeot und Opel auch neue Anbieter wie Tesla oder e-Wolf, einem deutschen Spezialhersteller von elektrischen Nutzfahrzeugen. "Mit unserer Expertise und der Unabhängigkeit von den Herstellern können wir die besten Angebote im Markt auswählen. Zusammen mit E.ON eröffnen wir den Kunden einen risikolosen Einstieg in die Elektromobilität", erklärt Ryjan Rutgers, Geschäftsführer bei Athlon.
Vorteil Klimaschutz und Betriebskosten
Die Vorteile einer nachhaltigen Mobilität liegen für die beiden Kooperationspartner auf der Hand. Mit Strom aus erneuerbaren Energien leisten die Elektroantriebe einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und verringern die Lärm- und Schadstoffbelastung in den Städten. Positiver Nebeneffekt einer ökologischen Vorreiterrolle der Unternehmen ist der Imagegewinn bei Kunden und Mitarbeitern. Mittelund langfristig sehen die Experten jedoch auch auf der Kostenseite ein Plus. Zwar ist die Anschaffung noch teuer, doch im Betrieb sind Elektroautos bereits heute wesentlich günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. "Für 100 Kilometer mit einem reinen Elektroantrieb muss man 3 bis 4 Euro Stromkosten einplanen, das schafft kein Diesel oder Benziner", so Dieter Bochmann. Bei steigenden Benzinpreisen und sinkenden Anschaffungskosten sehen die Partner in Zukunft ein großes Potenzial für die Elektromobilität in den Fuhrparks der Unternehmen.
Quelle: E.ON Vertrieb Deutschland GmbH
Kompetenzen gebündelt
"Mit E.ON eMobil wollen wir Unternehmen den Einstieg in die Elektromobilität so einfach wie möglich machen. Die Zeit dafür ist reif. Elektrofahrzeuge bieten für Unternehmen schon heute viele Einsatzmöglichkeiten", sagt Dieter Bochmann, Mitglied der Geschäftsführung von E.ON Vertrieb Deutschland. "Für das Angebot konnten wir die Erfahrungen aus zahlreichen Pilotprojekten von E.ON nutzen und zudem mit Athlon Car Lease einen erfahrenen Leasinganbieter an Bord holen." Kernstück von E.ON eMobil sind verschiedene Ladestationen. Deren Spektrum reicht von Ladeboxen für die Montage an der Wand bis zu Ladesäulen, die vor allem für den öffentlichen Bereich geeignet sind. Damit die Anlagen auch sicher und zuverlässig funktionieren, wird auf Wunsch die Installation und Instandhaltung von Fachleuten ausgeführt. Als weiteres Modul können Unternehmen den Strom für die Elektrofahrzeuge aus den deutschen Wasserkraftwerken von E.ON beziehen. "Mit Power Aqua ermöglichen wir unseren Kunden emissionsfreies Fahren", betont Bochmann. Der Wasserkraftstrom kann auch in Teilmengen bezogen werden und trägt ein Herkunftszertifikat des TÜV Süd.
Leasingangebot des Partners Athlon
Komplettiert wird das Paket des Energieversorgers durch ein Leasingangebot von Athlon Car Lease Germany. Das Unternehmen ist mit einem Anteil von 15 Prozent an den Zulassungen von E-Autos in Deutschland Vorreiter in der Branche und betreibt eine der größten gewerblichen Elektroflotten. Das Kundenspektrum reicht von mittelständischen Unternehmen bis zum Großkonzern. Athlon kooperiert mit allen relevanten Autoherstellern im E-Sektor. Darunter befinden sich neben bekannten Namen wie Renault, Peugeot und Opel auch neue Anbieter wie Tesla oder e-Wolf, einem deutschen Spezialhersteller von elektrischen Nutzfahrzeugen. "Mit unserer Expertise und der Unabhängigkeit von den Herstellern können wir die besten Angebote im Markt auswählen. Zusammen mit E.ON eröffnen wir den Kunden einen risikolosen Einstieg in die Elektromobilität", erklärt Ryjan Rutgers, Geschäftsführer bei Athlon.
Vorteil Klimaschutz und Betriebskosten
Die Vorteile einer nachhaltigen Mobilität liegen für die beiden Kooperationspartner auf der Hand. Mit Strom aus erneuerbaren Energien leisten die Elektroantriebe einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und verringern die Lärm- und Schadstoffbelastung in den Städten. Positiver Nebeneffekt einer ökologischen Vorreiterrolle der Unternehmen ist der Imagegewinn bei Kunden und Mitarbeitern. Mittelund langfristig sehen die Experten jedoch auch auf der Kostenseite ein Plus. Zwar ist die Anschaffung noch teuer, doch im Betrieb sind Elektroautos bereits heute wesentlich günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. "Für 100 Kilometer mit einem reinen Elektroantrieb muss man 3 bis 4 Euro Stromkosten einplanen, das schafft kein Diesel oder Benziner", so Dieter Bochmann. Bei steigenden Benzinpreisen und sinkenden Anschaffungskosten sehen die Partner in Zukunft ein großes Potenzial für die Elektromobilität in den Fuhrparks der Unternehmen.
Quelle: E.ON Vertrieb Deutschland GmbH
Batteriegehäuse für Elektrofahrzeuge feiert Premiere
Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat ein kompaktes Batteriegehäuse für Elektrofahrzeuge im Hinblick auf Leichtbau und Crash-Sicherheit entwickelt. Zu sehen ist es erstmals auf der E-Car-Tec in München, Halle A5 Stand 414.
Messetermin:
www.ecartec.de
Messevideos
Messetermin:
www.ecartec.de
Messevideos
100% erneuerbare Energie - enkeltaugliche Energieversorgung für Brandenburg
GBK-Brandenburg Seminar
100% erneuerbare Energie - enkeltaugliche Energieversorgung für Brandenburg
am Samstag, den 10. Dezember 2011 von 10.00 - 16.30 Uhr
im Haus der Natur, Lindenstraße 34, Potsdam
Ohne Atom und Kohle- wie kann das denn funktionieren? Darauf gibt es in diesem Seminar eine Antwort. Gemeinsam wird exemplarisch für das Land Brandenburg ein Ziel-Szenario erarbeitet. Anhand einer durchkalkulierten Schätzung wird gezeigt, wie der Energiebedarf künftig mit erneuerbarer Energie aus eigenen Quellen gedeckt werden kann.
Der Referent hat ein Programm entwickelt, mit dem sich eine Zielperspektive für den Ausstieg einer Region entwickeln lässt. Ziel des Seminars ist es, mit dem Programm soweit vertraut zu werden, dass anschließend Szenarien für den eigenen Landkreis entwickelt werden können. Anhand dieser Zahlen kann die Diskussion vor Ort dann fundiert mit einem größeren Verständnis geführt werden.
Weitere Informationen unter www.wattweg.net.
Wir laden ein zum Seminar mit
Hans-Heinrich Schmidt-Kanefendt
100% erneuerbare Energie - enkeltaugliche Energieversorgung für Brandenburg
am Samstag, den 10. Dezember 2011 von 10.00 - 16.30 Uhr
im Haus der Natur, Lindenstraße 34, Potsdam
Ohne Atom und Kohle- wie kann das denn funktionieren? Darauf gibt es in diesem Seminar eine Antwort. Gemeinsam wird exemplarisch für das Land Brandenburg ein Ziel-Szenario erarbeitet. Anhand einer durchkalkulierten Schätzung wird gezeigt, wie der Energiebedarf künftig mit erneuerbarer Energie aus eigenen Quellen gedeckt werden kann.
Der Referent hat ein Programm entwickelt, mit dem sich eine Zielperspektive für den Ausstieg einer Region entwickeln lässt. Ziel des Seminars ist es, mit dem Programm soweit vertraut zu werden, dass anschließend Szenarien für den eigenen Landkreis entwickelt werden können. Anhand dieser Zahlen kann die Diskussion vor Ort dann fundiert mit einem größeren Verständnis geführt werden.
Weitere Informationen unter www.wattweg.net.
Wir laden ein zum Seminar mit
Hans-Heinrich Schmidt-Kanefendt
Dienstag, 15. November 2011
Casting für Fachkräfte Super-Windkrafttechniker gesucht
Windenergie ist eine Boombranche, Fachkräfte sind so gefragt, dass die Hamburger Handwerkskammer ein Casting startete: Wer hat die richtige Ausbildung - und wer kennt keine Höhenangst, wenn er auf einer 55-Meter-Leiter klettert? Zwei Dutzend Kandidaten machten mit.
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Forscher halten Energiewende bis 2050 für machbar
Bereits im Jahr 2050 könnten 77 Prozent aller Energie weltweit aus regenerativen Quellen stammen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Weltklimarates. Schon heute sind demnach erneuerbare Energien wettbewerbsfähig - doch die Politik müsste sie stärker fördern.
Quelle / Volltext: www.Spiegel.de
Quelle / Volltext: www.Spiegel.de
Windräder für alle
Das eigene Windrad bringt Geld und stört deshalb kaum noch !
Die Bundesregierung will die Windkraft massiv ausbauen - doch fast niemand will die riesigen lärmenden Rotoren in seiner Nachbarschaft haben. Eine Gemeinde in Schleswig-Holstein hat eine Lösung für das Dilemma: Die Bürger verdienen an den Windparks einfach mit.
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Die Bundesregierung will die Windkraft massiv ausbauen - doch fast niemand will die riesigen lärmenden Rotoren in seiner Nachbarschaft haben. Eine Gemeinde in Schleswig-Holstein hat eine Lösung für das Dilemma: Die Bürger verdienen an den Windparks einfach mit.
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Sonnenkraftwerk arbeitet im Dunkeln
Deutsche Tüftler haben ein Solarkraftwerk gebaut, das selbst dann malocht, wenn gar keine Sonne scheint: Es regelt nachts die Spannung in den Netzen. Die Entwickler behaupten sogar, ihre Technik mache den Bau neuer Leitungen überflüssig, gegen den so viele Bürger auf die Straße gehen.
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Tausende Ökostrom-Anlagen müssen nachgerüstet werden
Die Bundesregierung will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen Tausende Windräder, Biogasanlagen und Wasserkraftwerke nachrüsten lassen. Derzeit schalten sie sich bei besonderen Belastungen allesamt ab - und erhöhen so das Risiko eines Blackouts. Zahlen muss den Umbau der Verbraucher.
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Quelle / Volltext: www.spiegel.de
Offshore-Windenergie droht Kostenkollaps
Strom aus Offshore-Windparks ist die Schlüsselenergie der Zukunft - doch der Ausbau droht wegen Geldmangels ins Stocken zu geraten: Der Netzbetreiber Tennet hat die Bundesregierung jetzt in einem Brandbrief vor Engpässen bei der Anbindung gewarnt.
Quelle/Volltext: www.spiegel.de
Quelle/Volltext: www.spiegel.de
Windmolenpark Hagenwind
Op de grens van Aalten en Lichtenvoorde aan de Zilverbekendijk is in oktober 2007, na een lange voorbereidende periode, gestart met de bouw van Windmolenpark Hagenwind. De gemeente Aalten levert met de realisatie van deze acht windmolens een bijdrage aan de verbetering van het klimaat. De uitstoot van CO2, één van de veroorzakers van het broeikaseffect, wordt hierdoor teruggedrongen. Met een windmolenpark wordt groene en dus duurzame stroom opgewekt. Een milieubewuste keuze!
De locatie van het windmolenpark
Het windpark is gerealiseerd in het ruilverkavelingsgebied ten noorden van natuurgebied Het Aaltense Goor. Deze gronden zijn bedoeld voor agrarisch gebruik. De agrarische sector zoekt steeds meer naar andere economische activiteiten, die aansluiten bij de aard van de sector. Zij willen op verantwoorde wijze natuurlijke rijkdommen en de beschikbare gronden gebruiken. Door deze nieuwe functie worden deze gronden meervoudig gebruikt.
In 2002 heeft in opdracht van de gemeente Aalten en toenmalige gemeente Lichtenvoorde een locatieonderzoek voor windturbines plaatsgehad. Op basis van het rapport ‘Windenergie op maat’ is het Aaltense Goor aangewezen als zoekgebied voor de realisatie van windenergie. Aangezien deze locatie op Aaltens grondgebied ligt heeft de gemeente Aalten het verzoek van v.o.f. Hagenwind om een windpark te realiseren in behandeling genomen.
De locatie van het windmolenpark
Het windpark is gerealiseerd in het ruilverkavelingsgebied ten noorden van natuurgebied Het Aaltense Goor. Deze gronden zijn bedoeld voor agrarisch gebruik. De agrarische sector zoekt steeds meer naar andere economische activiteiten, die aansluiten bij de aard van de sector. Zij willen op verantwoorde wijze natuurlijke rijkdommen en de beschikbare gronden gebruiken. Door deze nieuwe functie worden deze gronden meervoudig gebruikt.
In 2002 heeft in opdracht van de gemeente Aalten en toenmalige gemeente Lichtenvoorde een locatieonderzoek voor windturbines plaatsgehad. Op basis van het rapport ‘Windenergie op maat’ is het Aaltense Goor aangewezen als zoekgebied voor de realisatie van windenergie. Aangezien deze locatie op Aaltens grondgebied ligt heeft de gemeente Aalten het verzoek van v.o.f. Hagenwind om een windpark te realiseren in behandeling genomen.
Oldtimer Bus VW T2 mit E - Antrieb
Oldtimer Bus VW T2 mit E - Antrieb
Immer wieder tauchen Informationen zu Fahrzeuegen auf, die in der Vergangehnheit mit E-Antrieben ausgerüstet wurden.
In den Niederlanden z.B. ein alter T2 Bus von Volkswagen.
Und er läuft ...und läuft ....und läuft....
www.rebbl.nl
Immer wieder tauchen Informationen zu Fahrzeuegen auf, die in der Vergangehnheit mit E-Antrieben ausgerüstet wurden.
In den Niederlanden z.B. ein alter T2 Bus von Volkswagen.
Und er läuft ...und läuft ....und läuft....
www.rebbl.nl
Sonntag, 13. November 2011
Sonntag, 6. November 2011
Förderrichtlinien für die "Schaufenster Elektromobilität" veröffentlicht
Förderrichtlinien für die "Schaufenster Elektromobilität" veröffentlicht
Die vier beteiligten Ministerien (BMWi, BMVBS, BMU und BMBF) haben die Richtlinien veröffentlicht, nach denen die nächste Tranche der für die "Schaufenster Elektromobilität" vorgesehenen Fördergelder ausgereicht werden sollen.
Am 11. Oktober haben vier beteiligte Ministerien die Richtlinien veröffentlicht, nach denen die "Schaufenster Elektromobilität" gefördert werden sollen. Die Ministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU) und Bildung und Forschung (BMBF) wollen erreichen, dass Deutschland Leitanbieter in diesem Bereich wird. In drei bis fünf Großprojekten soll der Öffentlichkeit die Elektromobilität nahe gebracht werden unter Weiterentwicklung der Erfahrungen mit den Modellregionen. Die Zahl der geförderten Projekte wird sich nach der Qualität der Projektskizzen richten.
Beabsichtigt ist ein "innovativer Wettstreit" der Projekte: "Es sollen innovative Technologien eingesetzt, das Zusammenspiel der Teilaspekte des Gesamtsystems Elektromobilität (Dreiklang: Energiesystem − Elektrofahrzeug − Verkehrssystem) untersucht, offene Fragestellungen (z.B. zu Kundenerwartungen, Infrastrukturanforderungen, Umwelt- und Klimawirkungen) adressiert und tragfähige Geschäfts- und Mobilitätsmodelle als Grundlage für den Gesamtmarkt (weiter-) entwickelt und etabliert werden."
Die Richtlinien zählen einige Merkmale auf, die diese Projekte erfüllen müssten:
Kooperationen, die die gesamte Wertschöpfungskette darstellen
räumlich geschlossene Systeme, um Nutzerverhalten und Kundenwünsche ermitteln zu können
intensive Öffentlichkeitsarbeit
Erprobung neuer Technologien
strategische Beiträge zu Ausbildung und Qualifizierung
Anwendung von einheitlichen Standards
Einbindung von verkehrs- und stadtplanerischen Aspekten hinsichtlich Infrastruktur und Flächennutzung
Verknüpfung mit bestehenden Verkehrsangeboten (Intermodalität)
Netzintegration und IKT
Beitrag zum Umweltschutz
Initiativen zur flottenweisen Beschaffung von Elektromobilen
Entwicklung und Erprobung von Geschäftsmodellen zur Steigerung der Rentabilität
grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch
Die Förderungen werden gezahlt an bevorzugt private Forschungseinrichtungen oder an KMUs, also kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Angestellte oder maximal 50 Mio. EUR Umsatz p.a. In Ausnahmefällen können auch Städte, Gemeinden oder andere Gebietskörperschaften die Förderung erhalten. Die Zusammenarbeit mit einer solchen ist aber notwendig für die Bewilligung der Zuwendung.
Ablauf des zweistufigen Verfahrens:
24.11.2011......Einsendeschluss für Anmeldungen (s.u.) und Rückfragen zu den Richtlinien an die GGEMO (info@ggemo.de)
01.12.2011......Kolloquium zur Beantwortung der Rückfragen (Berlin)
16.01.2012......Einsendeschluss für Projektskizzen (erste Stufe)
(max. 15 Seiten Din A4 als pdf zzgl. Datenblätter und geforderte Anlagen) bis 16.01.2012 an die GGEMO; eine empfohlene Gliederung ist in den Richtlinien unter 7.1.1. a) formuliert. Dort finden sich unter g) auch die Kriterien, nach denen eine Fachjury die Vorschläge evaluiert.
Februar 2012..Beratung der Fachjury über eingereichte Projektskizzen, ggf. ergänzende Hinweise oder Vorschläge zur Verbindung von Projekten
März 2012......Entscheidung der Fachjury
Die gekürten Projektskizzen können danach zur Förderung eingereicht werden (zweite Stufe). Für die Abwicklung der Fördermaßnahme werden die beteiligten Ministerien einen Projektträger erst noch benennen.
Die vier beteiligten Ministerien (BMWi, BMVBS, BMU und BMBF) haben die Richtlinien veröffentlicht, nach denen die nächste Tranche der für die "Schaufenster Elektromobilität" vorgesehenen Fördergelder ausgereicht werden sollen.
Am 11. Oktober haben vier beteiligte Ministerien die Richtlinien veröffentlicht, nach denen die "Schaufenster Elektromobilität" gefördert werden sollen. Die Ministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU) und Bildung und Forschung (BMBF) wollen erreichen, dass Deutschland Leitanbieter in diesem Bereich wird. In drei bis fünf Großprojekten soll der Öffentlichkeit die Elektromobilität nahe gebracht werden unter Weiterentwicklung der Erfahrungen mit den Modellregionen. Die Zahl der geförderten Projekte wird sich nach der Qualität der Projektskizzen richten.
Beabsichtigt ist ein "innovativer Wettstreit" der Projekte: "Es sollen innovative Technologien eingesetzt, das Zusammenspiel der Teilaspekte des Gesamtsystems Elektromobilität (Dreiklang: Energiesystem − Elektrofahrzeug − Verkehrssystem) untersucht, offene Fragestellungen (z.B. zu Kundenerwartungen, Infrastrukturanforderungen, Umwelt- und Klimawirkungen) adressiert und tragfähige Geschäfts- und Mobilitätsmodelle als Grundlage für den Gesamtmarkt (weiter-) entwickelt und etabliert werden."
Die Richtlinien zählen einige Merkmale auf, die diese Projekte erfüllen müssten:
Kooperationen, die die gesamte Wertschöpfungskette darstellen
räumlich geschlossene Systeme, um Nutzerverhalten und Kundenwünsche ermitteln zu können
intensive Öffentlichkeitsarbeit
Erprobung neuer Technologien
strategische Beiträge zu Ausbildung und Qualifizierung
Anwendung von einheitlichen Standards
Einbindung von verkehrs- und stadtplanerischen Aspekten hinsichtlich Infrastruktur und Flächennutzung
Verknüpfung mit bestehenden Verkehrsangeboten (Intermodalität)
Netzintegration und IKT
Beitrag zum Umweltschutz
Initiativen zur flottenweisen Beschaffung von Elektromobilen
Entwicklung und Erprobung von Geschäftsmodellen zur Steigerung der Rentabilität
grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch
Die Förderungen werden gezahlt an bevorzugt private Forschungseinrichtungen oder an KMUs, also kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Angestellte oder maximal 50 Mio. EUR Umsatz p.a. In Ausnahmefällen können auch Städte, Gemeinden oder andere Gebietskörperschaften die Förderung erhalten. Die Zusammenarbeit mit einer solchen ist aber notwendig für die Bewilligung der Zuwendung.
Ablauf des zweistufigen Verfahrens:
24.11.2011......Einsendeschluss für Anmeldungen (s.u.) und Rückfragen zu den Richtlinien an die GGEMO (info@ggemo.de)
01.12.2011......Kolloquium zur Beantwortung der Rückfragen (Berlin)
16.01.2012......Einsendeschluss für Projektskizzen (erste Stufe)
(max. 15 Seiten Din A4 als pdf zzgl. Datenblätter und geforderte Anlagen) bis 16.01.2012 an die GGEMO; eine empfohlene Gliederung ist in den Richtlinien unter 7.1.1. a) formuliert. Dort finden sich unter g) auch die Kriterien, nach denen eine Fachjury die Vorschläge evaluiert.
Februar 2012..Beratung der Fachjury über eingereichte Projektskizzen, ggf. ergänzende Hinweise oder Vorschläge zur Verbindung von Projekten
März 2012......Entscheidung der Fachjury
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Mittwoch, 2. November 2011
Erneuerbare Energien und Perspektiven des Energiehandels
Lesen Sie nun eine Original-Pressemitteilung des Herausgebers:
EnergyConsulting Christian Meyer, Umkirch!
Erneuerbare Energien und Perspektiven des Energiehandels
Umkirch - Anlagenbetreiber haben die Möglichkeit,
den EEG-Vergütungsanspruch geltend zu machen oder Ihren erzeugten Strom
direkt zu vermarkten. Soweit Anlagenbetreiber sich für die
Direktvermarktung entscheiden, entfällt für die Zeit der Direktvermarktung
der Anspruch auf die EEG-Vergütung, obwohl der Zeitraum der
Direktvermarktung auf die Förderungsdauer angerechnet wird. Dass sich dies
trotzdem lohnen kann liegt daran, dass im Rahmen der Direktvermarktung für
Windparks durch die genaue Abstimmung der Abwicklungsprozesse höhere
Erlöse realisierbar sind.
Durch einen zuverlässigen Messdienstleister (z.B. EW Dienstleistungen UG)
ist jederzeit der Datenzugriff auf die abrechnungsrelevanten
Viertelstundenwerte der eingespeisten Energie möglich. Mit Hilfe dieser
Daten kann die Windprognose für den Energiehandel ständig optimiert
werden, wodurch die Regelenergiekosten minimiert werden. Der Händler kann
mit den Daten auf allen Strommärkten tätig werden und alle handelbaren
Stromprodukte anbieten, wodurch seine Erlöse optimiert werden können. Dem
Windparkbetreiber entsteht der Vorteil, dass er einen höheren Anteil an
der Managementprämie vereinnahmen kann.
Des Weiteren gibt es Stromvermarktungsmodelle, mit denen noch über den
Anteil der Managementprämie hinaus Erlöse erwirtschaftet werden können.
Die höchsten Erlöse sind dann möglich, wenn Kunden in räumlicher Nähe
beliefert werden. Je nach dem regionalen Absatzpotential der Stromkunden
werden die Windparks in drei verschiedene Klassen unterteilt und die
Vermarktung mittels drei unterschiedlicher Modelle vorgenommen.
Wer eine Stromvermarktung eingeht, sollte sich daher sehr genau überlegen,
mit welchem Partner vermarktet werden soll. Bei der Vermarktung über den
Großhandel wird sich selbst eventuell die Chance genommen in der zweiten
Vergütungsstufe höhere Erlöse zu realisieren.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung Stromvermarktung am 25.11.2011 in
Freiburg referiert u.a. Herr Christian Meyer von der Firma
EnergyConsulting über die genauen Möglichkeiten.
Umkirch, den 02. November 2011
Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an
EnergyConsulting Christian Meyer wird freundlichst erbeten.
Achtung Redaktion: Für Fragen steht Ihnen Frau Kristina Fuchs,http://www.blogger.com/img/blank.gif
EnergyConsulting Christian Meyer, gerne zur Verfügung.
EnergyConsulting
Christian Meyer
Dipl. Ing. (FH)
Am Laidhölzle 3
D-79224 Umkirch
Tel: +49 (0) 76 65 / 9 47 54-53
Fax: +49 (0) 76 65 / 9 47 54-59
E-mail: mailto:info@energy-consulting-meyer.de
Internet: http://www.energy-consulting-meyer.de
EnergyConsulting Christian Meyer, Umkirch!
Erneuerbare Energien und Perspektiven des Energiehandels
Umkirch - Anlagenbetreiber haben die Möglichkeit,
den EEG-Vergütungsanspruch geltend zu machen oder Ihren erzeugten Strom
direkt zu vermarkten. Soweit Anlagenbetreiber sich für die
Direktvermarktung entscheiden, entfällt für die Zeit der Direktvermarktung
der Anspruch auf die EEG-Vergütung, obwohl der Zeitraum der
Direktvermarktung auf die Förderungsdauer angerechnet wird. Dass sich dies
trotzdem lohnen kann liegt daran, dass im Rahmen der Direktvermarktung für
Windparks durch die genaue Abstimmung der Abwicklungsprozesse höhere
Erlöse realisierbar sind.
Durch einen zuverlässigen Messdienstleister (z.B. EW Dienstleistungen UG)
ist jederzeit der Datenzugriff auf die abrechnungsrelevanten
Viertelstundenwerte der eingespeisten Energie möglich. Mit Hilfe dieser
Daten kann die Windprognose für den Energiehandel ständig optimiert
werden, wodurch die Regelenergiekosten minimiert werden. Der Händler kann
mit den Daten auf allen Strommärkten tätig werden und alle handelbaren
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Windparkbetreiber entsteht der Vorteil, dass er einen höheren Anteil an
der Managementprämie vereinnahmen kann.
Des Weiteren gibt es Stromvermarktungsmodelle, mit denen noch über den
Anteil der Managementprämie hinaus Erlöse erwirtschaftet werden können.
Die höchsten Erlöse sind dann möglich, wenn Kunden in räumlicher Nähe
beliefert werden. Je nach dem regionalen Absatzpotential der Stromkunden
werden die Windparks in drei verschiedene Klassen unterteilt und die
Vermarktung mittels drei unterschiedlicher Modelle vorgenommen.
Wer eine Stromvermarktung eingeht, sollte sich daher sehr genau überlegen,
mit welchem Partner vermarktet werden soll. Bei der Vermarktung über den
Großhandel wird sich selbst eventuell die Chance genommen in der zweiten
Vergütungsstufe höhere Erlöse zu realisieren.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung Stromvermarktung am 25.11.2011 in
Freiburg referiert u.a. Herr Christian Meyer von der Firma
EnergyConsulting über die genauen Möglichkeiten.
Umkirch, den 02. November 2011
Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an
EnergyConsulting Christian Meyer wird freundlichst erbeten.
Achtung Redaktion: Für Fragen steht Ihnen Frau Kristina Fuchs,http://www.blogger.com/img/blank.gif
EnergyConsulting Christian Meyer, gerne zur Verfügung.
EnergyConsulting
Christian Meyer
Dipl. Ing. (FH)
Am Laidhölzle 3
D-79224 Umkirch
Tel: +49 (0) 76 65 / 9 47 54-53
Fax: +49 (0) 76 65 / 9 47 54-59
E-mail: mailto:info@energy-consulting-meyer.de
Internet: http://www.energy-consulting-meyer.de
Dienstag, 1. November 2011
Solaranlage lohnt auch 2012
Solaranlage lohnt auch 2012
Solar- und Energieexperten hatten es schon gewusst. Jetzt ist es quasi amtlich: Solarstrom machen wird auch 2012 eine rentable Angelegenheit bleiben. Das hat die Stiftung Warentest ausgerechnet.
Zum Jahreswechsel sinkt die Vergütung für Solarstrom zwar um 15 Prozent bei kleinen Anlagen. Aber, so Stiftung Warentest, bei günstigen Anlagenpreisen lohne sich eine Photovoltaik-Anlage auch noch im kommenden Jahr.
Die Rechnung geht wie folgt: Jede eingespeiste Kilowattstunde Strom vom Hausdach wird 24,43 Cent einbringen, wenn die Solaranlage 2012 ans Netz geht. Und auch die Vergütung des Eigenverbrauchs sinkt leicht auf 12,43 Cent, wenn man mindestens 30 Prozent des erzeugten Stroms auch selbst nutzt.
Konstant bleibt der Vergütungszeitraum: 20 Jahre vom Tag der Inbetriebnahme der Solaranlage. Ebenfalls als Konstante lassen die Finanz-Spezialisten der Stiftung Warentest die Preise für Photovoltaik-Anlagen in die Berechnung einfließen. Derzeit koste die Installation einer Anlage 2.300 Euro netto je Kilowatt Leistung.
Fazit der Stiftung Warentest: “Bei diesem Preis wären künftig zwar nur noch Renditen von 4 bis 6 Prozent drin, wenn der Hauseigentümer den Strom komplett ins öffentliche Netz speist. Doch die Rendite fällt bereits deutlich höher aus, wenn er einen Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Anlagenpreise auch im kommenden Jahr weiter sinken.“
Für Übersicht sorgt auch die Tabelle zur Rentabilität von Solarstromanlagen im Vergleich 2011 mit 2012. Je nach Sonneneinstrahlung und Anlagenpreis kann man da auf einen Blick sehen, wie sich Solar lohnt.
Solar- und Energieexperten hatten es schon gewusst. Jetzt ist es quasi amtlich: Solarstrom machen wird auch 2012 eine rentable Angelegenheit bleiben. Das hat die Stiftung Warentest ausgerechnet.
Zum Jahreswechsel sinkt die Vergütung für Solarstrom zwar um 15 Prozent bei kleinen Anlagen. Aber, so Stiftung Warentest, bei günstigen Anlagenpreisen lohne sich eine Photovoltaik-Anlage auch noch im kommenden Jahr.
Die Rechnung geht wie folgt: Jede eingespeiste Kilowattstunde Strom vom Hausdach wird 24,43 Cent einbringen, wenn die Solaranlage 2012 ans Netz geht. Und auch die Vergütung des Eigenverbrauchs sinkt leicht auf 12,43 Cent, wenn man mindestens 30 Prozent des erzeugten Stroms auch selbst nutzt.
Konstant bleibt der Vergütungszeitraum: 20 Jahre vom Tag der Inbetriebnahme der Solaranlage. Ebenfalls als Konstante lassen die Finanz-Spezialisten der Stiftung Warentest die Preise für Photovoltaik-Anlagen in die Berechnung einfließen. Derzeit koste die Installation einer Anlage 2.300 Euro netto je Kilowatt Leistung.
Fazit der Stiftung Warentest: “Bei diesem Preis wären künftig zwar nur noch Renditen von 4 bis 6 Prozent drin, wenn der Hauseigentümer den Strom komplett ins öffentliche Netz speist. Doch die Rendite fällt bereits deutlich höher aus, wenn er einen Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Anlagenpreise auch im kommenden Jahr weiter sinken.“
Für Übersicht sorgt auch die Tabelle zur Rentabilität von Solarstromanlagen im Vergleich 2011 mit 2012. Je nach Sonneneinstrahlung und Anlagenpreis kann man da auf einen Blick sehen, wie sich Solar lohnt.
Sonntag, 30. Oktober 2011
Made in Japan – Die erste Fertigstadt der Welt
Der Elektrokonzern Panasonic baut bei Tokio eine Trabantenstadt wie aus dem Science-Fiction-Film: Alles ist computergesteuert.
Stein auf Stein, lotrechte Mauern, von Hand hochgezogen – das alte Ideal schwäbischer Häuslebauer ist langsam passé. Selbst Deutschlands Bauherren freunden sich langsam mit Fertighäusern an, pardon, Systemhäuser hört die Baubranche lieber.
Da sind die Japaner schon wieder einen Schritt weiter. Das Haus aus der Fabrik ist dort schon lange Standard. Jetzt kommt die ökologische Fertigstadt, die wie ein Auto schlüsselfertig und mit allen Optionen beim Hersteller bestellt werden kann. Der Anbieter ist kein geringerer als der Elektronikgigant Panasonic.
In Fujisawa, einer Stadt südlich von Tokio, baut der Konzern ein klimafreundliches, voll vernetztes Musterstädtchen, das seinen Stromverbrauch selbst decken kann. Ab 2013 sollen dann 3000 Menschen dem Rest der Welt in der "Fujisawa Sustainable Smart Town" (der "nachhaltigen smarten Stadt") vorleben, wie urbane Zukunft im Zeitalter des Internets aussehen kann.
Auf den Entwürfen sieht sie aus wie eine typische Vorstadt. Adrette Häuser des konzerneigenen Fertighausanbieters PanaHome zieren die gezirkelten Wege. Doch auf den Dächern produzieren Solaranlagen des Konzerns Elektrizität, die je nach Bedarf verbraucht, ins Netz gespeist oder in massiven Lithium-Ionen-Akkus der Firma gespeichert werden kann.
Promotion
Neben denen stehen Brennstoffzellen, die des Nachts und bei Bewölkung aus Wasser- und Sauerstoff sauberen Strom und nebenbei aus der Prozesswärme heißes Wasser gewinnen. Selbstverständlich stammt auch das Innenleben der Öko-Häuser von Panasonic.
Intelligente, mit Licht-, Bewegungs- und anderen Sensoren vollgepackte sowie mit dem Internet vernetzte Klimaanlagen, Kühlschränke, Fernseher und LED-Lampen des Unternehmens regeln ihre Helligkeit je nach Umgebungslicht – und sollen so den Stromverbrauch senken helfen, natürlich perfekt abgestimmt und gesteuert vom Energiemanagementsystem des Konzerns.
Sogar in den Wänden soll firmeneigene Hightech zum Einsatz kommen: PanaHomes Prototypen dämmen bereits mit dünnen, extrem effizienten Vakuumplatten, die bisher Kühlschränke isolieren. Und wer will, kann sich auch den Stuhlgang mit Hightech verschönern, mit wohltemperierter Podusche vom selbstreinigenden Panasonic-Klo.
Es gibt kaum einen Wunsch, den der riesige Mischkonzern nicht erfüllen kann. Er hat sogar Elektrofahrräder im Programm. Und das besonders Smarte an der Idee ist aus der Sicht der Wirtschaft: Um die Stromeinsparpotenziale heben zu können, müssen die Staaten zuerst Milliarden investieren.
Revolution im Panasonic-Konzern
Warum Panasonic dermaßen klotzt, verrät Konzernchef Fumio Ohtsubo bei der Vorstellung des Projekts. Die Öko-Stadt ist ein globales Schlüsselprojekt, der Pfeiler einer Revolution im Panasonic-Konzern.
Bis zum 100. Geburtstag des Konzerns im Jahr 2018 will er den Elektronik- und Haushaltsgerätehersteller in den weltweit führenden Anbieter von umfassenden Energiemanagementsystemen verwandeln. Und mit Fujisawa will er das neue Geschäftsmodells ausprobieren, sagt Ohtsubo.
Bisher habe sich der Konzern auf den Verkauf von einzelnen Produkten fokussiert. "Nun wollen wir sie zu einem Systemangebot integrieren", sagt Ohtsubo. "Wenn wir Erfolg haben, wollen wir damit in Japan, Asien und der Welt expandieren."
Experten sagen einen riesigen Markt für voll vernetzte Ökostädte voraus. Bereits heute sucht die Menschheit in mehr als 200 Projekten nach Wegen, wie immer mehr Menschen, unterstützt von neuester Technik, komfortabel leben können, ohne die Umwelt vollends zu ruinieren.
Die Stichworte der kommenden Revolution des Lebensstils beginnen dabei nicht mit Verzicht, sondern mit "smart": Smart-City (smarte Stadt), Smart Grid (smartes Stromnetz) und "smarte" Produkte. Aufgerüstet mit Sensoren, sollen sie ihre Umwelt wahrnehmen, miteinander kommunizieren und Ressourcen effizienter nutzen können.
Intelligente Stromzähler, neue Stromkabel, neue Straßen, neue Software, Sensoren aller Couleur braucht das Land, ganz zu schweigen von neuen Kraftwerken und Gerätschaften aller Art. Es herrscht Goldgräberstimmung.
Vorbild Masdar in Abu Dhabi
Eines der prominentesten Smart-City-Projekte ist Masdar, eine Multi-Milliarden-Dollar-Investition in Abu Dhabi. Seit 2006 darf die Firma von Stararchitekt Norman Foster, die den Glasdom im deutschen Reichstag entworfen hat, dort ihre Vision vom ökologischen Wohnen in den Wüstensand der Vereinten arabischen Emirate setzen.
Der Anspruch ist hoch: Supernachhaltig, kohlendioxidneutral, müll- und autofrei soll das Stadtleben sein. Nach der Fertigstellung soll sie auf sechs, von Mauern umgebenen Quadratkilometern 50.000 Einwohnern und 1500 Firmen und Organisationen Platz bieten, darunter das Hauptquartier der internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena).
Im Gegensatz zu Dubai schießt die Stadt allerdings nicht Hunderte von Metern in den Himmel. Die Häuser sind in arabischem Stil gehalten, mit Höfchen und Schatten. Der Wind wird eingefangen und durch die Stadt geleitet. Durch die Brise soll die Temperatur in Masdar selbst im Sommer nur auf 37 Grad steigen.
Das elf Kilometer entfernte Abu Dhabi ist hingegen mit Werten um 50 Grad dem Hitzetod nahe. Der motorisierte Individualverkehr wird von automatisierten Elektrowägelchen geleistet, die getrennt von Fußgängern auf einer Ebene der Stadt umhersurren. Und um den ökologischen Fußabdruck der Städter zusätzlich zu verkleinern, sollen 99 Prozent des Mülls recycelt werden.
Megastädte drohen im Chaos zu versinken
Besonders händeringend wird allerdings in der Boom-Region Asien nach innovativen Lösungen gesucht. Denn die dortigen Megastädte drohen unter dem Zustrom der Landbevölkerung in Müll, Staus und Abgasen zu ersticken. An vorderster Front marschiert dabei wieder einmal China, wo die Probleme besonders stark sind.
Nach einer Vorhersage von McKinsey aus dem Jahr 2009 werden bis 2015 rund 350 Millionen Bauern in die Städte wandern. Die Regierung in Beijing hat daher im März "grüne" Initiativen zu einem Schwerpunkt ihres neuen Fünfjahresplans gemacht. Der Großteil der Ressourcen wird in die neuen Kraftwerke investiert, damit die schlimmsten Dreckschleudern vom Netz genommen werden können.
Aber auch Smart-Citys haben Hochkonjunktur. Mehr als hundert Projekte soll es allein im Reich der Mitte geben, so ganz genau weiß das niemand. Doch darunter sind rund zwei Dutzend sehr ernst gemeinter Vorhaben, an denen auch viele japanische Firmen mitwirken. Doch einer der wichtigsten Ideenspender wird wieder einmal Japan werden, besonders nach der Atomkatastrophe in Fukushima.
Schon jetzt ist das Land bei wichtigen Schlüsseltechniken wie Smart-Grid (smarten Stromnetzen), Akkus und Solaranlagen führend in der Welt, urteilt ein deutscher Experte unter der Hand. "Da können andere Länder von Japan lernen." Nun wird die Kreativität der Ingenieure noch durch die Not, die Mutter aller Erfindungen, angestachelt: Die Atomkraft, bisher der Pfeiler der japanischen Energiestrategie, muss schnell ersetzt werden. Umso stärker sprießen daher Zero-Emission- und Smart-City-Projekte aus dem Boden.
Diese Woche fand in Yokohama die Smart-City-Woche statt, auf der Experten aus aller Welt das Potenzial der neuen Welt ausgelotet haben. Nicht nur Panasonic, sondern auch die anderen Elektronikkonzerne wie Hitachi, Fujitsu und Toshiba bereiten das Leben in intelligenten, umweltfreundlichen Städten vor.
Autobauer wittern neue Chancen
Doch nicht nur die Elektronikhersteller, auch Japans Autobauer wittern neue Absatzchancen und tischen eigene Ideen auf. Kein Wunder, denn durch ihre großen Erfahrungen bei Hybrid- und Elektroautos setzen sie weltweit die Maßstäbe in Akku-Technik und Energiemanagement.
Toyota, wie Panasonic in Besitz einer Fertighausfirma mit dem sinnigen Namen Toyota Home, hat sich naheliegenderweise Toyota-City als Testrevier ausgewählt. Toyotas Test dreht sich dabei um den Einsatz von Hybridautos als dezentrale Energiespeicher für Ökostrom.
Denn wie schon Panasonics Ökostadt zeigt, gibt es ohne ein Heer von großen Akkus keine smarte Stadt. Sie müssen den Öko-Strom zwischenspeichern, da die Produktion von Sonnen- und Windkraftwerke stark schwankt. Rechner leiten den Stromfluss so, dass das ganze System im Lot bleibt.
Daimler-Partner Nissan geht sogar einen Schritt weiter. Ab Anfang 2012 wird er ein solches System in Japan verkaufen. Auf der Ceatec, der größten Elektronikmesse Asiens, stellte Nissan sogar seine eigene Vision vom Zukunftshaus vor: eine weiße achteckige Wabe auf Stelzen, unter der Nissan Elektroauto Leaf parkt.
Solarzellen auf dem Hausdach produzieren Strom, der in den Autoakkus gespeichert wird. Zwei Tage lang soll die 24-Kilowattstunden-Batterie das Haus mit Strom versorgen können.Und damit das Licht nicht ausgeht, wenn Papi oder Mami wegfahren, hat Nissan dem Haus auch noch eine Brennstoffzelle spendiert.
Noch handelt es sich nur um einen Prototyp. Aber Nissan hat sich sicherheitshalber schon darauf vorbereitet, im Zeitalter "smarter" Systeme auch zum Hausanbieter werden zu können. Das "Nissan Smart House 2012" erfüllt schon jetzt Japans Bauvorschriften. Wer will es haben? Bei Nissan heißt es: "Wir können es jederzeit bauen".
weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/wissen/klima/828cu5m-intelligente-oeko-staedte#.A1000146
Stein auf Stein, lotrechte Mauern, von Hand hochgezogen – das alte Ideal schwäbischer Häuslebauer ist langsam passé. Selbst Deutschlands Bauherren freunden sich langsam mit Fertighäusern an, pardon, Systemhäuser hört die Baubranche lieber.
Da sind die Japaner schon wieder einen Schritt weiter. Das Haus aus der Fabrik ist dort schon lange Standard. Jetzt kommt die ökologische Fertigstadt, die wie ein Auto schlüsselfertig und mit allen Optionen beim Hersteller bestellt werden kann. Der Anbieter ist kein geringerer als der Elektronikgigant Panasonic.
In Fujisawa, einer Stadt südlich von Tokio, baut der Konzern ein klimafreundliches, voll vernetztes Musterstädtchen, das seinen Stromverbrauch selbst decken kann. Ab 2013 sollen dann 3000 Menschen dem Rest der Welt in der "Fujisawa Sustainable Smart Town" (der "nachhaltigen smarten Stadt") vorleben, wie urbane Zukunft im Zeitalter des Internets aussehen kann.
Auf den Entwürfen sieht sie aus wie eine typische Vorstadt. Adrette Häuser des konzerneigenen Fertighausanbieters PanaHome zieren die gezirkelten Wege. Doch auf den Dächern produzieren Solaranlagen des Konzerns Elektrizität, die je nach Bedarf verbraucht, ins Netz gespeist oder in massiven Lithium-Ionen-Akkus der Firma gespeichert werden kann.
Promotion
Neben denen stehen Brennstoffzellen, die des Nachts und bei Bewölkung aus Wasser- und Sauerstoff sauberen Strom und nebenbei aus der Prozesswärme heißes Wasser gewinnen. Selbstverständlich stammt auch das Innenleben der Öko-Häuser von Panasonic.
Intelligente, mit Licht-, Bewegungs- und anderen Sensoren vollgepackte sowie mit dem Internet vernetzte Klimaanlagen, Kühlschränke, Fernseher und LED-Lampen des Unternehmens regeln ihre Helligkeit je nach Umgebungslicht – und sollen so den Stromverbrauch senken helfen, natürlich perfekt abgestimmt und gesteuert vom Energiemanagementsystem des Konzerns.
Sogar in den Wänden soll firmeneigene Hightech zum Einsatz kommen: PanaHomes Prototypen dämmen bereits mit dünnen, extrem effizienten Vakuumplatten, die bisher Kühlschränke isolieren. Und wer will, kann sich auch den Stuhlgang mit Hightech verschönern, mit wohltemperierter Podusche vom selbstreinigenden Panasonic-Klo.
Es gibt kaum einen Wunsch, den der riesige Mischkonzern nicht erfüllen kann. Er hat sogar Elektrofahrräder im Programm. Und das besonders Smarte an der Idee ist aus der Sicht der Wirtschaft: Um die Stromeinsparpotenziale heben zu können, müssen die Staaten zuerst Milliarden investieren.
Revolution im Panasonic-Konzern
Warum Panasonic dermaßen klotzt, verrät Konzernchef Fumio Ohtsubo bei der Vorstellung des Projekts. Die Öko-Stadt ist ein globales Schlüsselprojekt, der Pfeiler einer Revolution im Panasonic-Konzern.
Bis zum 100. Geburtstag des Konzerns im Jahr 2018 will er den Elektronik- und Haushaltsgerätehersteller in den weltweit führenden Anbieter von umfassenden Energiemanagementsystemen verwandeln. Und mit Fujisawa will er das neue Geschäftsmodells ausprobieren, sagt Ohtsubo.
Bisher habe sich der Konzern auf den Verkauf von einzelnen Produkten fokussiert. "Nun wollen wir sie zu einem Systemangebot integrieren", sagt Ohtsubo. "Wenn wir Erfolg haben, wollen wir damit in Japan, Asien und der Welt expandieren."
Experten sagen einen riesigen Markt für voll vernetzte Ökostädte voraus. Bereits heute sucht die Menschheit in mehr als 200 Projekten nach Wegen, wie immer mehr Menschen, unterstützt von neuester Technik, komfortabel leben können, ohne die Umwelt vollends zu ruinieren.
Die Stichworte der kommenden Revolution des Lebensstils beginnen dabei nicht mit Verzicht, sondern mit "smart": Smart-City (smarte Stadt), Smart Grid (smartes Stromnetz) und "smarte" Produkte. Aufgerüstet mit Sensoren, sollen sie ihre Umwelt wahrnehmen, miteinander kommunizieren und Ressourcen effizienter nutzen können.
Intelligente Stromzähler, neue Stromkabel, neue Straßen, neue Software, Sensoren aller Couleur braucht das Land, ganz zu schweigen von neuen Kraftwerken und Gerätschaften aller Art. Es herrscht Goldgräberstimmung.
Vorbild Masdar in Abu Dhabi
Eines der prominentesten Smart-City-Projekte ist Masdar, eine Multi-Milliarden-Dollar-Investition in Abu Dhabi. Seit 2006 darf die Firma von Stararchitekt Norman Foster, die den Glasdom im deutschen Reichstag entworfen hat, dort ihre Vision vom ökologischen Wohnen in den Wüstensand der Vereinten arabischen Emirate setzen.
Der Anspruch ist hoch: Supernachhaltig, kohlendioxidneutral, müll- und autofrei soll das Stadtleben sein. Nach der Fertigstellung soll sie auf sechs, von Mauern umgebenen Quadratkilometern 50.000 Einwohnern und 1500 Firmen und Organisationen Platz bieten, darunter das Hauptquartier der internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena).
Im Gegensatz zu Dubai schießt die Stadt allerdings nicht Hunderte von Metern in den Himmel. Die Häuser sind in arabischem Stil gehalten, mit Höfchen und Schatten. Der Wind wird eingefangen und durch die Stadt geleitet. Durch die Brise soll die Temperatur in Masdar selbst im Sommer nur auf 37 Grad steigen.
Das elf Kilometer entfernte Abu Dhabi ist hingegen mit Werten um 50 Grad dem Hitzetod nahe. Der motorisierte Individualverkehr wird von automatisierten Elektrowägelchen geleistet, die getrennt von Fußgängern auf einer Ebene der Stadt umhersurren. Und um den ökologischen Fußabdruck der Städter zusätzlich zu verkleinern, sollen 99 Prozent des Mülls recycelt werden.
Megastädte drohen im Chaos zu versinken
Besonders händeringend wird allerdings in der Boom-Region Asien nach innovativen Lösungen gesucht. Denn die dortigen Megastädte drohen unter dem Zustrom der Landbevölkerung in Müll, Staus und Abgasen zu ersticken. An vorderster Front marschiert dabei wieder einmal China, wo die Probleme besonders stark sind.
Nach einer Vorhersage von McKinsey aus dem Jahr 2009 werden bis 2015 rund 350 Millionen Bauern in die Städte wandern. Die Regierung in Beijing hat daher im März "grüne" Initiativen zu einem Schwerpunkt ihres neuen Fünfjahresplans gemacht. Der Großteil der Ressourcen wird in die neuen Kraftwerke investiert, damit die schlimmsten Dreckschleudern vom Netz genommen werden können.
Aber auch Smart-Citys haben Hochkonjunktur. Mehr als hundert Projekte soll es allein im Reich der Mitte geben, so ganz genau weiß das niemand. Doch darunter sind rund zwei Dutzend sehr ernst gemeinter Vorhaben, an denen auch viele japanische Firmen mitwirken. Doch einer der wichtigsten Ideenspender wird wieder einmal Japan werden, besonders nach der Atomkatastrophe in Fukushima.
Schon jetzt ist das Land bei wichtigen Schlüsseltechniken wie Smart-Grid (smarten Stromnetzen), Akkus und Solaranlagen führend in der Welt, urteilt ein deutscher Experte unter der Hand. "Da können andere Länder von Japan lernen." Nun wird die Kreativität der Ingenieure noch durch die Not, die Mutter aller Erfindungen, angestachelt: Die Atomkraft, bisher der Pfeiler der japanischen Energiestrategie, muss schnell ersetzt werden. Umso stärker sprießen daher Zero-Emission- und Smart-City-Projekte aus dem Boden.
Diese Woche fand in Yokohama die Smart-City-Woche statt, auf der Experten aus aller Welt das Potenzial der neuen Welt ausgelotet haben. Nicht nur Panasonic, sondern auch die anderen Elektronikkonzerne wie Hitachi, Fujitsu und Toshiba bereiten das Leben in intelligenten, umweltfreundlichen Städten vor.
Autobauer wittern neue Chancen
Doch nicht nur die Elektronikhersteller, auch Japans Autobauer wittern neue Absatzchancen und tischen eigene Ideen auf. Kein Wunder, denn durch ihre großen Erfahrungen bei Hybrid- und Elektroautos setzen sie weltweit die Maßstäbe in Akku-Technik und Energiemanagement.
Toyota, wie Panasonic in Besitz einer Fertighausfirma mit dem sinnigen Namen Toyota Home, hat sich naheliegenderweise Toyota-City als Testrevier ausgewählt. Toyotas Test dreht sich dabei um den Einsatz von Hybridautos als dezentrale Energiespeicher für Ökostrom.
Denn wie schon Panasonics Ökostadt zeigt, gibt es ohne ein Heer von großen Akkus keine smarte Stadt. Sie müssen den Öko-Strom zwischenspeichern, da die Produktion von Sonnen- und Windkraftwerke stark schwankt. Rechner leiten den Stromfluss so, dass das ganze System im Lot bleibt.
Daimler-Partner Nissan geht sogar einen Schritt weiter. Ab Anfang 2012 wird er ein solches System in Japan verkaufen. Auf der Ceatec, der größten Elektronikmesse Asiens, stellte Nissan sogar seine eigene Vision vom Zukunftshaus vor: eine weiße achteckige Wabe auf Stelzen, unter der Nissan Elektroauto Leaf parkt.
Solarzellen auf dem Hausdach produzieren Strom, der in den Autoakkus gespeichert wird. Zwei Tage lang soll die 24-Kilowattstunden-Batterie das Haus mit Strom versorgen können.Und damit das Licht nicht ausgeht, wenn Papi oder Mami wegfahren, hat Nissan dem Haus auch noch eine Brennstoffzelle spendiert.
Noch handelt es sich nur um einen Prototyp. Aber Nissan hat sich sicherheitshalber schon darauf vorbereitet, im Zeitalter "smarter" Systeme auch zum Hausanbieter werden zu können. Das "Nissan Smart House 2012" erfüllt schon jetzt Japans Bauvorschriften. Wer will es haben? Bei Nissan heißt es: "Wir können es jederzeit bauen".
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